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Huawei Online Angebote und Markeninfos

Huawei Produkte

Huawei P8 ohne Vertrag

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Huawei P9 ohne Vertrag

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Huawei MediaPad X2

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Huawei MediaPad M3

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Huawei MediaPad M3 WiFi

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ab 329,90

Huawei Watch silber

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Huawei G6 3G PC

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Huawei E5377

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Huawei Prime E5878

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Huawei MateBook 128GB

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ab 799,00

Huawei MateBook

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ab 799,00

Huawei TalkBand B2 gold

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ab 109,95

Huawei Talkband B2

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ab 99,99

Huawei AM04 (schwarz)

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ab 39,90

Huawei AM04 (weiß)

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Huawei E5377T

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Huawei AP006L

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ab 18,90

Huawei USB E173

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ab 24,99

Huawei HiLink E353

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ab 24,99

Huawei E1550

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ab 54,00

Huawei AR201

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ab 567,76

Huawei AR151

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ab 360,25

Huawei AR207

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ab 456,76

Huawei AR157

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ab 615,00

Huawei E156G

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ab 10,74


 

Über Huawei

Kontaktinformationen

Huawei

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Von der Infrastruktur zu eigenen Endgeräten

Die vergleichsweise junge Unternehmensgeschichte von Huawei begann 1987 im chinesischen Shenzhen als An-und-Verkaufshändler von Telekommunikationsanlagen. Als Unternehmensziel gab der Gründer Ren Zhengfei an, die Infrastruktur der chinesischen Telekommunikation zu fördern und dabei ein international wettbewerbsfähiges Unternehmen zu schaffen.

Aus heutiger Sicht sind diese Ziele längst erreicht. Da man frühzeitig einen großen Anteil in die Forschung und Entwicklung investierte, verfügt Huawei heute über eine beachtliche Infrastruktur mit bedeutsamen Kooperationen. Auch wenn du von der chinesischen Marke Huawei bis jetzt nur am Rande erfahren hast, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du auf irgendeinem Wege die Technologie des Unternehmens verwendest. Zu diesen technologischen Lösungen zählen die Errichtung von weltweiten Kommunikationsdiensten, der Ausbau der Netzwerkstruktur sowie verschiedene Industrielösungen. Laut eigener Auskunft vertrauen 45 der 50 größten Telekommunikationsbetreiber auf eben diese Technologie. In Deutschland zählen vor allem die Deutsche Telekom und Vodafone zum Kundenstamm des Unternehmens. Für die Versorgung von ländlichen Gebieten mit einem schnelleren Internetempfang kooperiert das chinesische Unternehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Den Statistiken des Unternehmens nach nutzen rund ein Drittel der Weltbevölkerung direkt oder indirekt ihre Technologie. In Deutschland beläuft sich der Anteil sogar auf über die Hälfte der Bevölkerung. Diese Zahlen erreicht Huawei mit einer Aktivität in über 170 Ländern auf der Welt mit einem Mitarbeiterstamm von 170.000, wovon circa 70.000 in der Abteilung der Forschung und Entwicklung beherbergt sind.

Doch wie gelang dem Unternehmen eine solch starke Verbreitung auf der Welt? Und wieso ist die Marke trotzdem relativ unbekannt und sagt mir (noch) nichts?

Den Anfang der eigenen Produktion machte Huawei im Jahr 1990 mit der Ausstattung von eigenen Telefonanlagen in Hotels und kleineren Betrieben. Bis dahin konnte das Unternehmen bereits über 500 Angestellte in der Abteilung für Forschung einstellen. In den Folgejahren entwickelten sie Digital-Switches und schafften so eine Modernisierung der Infrastruktur des eher ländlichen Chinas. Mitte der 1990er profitierte Huawei vom Grundsatz Chinas, die lokalen Unternehmen in der Kommunikationsbranche zu unterstützen. Wenig später, im Jahr 1997, schafften sie den Sprung in die Metropolen Chinas und errichteten dort erste GSM-Sender, die das Funknetz des Landes voranbrachten.

 

Forschungen in Europa und Deutschland

Anfang der 2000er eröffnete Huawei ihr erstes Forschungszentrum in Europa im schwedischen Stockholm. Bis heute errichteten sie alleine in Europa 18 Einrichtungen für Forschung und Entwicklung, an denen über 1.200 Mitarbeiter tätig sind.

Auch in Deutschland ist das chinesische Unternehmen an vielen Forschungen beteiligt, unter anderem mit der Zusammenarbeit von mehreren Universitäten und Hochschulen. Auch dank wichtiger Kooperationspartner gelang ihnen ein Mitwirken an den folgenden Forschungsgebieten:

  • LTE-Rollout und Ausbau des Internets der ländlichen Gebiete (als Partner von Vodafone, der Deutschen Telekom und Telefonica)
  • Errichtung einer 5G-Umgebung in München (mit der Unterstützung von der Stadt München, dem Freistaat Bayern, der TU München sowie M-net)
  • Partner der Bundesregierung für die Umsetzung ihrer Breitbandstrategie
  • Kommunikationstechnologien für Eisenbahnen (zusammen mit Siemens)
  • Ausstattung des ehemaligen Westfalenstadions mit WLAN (als Partner von Borussia Dortmund)

 

Vertrieb eigener Smartphones

Neben der Forschung und des Ausbaus der Infrastruktur bietet das Unternehmen auch direkt für den Endverbraucher nutzbare Geräte. So stellte man zunächst sogenannte White Label Produkte her, die für andere Anbieter unter deren Namen auf den Markt kamen, so zum Beispiel das T-Mobile Pulse. Seit 2011 sind in Deutschland auch verschiedene Android-Smartphones der Marke Huawei zu erwerben. Allerdings steckt der Erfolg auf dem deutschen Markt noch in den Kinderschuhen. Einer Statistik aus dem Jahr 2015 folgt, dass hierzulande nur 1,4 Mio. Einwohner ein Smartphone von Huawei nutzen. Damit lag das chinesische Unternehmen 2015 auf dem 7. Rang der konkurrierenden Anbieter.

Weltweit hingegen sieht die Erfolgsbilanz der Smartphones für Huawei schon deutlich besser aus. Hier lag das Unternehmen 2014 auf Platz 3 hinter Samsung und Apple. Auf dem chinesischen Markt hingegen hat man Apple bereits hinter sich gelassen und den zweiten Rang eingenommen. Eine weitere wichtige Kooperation ging Huawei 2015 mit Google ein. Beide Unternehmen führten die Serie der Nexus Smartphones fort. Im Zuge dessen erblickte das Nexus 6p im September 2015 das Licht der Welt.

Konzentrierte sich Huawei bisher bei der Herstellung und dem Vertrieb der eigenen Smartphones auf das untere Preissegment, so ist man spätestens mit diesem Release in die Spitzenklasse aufgestiegen.

Zuvor war der Hersteller bereits mit den Serien „Ascend“ sowie „Honor“ auf dem Markt vertreten. Bei diesen Serien lag das Hauptaugenmerk jedoch zunächst auf ein hohes Preis-Leistungs-Verhältnis, weshalb man auf auffällige Designs oder auf sonstige Spielereien zunächst verzichtete.

 

Weitere Endgeräte von Huawei

Außerdem befinden sich neben den Smartphones auch weitere Produkte in dem Sortiment von Huawei. Darunter sind auch Tablets zu finden, die wie schon die Smartphones ebenfalls mit dem Betriebssystem Android ausgestattet sind. Unter dem Seriennamen „MediaPad“ veröffentlicht der Hersteller in einem bestimmten Rhythmus ihre Android-Tablets. Auch hier fahren sie die Strategie mit einem hohen Preis-Leistungs-Verhältnis. Dabei müssen sich die Tablets von Huawei mit ähnlichen Produkten, die ebenfalls günstig angeboten werden, vor Vergleichen nicht scheuen. Tablets und Smartphones sind für gewöhnlich mit einem guten Display, einem leistungsstarkem Akku sowie einem sehr guten Empfang der mobilen Netzwerke versehen. Besonders die vielen Verbindungsmöglichkeiten verdanken die Endgeräte der Forschung in der Kommunikationstechnologie.

Weitere mobile Endprodukte im Programm Huaweis sind die Smartwatches sowie die Fitnessuhren. Diese Uhren sind meist über Bluetooth mit einem Smartphone verbunden und zeigen dir beispielsweise deine absolvierten Schritte oder die verbrauchten Kalorien des Tages an. Für alle Produkttypen befinden sich natürlich auch die passenden Zubehörteile im Angebot des Herstellers. Unter diesen sind auch die folgenden Produktkategorien zu finden:

 

Schnelles Internet für Daheim und unterwegs

Da das Unternehmen ihren Ursprung in der Infrastruktur und der Verbreitung der Kommunikationstechnologie besitzt, bieten sie auch unterschiedliche Produkte an, die deine Verbindung zum Internet vereinfacht und verbessert. Die Lösungen, die dir ein schnelleres Internet zu Hause verschaffen, belaufen sich auf WLAN-Router, Repeater sowie verschiedene Switch-Module. Dank ihrem Forschungsstand in diesem Gebiet kann Huawei mehrere Modelle auf dem Markt platzieren, die eine schnellere Verbindung erzielen und dir somit mehr Freude beim Surfen, Streamen oder Online-Spielen bereiten.

Für eine Vernetzung mit der digitalen Außenwelt werden dir von Huawei unterschiedliche mobile Lösungen angeboten. Eine von ihnen ist die Nutzung eines Internet Sticks, der über USB mit einem Laptop verbunden wird und mit ihm eine stabile Verbindung zum Netz herstellt. Als alternative Lösung ist auch ein Hotspot im Sortiment, der als UMTS-Router funktioniert und mit dem du mobil bis zu 10 Geräte mit WLAN versorgen kannst. Diese Verbindung bietet dir - Stand 2016 - eine LTE-Qualität über deinen Laptop mit einer Download-Geschwindigkeit von bis zu 300 Mbit/s.

 

Ungewöhnliche Rotation an der Spitze

Um ihren Erfolg zu sichern und weiter auszubauen, unternimmt die Firma beachtenswerte Maßnahmen. Eine von diesen ist der rotierende Wechsel des CEOs. Dieser Posten wird im halbjährlichen Rhythmus zwischen drei hohen Angestellten stets durchgetauscht. Auf diese Weise entsteht eine gewisse Dynamik in der Führungsetage, die jeweils die verschiedenen Ansichten und Ziele variieren lässt. Diese unterschiedlichen Zielvorgaben kommen auch zustande, da die sich abwechselnden Führungspersonen aus einem jeweils anderen Tätigkeitsgebiet stammen.

Eine weitere ausgefallene Maßnahme ist die Verteilung des Firmenbesitzes. Da das Unternehmen nicht an der Börse notiert ist, befindet es sich im privaten Besitz. Diese Anteile liegen aber nicht zu einem großen Teil beim Gründer oder derzeitigen Chef von Huawei, sondern wird über 60.000 Mitarbeiter aufgeteilt. Eine firmeninterne Regel besagt, dass niemand mehr als 2 % der Anteile halten darf, weshalb selbst der Gründer nur 1,4 % dieser inne hat. Die restlichen Besitzansprüche werden unter den vielen Mitarbeitern gestreut, die bestimmte Anforderungen wie Beschäftigungsdauer oder Nationalität erfüllen müssen. Auf diese Weise erhofft sich das Unternehmen eine höhere Motivation und Identifikation mit dem Arbeitgeber, da die Besitzer der Anteile auch von der Gewinnausschüttung partizipieren.

 

Spannendes Wachstum der Marke Huawei

Mit der geschickten Investition in die eigene Forschungsabteilung und der Erschließung wichtiger Kooperationspartnern gelang es Huawei, eine tragenden Rolle in der Infrastruktur im Bereich der Kommunikation zu spielen. Doch seine Bedeutung in diesem Forschungsgebiet fand lange Zeit nicht die entsprechende Aufmerksamkeit in der Öffenlichkeit. Seit relativ kurzer Zeit versucht man nun, dies mit dem Vertrieb von Endgeräten wie Smartphones oder Tablets zu ändern. Durch eine Beständigkeit der preiswerten Angebote gelang es ihnen inzwischen sogar die dritte Kraft hinter Samsung und Apple bei Smartphones weltweit zu werden. So darf man gespannt sein, ob diese Entwicklung auch in Deutschland seinen Lauf nimmt oder ob dieses Phänomen größtenteils auf dem asiatischen Markt aufzufinden bleibt.

Einen Vorsprung aufgrund der vielen Zusammenarbeiten mit bedeutsamen Unternehmen und der Sicherung vieler Patente bedeuten nicht gleichzeitig einen großen Absatz der eigenen Endprodukte. Aus diesem Grund darf man die Entwicklung Huaweis in den nächsten Jahren mit Spannung verfolgen und schauen, ob sie es schaffen ihren Erfolg auch bei den Endnutzern zu manifestieren.