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Ratgeber Spiegelreflexkamera

Spiegelreflexkamera – Anschaffen, oder lieber bleiben lassen?
Vorteile Nachteile
Wechselbare Objektive Gewicht
Umfangreiches Systemzubehör Größe
Gute Resultate bei schlechten Lichtverhältnissen Preis
Bildqualität Zusätzliche Kosten durch Objektive
Ergonomie Geräusche beim Auslösen
Spiegelreflexkamera – Für mehr Spaß am Fotografieren

Eine digitale Spiegelreflexkamera bietet neben der hohen Bildqualität auch viele gestalterische Möglichkeiten. Dabei ist sie nicht nur für Profi-, sondern auch für Hobbyfotografen geeignet, denn die mit DSLR („digital single-lens reflex“) abgekürzte Kamera arbeitet auf Wunsch auch automatisch und nimmt Laien schwierige Einstellungen ab. Damit ergeben sich Bilder mit tiefer Schärfe, hohen Kontrasten und kräftigen Farben. Selbst DSLR-Modelle der Einstiegsklasse bieten bereits mindestens zehn, häufig auch zwölf Megapixel Auflösung und sind somit für den Heimbereich gut ausgestattet.

 Das Grundprinzip der DSLR besteht darin, dass der integrierte Spiegel umkippt, damit das einfallende Licht nicht mehr umgelenkt werden kann, sobald der Auslöser gedrückt wird. Das anvisierte Motiv fällt in diesem Moment auf den digitalen Bildsensor der Spiegelreflexkamera. Auf diese Weise wird exakt das anvisierte Bild festgehalten, welches zuvor im Sucher betrachtet wurde. Durch diesen Prozess wird eine hohe Bildqualität erwirkt, die die Freude am Fotografieren erhöht. Mit verschiedenen Objektiven lassen sich die DSLR zusätzlich an jede Umgebung oder Situation anpassen.

Anschlüsse

Wer sich endlich für eine bestimmte Spiegelreflex entschieden hat, der legt sich auf das System der gewählten Marke fest. Dazu gehört, dass speziell passende Objektive und zugehöriges Zubehör gekauft werden muss. Auch externe Blitzgeräte, die immer gleiche Anschlüsse besitzen, werden nicht von jedem DSLR-Modell erkannt. Zumeist bleiben Fotografen aber ihrem gewählten System treu, sodass sie nicht für jede neue Spiegelreflex auch neue Objektive und Zubehör kaufen müssen.  

Von analog zu digital

Seit mehr als hundert Jahren vertrauen anspruchsvolle Fotografen auf Spiegelreflexkameras. 1861 wurde das erste Modell von dem Erfinder Thomas Sutton konstruiert. Die damals analogen Modelle arbeiteten mit einem Fotofilm, der heutzutage von einem digitalen Sensor ersetzt wird. Die heutigen DSLR stehen weit oben auf der Beliebtheitsskala, da sie als Symbol für die beste Bildqualität gelten. Auch der ansteigende Verkauf von spiegellosen Systemkameras bedeutet nicht, dass ihre Beliebtheit ein Ende findet, da sie vor allem von professionellen Fotografen weiterhin genutzt werden.  

Umweltfreundlichkeit

DSLR haben in Sachen Umweltfreundlichkeit Potential, trotzdem bergen sie auch Risiken. Ihr Vorzug zu analogen Modellen mit Fotofilm ist der deutlich geringere Verbrauch von Papier, auch die verwendete Chemie für die Entwicklung der Filme fällt weg. Allerdings fällt durch den hohen Elektronikanteil vermehrt giftiger Abfall an und auch bei der Produktion der Chips für die Sensoren wird immer mehr Abfall produziert. Daher ist es wichtig defekte Geräteteile richtig zu entsorgen, um die Umweltfreundlichkeit zu erhöhen, sodass das Potential der DSLR vergrößert wird.

Vorteile gegenüber Kompaktkameras

Betrachtet man nur die Bildqualität der Spiegelreflexkameras ist sie für die Kompaktkameras unerreichbar, denn sie liefert in allen Situationen die besseren Aufnahmen. Vor allem bei Innenaufnahmen oder Dämmerlicht können sie punkten. Zudem liegen die DSLR, trotz ihrer Größe und ihres Gewichts, gut in der Hand und lassen sich mühelos bedienen, was sich bei den Kompaktkameras aufgrund ihrer glatten Oberfläche häufig als schwierig gestaltet. Die Wahl verschiedener Objektive erhöht gleichzeitig die Aufnahmemöglichkeiten, ein Wechsel zwischen Makro und Mikro ist also problemlos möglich. Auch Fish-Eye-Objektive können gekauft werden, deren spezielle Aufnahmetechnik nicht von Kompaktkameras nachgeahmt werden kann.

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