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Über Hagenuk

Kontaktinformationen

Hagenuk

Siemensstr. 2
76344 Eggenstein-Leopoldshafen


Service-Hotline
01805 763 444 (14 ct/ Min dt. Festnetz, Mobilfk ggf. höher)
Faxnummer
+49 721 8601 118
Wissenswertes über Hagenuk
Die Firma Hagenuk hat sich auf die Herstellung von Fernsprechern, Radioempfängern, Marinetechnik und Dieselmotoren spezialisiert. Der Firmenname Hagenuk steht für „Hanseatische Apparatebaugesellschaft Neufeldt & Kuhnke“.


Historischer Firmenhintergrund
Die Geschichte der Firma Hagenuk begann mit der Firmengründung im Jahre 1899. Der Firmenname zum Zeitpunkt der Gründung bis zur Umfirmierung auf den heutigen Namen im Jahre 1936 lautete „Neufeldt & Kuhnke“.  Am Anfang des 20. Jahrhunderts machte sich die Firma Hagenuk in der Tauchtechnik als Nachfolger des im Jahre 1870 gegründeten ersten deutschen Tauchgeräte-Herstellers „Ludwig von Bremen, Hamburg“ einen Namen. Da die Firma Hagenuk zusätzlich zu den klassischen Helmtauchgeräten auch Panzertauchanzüge herstellte, zog der im Jahre 1917 präsentierte Panzertaucher die Aufmerksamkeit auf sich. Dieser war für Tiefen von bis zu 170 Metern ausgelegt und übertraf damit alle konventionellen Tauchgeräte. Das einzige Manko des Panzertauchers war die etwas schwierige Handhabung. Da es jedoch keine technischen Alternativen in diesem Segment gab, war der Panzertaucher zu dieser Zeit die erste Wahl für große Tiefen.
 
Im Jahre 1992 stellte Hagenuk als erste Firma einen Rundfunkempfänger mit eingebautem Lautsprecher vor und legte danach seine Prioritäten erstmal auf die Herstellung von Lautsprechern. Der Bau von Radios wurde im Jahre 1928 unter dem Namen Nordmark fortgeführt. Ab dem Jahre 1937 wurden Teile aus den Radios der Firma Blaupunkt verbaut, bis ab dem Jahre 1940 die Radios von Philips im Zuge der Kriegsproduktion hergestellt wurden. Im Jahre 1950 wurde die Herstellung von Radios aufgegeben, denn seit dem Jahre 1949 wurden von der Firma selbst hergestellte oder gelabelte Seefunkgeräte verkauft. Bis in die heutige Zeit wird diese Technik von der HDW-Hagenuk-Schiffstechnik GmbH auf den Markt gebracht.
 
Ab dem Jahre 1949 wurde der Wählfernsprecher 49, kurz W49 genannt, in großen Stückzahlen im Auftrag der Deutschen Bundespost gebaut. In den 1970er Jahren wurde das Sortiment um das Tastentelefon ergänzt. Des Weiteren wurde in den 1980er Jahren auch das erste schnurlose Telefon mit dem Namen „Sinus“ entwickelt. Die geschäftlichen Aktivitäten in der Sparte der Mobiltelefone wurden im Jahre 1992 aufgenommen.


Im Laufe der Jahre konnte sich die Firma als national und international renommierte Firma im Segment der Entwicklung und Herstellung von Festnetztelefonen und Mobiltelefonen und der dazugehörigen Technologien einen Namen machen. Trotz allem geriet die Firma Hagenuk im Jahre 1997 in wirtschaftliche Schwierigkeiten und war zur Anmeldung der Insolvenz gezwungen. Dieses führte schlussendlich zum Verkauf der Firma Hagenuk an die Firma Tiptel und zur erneuten Insolvenz im Jahre 1999.
 
Nach zahlreichen erfolglosen Aktivitäten zur Rettung der maroden Firma Hagenuk in den Jahren 2000 und 20001 wurde dieses in letzter Konsequenz geschlossen. Die Lizenzrechte für den Markennamen Hagenuk wurden im Jahre 2002 an die Firma ITM Technology AG übergeben.
 
Hagenuk heute
Heute werden von der Firma ITM Technology AG zahlreiche Produkten mit dem Markennamen Hagenuk verkauft. Das Produktportfolio erstreckt sich auf die verschiedensten Festnetztelefone und Mobiltelefone. Diese Produkte werden jedoch sozusagen von einer neuen Firma unter einem alten Namen auf den Markt gebracht. Ganz exakt gesehen, sind die ITM-Geräte also keine echten Hagenuk-Geräte.