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Borland Online Angebote und Markeninfos

 

Über Borland

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Borland GmbH

Robert-Bosch-Str. 11
63225 Langen


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Wissenswertes über Borland
Borland ist ein Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Texas. Borland hat es sich zum Ziel gesetzt, IT Organisationen dabei zu unterstützen, Softwareentwicklung in einem gesteuerten, effektiven und planbaren Prozess zu betreiben. Die Lösungen von Borland unterstützen die zentralen ALM-Prozesse, die für den Erfolg der Softwareentwicklungsprojekte maßgeblich sind.

Historischer Firmenhintergrund
Der französische Mathematiklehrer Philippe Kahn gründete 1983 in den USA das Unternehmen Borland. Der Name des US-Astronauten Frank Borman inspirierte Kahn auf der Suche nach einem amerikanischen Namen für das Unternehmen.

Bekannt wurde Borland durch die integrierte Entwicklungsumgebung der Programmiersprache Pascal, die heute unter dem Namen Delphi weiterentwickelt wird. Mitte der 90er Jahre galt Borlands Programmiersprache gegenüber Microsofts Implementierung als überlegen. 1991 wurde durch Borland das Unternehmen Ashton-Tate und dessen Datenbanksystem dBASE und das Programm Framework aufgekauft. Zudem stand Borland damals mit der Datenbank Paradox in direkter Konkurrenz zu Microsoft Access.

Mitte der 90er Jahre verlor Borland nach und nach seine gute Stellung am Markt, man vermutete damals die Konkurrenz zu Microsoft sei daran schuld gewesen. Auch Philippe Kahn verzettelte seine Ressourcen in zu viele Projekte, um gegen Microsoft anzukämpfen.

1998 wurde Borland in Inprise Corporation umbenannt und konzentrierte sich stärker auf den Markt zur Entwicklung der Businessapplikationen und der Middleware-Werkzeuge. Zusätzlich stieg Borland in den Markt der internetorientierten Tools, wie zum Beispiel JBuilder ein. In den folgenden Jahren wurden mehr und mehr Verluste eingefahren, durch die Namensänderung kam man sogar auf den Eindruck das Unternehmen existiere gar nicht mehr. Im Jahr 1999 wurden die Rechte an die data Based Intelligence Inc. verkauft, später folgte die Veräußerung von InterBase an das Unternehmen Embacardero Technologies.

Unter der Führung von Scott Arnold und mit der Umbenennung in den traditionsreichen Namen Borland, wurde das Unternehmen zwar kleiner, jedoch wieder profitabler. Zunächst wurde weiter an der Delphi Entwicklungsumgebung sowie den C++ Builder entwickelt. Basierend auf Delphi und C++ entwickelte Borland die Software Klyx für das Betriebssystem Linux. Zusätzlich erfolgte die Vorstellung des C# Builders, der eine Entwicklungsumfeld für die von Microsoft entwickelte .NET Programmiersprache C#. darstellt. Durch die Unterstützung von Web Services und Net hat das Ansehen von Borland in der Industrie wieder gestärkt.

Seit Februar 2006 wurde die IDE Spate (Delphi jBuilder etc.) in das Tochterunternehmen Code Gear ausgegliedert um sich fortan ausschließlich auf den Bereich des ALM zu konzentrieren. Im Mai 2008 wurde die Tochterfirma Code Gear an Embarcardero Technologies verkauft. Im Mai 2009 wurde Borland durch das Unternehmen Micro Focus International PLC für 75 Millionen US Dollar übernommen.

Borland heute
Borland genießt seit Jahren branchenweit höchste Anerkennung dafür, technologisch exzellente Lösungen zu finden. Im Vordergrund steht hierbei immer das Interesse der Kunden. Borland bietet ein integriertes ALM-Lösungsportfolio an, das den gesamten Zyklus der Softwareentwicklung von der Aufnahme und dem Management, über die Modellierung der Anwendung und der Ausprogrammierung bis hin zur Entwicklung der Applikation in einem ermöglicht. ALM = Application Lifestyle Management