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Meyer - Bibliographisches Institut AG

Dudenstraße 6
68167 Mannheim


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Wissenswertes über Meyers Lexikonverlag
Der Name Meyer bürgt seit über 150 Jahren für lexikalische und geografisch-kartografische Kompetenz. Zum Programm zählen zudem auch innovative Sachbuchreihen und faszinierende Buchkonzepte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Meyers Lexikonverlag ist Teil des Bibliografischen Instituts und als Marke geschützt. Das Bibliografische Institut vereint nebst Meyer auch Traditionsmarken wie Duden, Harenberg und Weingarten unter einem Dach.

Historischer Firmenhintergrund
Als Geschäftsführer des Bibliografischen Instituts gab Carl Joseph Meyer „das große Konversationslexikon für die gebildeten Stände“ (1839-1855) heraus. Mit 52 Bänden wurde es das größte deutsche Lexikon des 19. Jahrhunderts. Joseph Meyer wollte damit – im Gegensatz zu den bislang erschienenen Lexika – ein großes Publikum und nicht nur spezielle Zielgruppen ansprechen. Zu dieser Zeit hatte sich das von ihm 1826 in Gotha gegründete und 1828 nach Hildungshausen verlegte Bibliografische Institut durch Klassikerausgaben, Bibeln, Kunstblätter und Atlanten ein finanzielles Fundament geschaffen.

Herrmann Julius Meyer übernahm nach dem Tod Joseph Meyers im Jahr 1856 die Weiterentwicklung des Lexikons. Bewusst ließ er das Werk (1857-1860), mit 15 Bänden, als Neubearbeitung unter dem Titel „Neues Konversationslexikon für alle Stände“ und nicht als 2. Auflage erscheinen. Meyers Hand-Lexikon des allgemeinen Wissens, der sogenannte „Kleine Meyer“, wurde als kostengünstige Variante zum großen Meyer etabliert. In den folgenden Jahren erschienen mehrere neue Auflagen.

1884, zehn Jahre nach dem Umzug des Bibliografischen Instituts nach Leipzig übergab Herrmann Julius Meyer seinen Söhnen die Leitung des Unternehmens. Wichtigstes Ziel nach der Einführung der 4. Auflage des Konversationslexikons war die Herausgabe von zwei neuen Verlagsserien. Mit „Brehms Tierleben“ feierte das Bibliografische Institut einen überwältigenden Erfolg und legte den Gedanken nahe, auch die übrigen Bereiche der Naturwissenschaft in Handbüchern sachkundig und allgemein verständlich darzulegen.

Die Lexikonarbeit musste im Ersten Weltkrieg unterbrochen werden. Die 7. Auflage des Großen Meyer erschien schließlich im Jahr 1925. Aufgrund des 2. Weltkrieges blieb die 8. Auflage ein Fragment. 1971-1979 erschien in 25 Bänden die 9. Auflage des „Meyers Enzyklopädischen Lexikons“ und ist damit das umfangreichste deutschsprachige Lexikon des 20. Jahrhunderts.

Meyers heute
Im Jahre 1984 fusionierten die beiden Lexikonverlage Bibliografisches Institut und F.A. Brockhaus. Mit Meyers Großem Taschenlexikon in 25 Bänden, Meyers Taschenlexikon in zwölf Bänden und Meyers Taschenlexikon in einem Band werden als Zielgruppe im Wesentlichen Schüler und Studenten angesprochen. Unter der Marke Brockhaus wurde bis zum Jahr 2007 das klassische Lexikon herausgegeben.