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Geha Produkte

 

Über Geha

Kontaktinformationen

Geha-Werke GmbH

Werftstraße 9
30163 Hannover


Service-Hotline
0511 6969 0
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Wissenswertes über Geha
Geha ist die Kurzform für Gebrüder-Hartmann-Werke in Hannover. Die Geha-Werke zählten bis zur Übernahmen durch die Pelikan AG im Jahre 1990 zu den führenden Herstellern von Schreibwaren und Büromaterialien.

Historischer Firmenhintergrund
Die Firma Geha wurde im Jahre 1918 als Handels- und Versandunternehmen für Bürobedarf von Conrad und Heinrich Hartmann in Hannover gegründet. Im Laufe der folgenden Jahre übernahm das Unternehmen auch selbst die Produktion der entsprechenden Waren. Mit der Errichtung eines repräsentativen Betriebsgebäudes und der Erweiterung der Produktionsstätte nahm die Firmenentwicklung von Geha einen raschen Aufschwung. Fortan produzierte das Unternehmen nicht nur Bürobedarf, sondern auch Büromaschinen. Durch die Kriegsökonomie wurde die Produktion ab dem Jahre 1943 auf Rüstungszulieferungen umgestellt.

In der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg ab dem Jahre 1945 wurde das äußerst repräsentative Werksgebäude von der Besatzungsmacht aus Großbritannien zum Zwecke der Nutzung als Sitz für die Militärregierung in Hannover beschlagnahmt. Erst als die Betriebsstätten im Jahre 1949 zurückgegeben wurden, konnte die Produktion wieder aufgenommen werden. Da die Firma Geha für die Stadt eine große wirtschaftliche Bedeutung hatte, wurde der Platz vor dem Betriebsgebäude in Geha-Platz umbenannt.

Im Laufe der nächsten Jahre erlangte die Firma Geha durch die Produktion des verschiedensten Büromaterials einen großen Bekanntheitsgrad. Ab dem Jahre 1950 produzierte das Unternehmen einen Füllfederhalter mit Tintenpatrone, der in dieser Form der erste in Deutschland war. Geha war bis in die 1980er Jahre für das Segment der Füller der Hauptkonkurrent für den ebenfalls in Hannover ansässigen Hauptkonkurrenten mit dem Namen Pelikan AG. Die von der Firma Geha produzierten Patronenfüllhalter zeichneten sich durch das spezielle Format der Patronen mit vorderem und hinterem Tintenausgang und einem zusätzlichen Reservesystem aus.

In den 1970er und 1980er Jahren baute die Firma Geha, genauso wie der Konkurrent Pelikan, das Sortiment um zahlreiche Schreibwaren, Büromaterialien und EDV-Zubehör aus. Durch die starke Expansion und die konjunkturellen Auswirkungen der Ölkrise im Jahre 1973 geriet das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten und eine wirtschaftliche Schieflage. Durch die starken Umsatzrückgänge und die mehrmonatigen Kurzarbeitsphasen wurde das Unternehmen mehreren Sanierungsversuchen unterzogen, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. Im Jahre 1989 wurde schließlich die Pelikan AG als Übernahmepartner gefunden, die im Jahre 1990 die maroden Geha-Werke übernahm.

Geha heute
Die Pelikan AG führt heute Geha als Handelsmarke weiter und vertreibt untern dem Markennamen Geha Druckerzubehör und Präsentationssysteme. Das Druckerzubehör wird unter dem Namen „German Hardcopy AG“ verkauft und die Präsentationssysteme werden unter dem Namen „Geha direkt“ auf den Markt gebracht. Das Unternehmen hat sich gänzlich aus der Produktion und dem Verkauf von Füllfederhaltern und Zubehör zurückgezogen.