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Schiesser Online Angebote und Markeninfos

Schiesser Produkte

Schiesser-BH

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ab 8,98

Schiesser Baby Body

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ab 4,79

Schiesser Strampler

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ab 12,95


 

Über Schiesser

Kontaktinformationen

Schiesser AG

Schützenstraße 18
78315 Radolfzell


Service-Hotline
07732-90 0
Faxnummer
07732-90 55 56
Wissenswertes über Schiesser
Die Firma Schiesser zählt zu den größten Herstellern von Unterwäsche für Damen und Herren in Deutschland. Zum Produktportfolio von Schiesser zählen Slips, BH´s, Hemden, Bodys und vieles mehr. Schiesser gehört zur Schiesser Group AG aus dem schweizerischen Küsnacht, die wiederum der Tex-Gruppe der schweizerischen Hesta AG angehört.

Historischer Firmenhintergrund
Schiesser wurde im Jahre 1875 vom Schweizer Jacques Schiesser in Radolfzell am Bodensee gegründet. Die ersten Produkte entstanden noch im Tanzsaal eines Gasthauses. Zum Zwecke der Herstellung von Trikotagen erfolgte im Jahre 1876 der Umzug in eine eigene Fabrikhalle. Im Jahre 1880 hatte Schiesser schon 280 Mitarbeiter vorzuweisen und stellte erfolgreich Unterwäsche, so genannte Trikotagen, her.

Im Laufe der Jahre nahm die Anzahl der Mitarbeiter stark zu und auch Filialen und Tochtergesellschaften wurden gegründet. Zusätzlich exportierte Schiesser seine Wäsche in das Ausland und erschloss somit einen bedeutenden Absatzmarkt. Im Jahre 1901 erhielt Schiesser auf der Pariser Weltausstellung den „Grand Prix“ für verschiedene Patente. Zu den ausgezeichneten Patenten zählte unter anderem eine so genannte „Abhärtungswäsche aus Leinen“.

Zum Zeitpunkt des Todes des Firmengründers im Jahre 1913 hatte Schiesser bereits mehr als 1000 Mitarbeiter vorzuweisen und war in weiten Teilen der Welt bekannt. Zur Zeit des Ersten Weltkrieges produzierte Schiesser seine Unterwäsche für das Heer und hatte starke Einbrüche im Exportabsatz zu verkraften. Bedingt durch den Rohstoffmangel experimentierte das Unternehmen mit den verschiedensten Fasern. Weitere Tiefschläge waren für das Unternehmen die Folgen der Inflation und der Weltwirtschaftskrise in den 1920er Jahren, denn daraufhin mussten Teile des Werkes geschlossen werden. Im Jahre 1932 war sogar schon der Konkurs von Schiesser im Gespräch.

Am Anfang des Zweiten Weltkrieges stellte Schiesser seine Produktion nochmals auf den Status „Kriegsproduktion“ um. Im betrieblichen Leistungskampf der Jahre 1939/1940 wurde der Firma Schiesser am 1. Mai 1040 von der Deutschen Arbeitsfront mit dem Titel eines Nationalsozialistischen Musterbetriebes ausgezeichnet.

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung ab dem Jahre 1950 stiegen auch die Mitarbeiter- und Umsatzzahlen von Schiesser wieder an. Dieser Erfolg hielt lange Jahre an, bis das Unternehmen im Jahre 1996 erneut von einer wirtschaftlichen Krise erfasst wurde und zu drastischen Rationalisierungsmaßnahmen gezwungen war.

Die Firma Schiesser zählt zu den Unterwäsche-Fabrikanten der ersten Stunde und hat auch eine Schlüsselposition bei der Entwicklung der Männer-Unterhose inne. In Anlehnung an den üblichen Zeitgeschmack kamen die verschiedensten Unterwäschestücke auf den Markt. Besonders hervorzuheben ist die Wäscheserie im Retro-Look, die anlässlich des 130-jährigen Firmenjubiläums auf den Markt gebracht wurde. Diese war angelehnt an den Look der 1920er, 1930er und 1950er Jahre und nur im gehobenen Handel für Wäsche erhältlich.

Schiesser heute
Heute produziert Schiesser zusätzlich zur eigenen Hausmarke auch Unterwäsche für die verschiedensten Label, wie zum Beispiel Ralph Lauren, Seidensticker, Levi´s und noch andere mehr. Ferner ist das Produktportfolio von Schiesser von den verschiedensten Wäscheserien geprägt, wie beispielsweise Schiesser, Schiesser aqua, Schiesser sport und Schiesser med.

Im Jahre 2009 stellten sowohl die Schiesser Group AG als auch die Schiesser AG aufgrund von Finanzierungsproblemen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Die benötigte Anschlussfinanzierung dieses Jahres konnte trotz der erfolgreichen Restrukturierung und der positiven Geschäftsentwicklung nicht sichergestellt werden. Auch eine Übernahme des insolventen Wäscheherstellers durch den Modemacher Wolfgang Joop war im Gespräch.