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Über SodaStream

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SodaStream GmbH

Höhenstrasse 2
65549 Limburg a.d. Lahn


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Anfänge in Londons Upper Class

Heutzutage ist SodaStream in über acht Millionen Haushalten in 45 Ländern auf der Welt vertreten. Dabei werden jährlich 1,5 Milliarden Liter Wasser in einem der Geräte des Herstellers mit Kohlensäure versetzt. Begonnen hat diese Erfolgsgeschichte bereits 1903 in London. Der Brite Guy Hugh Gilbey vom Gin-Hersteller W & A Gilbey Ltd. belieferte in diesem Jahr Gastronomen sowie die Haushalte der Londoner Oberschicht mit dem ersten Modell der neuen Unternehmung. Die ersten Geschmacksrichtungen für die Wasseraufbereitung folgten im Jahre 1920, eine der ersten Sorten war der bis heute beliebte Kirschgeschmack.

Allerdings dauerte es bis in die 1970er Jahre als schließlich ein Modell auf den Markt kam, das für eine breitere Bevölkerungsschicht erschwinglich war. Anschließend feierte SodaStream große Erfolge in Großbritannien und wurde von der Cadburry Schweppes PLC übernommen, die ihre Marktposition in der Branche der Soft Drinks weiter behaupten wollten. Nach dem Kauf von SodaStream wurde aber die Gruppe rund um die Marke Schweppes aufgrund von technischen Schwierigkeiten nicht wirklich glücklich mit den Geräten.

Parallel dazu gründete der langjährige Mitarbeiter Peter Wiseburgh 1991 sein eigenes Unternehmen „Soda-Club“, nachdem Wiseburgh 13 Jahre für SodaStream als Repräsentant in Israel aktiv war und eine zunehmende Unzufriedenheit mit den Produkten entwickelte. In den Folgejahren exportierte Soda-Club die technisch besseren Maschinen in diese Länder:

  • 1992 Südafrika
  • 1993 Schweiz
  • 1994 Deutschland

In Folge dieser Expansion von Soda-Club kam auch der erste Trinkwassersprudler nach Deutschland. Da Soda-Club weltweit einen großen Absatz für seine Sprudler vorweisen konnte, kaufte Wiseburgh anschließend die schwächelnde Marke SodaStream von der Cadburry Schweppes PLC im Jahr 1998. Vorerst blieben beide Markennamen auf dem jeweiligen Markt erhalten. Aus diesem Grund hießen die Maschinen beispielsweise in Deutschland weiterhin „Soda-Club“, während sie in Großbritannien unter dem Namen SodaStream vertrieben wurden. Eine Zusammenführung der beiden Bezeichnungen folgte erst 2010 im Rahmen der Notierung an der Börse NASDAQ. Seither tragen alle Produkte des Hauses den Namen SodaStream.

 

Aktuelle Modelle der Wassersprudler

Im Laufe der Jahre entwickelt SodaStream fortlaufend neue Modelle, die in Deutschland angeboten werden. Diese unterscheiden sich, neben Veränderungen im Design, vor allem durch den Einsatz der verschiedenen Flaschenbehälter.

Durch die stetige Weiterentwicklung der Wassersprudler werden ältere Modelle häufig aus dem Sortiment entfernt, wenn sie sich keiner großen Beliebtheit erfreuen. Deswegen stehen den deutschen Kunden zurzeit die folgenden Sprudler zur Auswahl:

 

SodaStream Cool

Wenn du mit den Wassersprudlern noch die älteren Geräte von Soda-Club verbindest, kommt dir das Modell Cool sicherlich bekannt vor. An das Design von Soda-Club angepasst, kommt die Cool mit verbesserter Handhabung und einer leichteren Kohlensäure-Dosierung daher.

Das Modell ist so konzipiert, dass auch die Kunststoff-Flaschen aus der Club-Zeit kompatibel mit der Maschine sind. Für ein neueres Auftreten des bestehenden Designs sorgt die neue Farbgebung mit den folgenden Varianten:

  • Orange
  • Grün
  • Weiß
  • Grau

 

SodaStream Crystal

Der Crystal ist unter den aktuellen Geräten die elegante Premiumvariante. Mit ihrer leicht abgerundeten Form bietet die Maschine in der Küche oder im Esszimmer ein optisches Highlight. Für einen stimmigen Gesamteindruck ist das Gehäuse in mehreren Farben (Weiß, Titan, Rot) erhältlich. Das Wasser wird in einer 0,6 Liter großen Glaskaraffe mit der Kohlensäure versehen.

Alte Soda-Club oder neue PET-Flaschen sind leider nicht mit der Crystal verwendbar. In die neue Art des Schraubverschlusses passen ausschließlich die spülmaschinenfesten Glaskaraffen.

 

SodaStream Play

Steht die Crystal eher für ihr edles Auftreten sowie den Komfort von Glasflaschen, liegt der Fokus der Play auf der schnelleren und spielend leichten Bedienung. Im Gegensatz zu den anderen Modellen werden die Flaschen aus Kunststoff automatisch unter den Sprudlerkopf eingesetzt. Im Design setzt dieses Modell auf einen unauffälligen Minimalismus, damit die Play unscheinbar aber effektiv in der Küche agieren kann.

 

Haltbarkeit der Flaschen

Die verschiedenen Flaschentypen bergen jeweils Vor- und Nachteile in sich. Die Kunststoff-Flaschen bieten dir natürlich den praktischen Vorteil des unbesorgten Transports. Zwar halten auch die Glaskaraffen einiges aus, erscheinen dann aber trotzdem für sportliche Aktivitäten eher ungeeignet. Für die eigene Wohnung sind die Glasflaschen dank ihrer edlen Optik und der einfachen Reinigung in der Spülmaschine wiederum empfehlenswerter. Zudem bieten die unterschiedlichen Flaschenarten andere Laufzeiten, in denen sie unbesorgt verwendet werden können.

 

Vielfalt an Geschmacksrichtungen

Bereits 1920 fing SodaStream an, dem Leitungswasser neben der Kohlensäure auch einen Geschmack hinzuzufügen. Anfangs waren dies die Sorten Kirsche und Sarsaparilla, einem damals beliebten Extrakt aus Stechwindengewächsen. Mittlerweile beträgt die Auswahl der Geschmacksrichtungen über 30 Sorten.

Dabei werden die Sirups einfach in das Glas oder in die Flasche zu dem sprudelnden Wasser beigefügt. Die Packungen reichen dabei für eine Menge von 9 bis 12 Litern des jeweiligen Getränkes aus.

Viele der angebotenen Sirups tragen das Etikett „Free“. Damit wird ein Produkt frei von Farbstoffen und Süßungsmitteln garantiert.

 

Umtausch der Gaskartuschen

Um das Wasser mit Kohlensäure zu versetzen, verwenden die SodaStream-Geräte einsetzbare Gaskartuschen. Diese werden meist in den hinteren Teil der verschiedenen Modelle eingeschraubt. Da diese Zylinder relativ teuer sind, hat man sich für ein preiswerteres Umtauschsystem entschieden.

Für den deutschen Markt stammt die Kohlensäure aus dem Eggegebirge, das sich im Teutoburger Wald in der Nähe von Paderborn befindet. Die leeren Kartuschen werden von Händlern an die deutsche Zentrale von SodaStream in Limburg an der Lahn geschickt, wo sie mit dem Gas befüllt werden. Bei den teilnehmenden Händlern handelt es sich größtenteils um bekannte Drogerie- oder Supermarktketten. Allerdings kann es vorkommen, dass manche von unterschiedlichen Inhabern geführten Betriebe sich nicht an dem Umtausch beteiligen. Grundsätzlich nehmen die folgenden Ketten an der Aktion teil:

  • Budni
  • Rossmann
  • DM
  • Müller
  • REWE
  • Edeka
  • Kaufland
  • real
  • WMF
  • Media Markt
  • Saturn

Des Weiteren bieten auch einzelne Apotheken, Kaufhäuser und Einzelhandelsgeschäfte den Tausch der Kohlensäure-Zylinder an. Zur Auswahl gibt es zwei Größen der Zylinder, die die Kohlensäure für 30 Liter und für 60 Liter bereitstellen. Zu beachten ist hier, dass sich nur gleichgroße Kartuschen austauschen lassen. In die Sprudelmaschinen selbst können aber beide Varianten problemlos eingesetzt werden.

 

Weitere Pläne des Unternehmens

Kooperation mit Samsung

Um den Absatzmarkt zu erweitern, ging SodaStream 2013 eine Partnerschaft mit dem Elektronikhersteller Samsung ein. Gemeinsam schufen die Unternehmen einen Kühlschrank, der einem neben Eiswürfeln auch gleich mit Mineralwasser versorgt. Hierfür wurde die Mechanik eines Wassersprudlers gleich in die Kühlschranktür eingebaut. Noch im selben Jahr wurde dieser Kühlschrank auf dem amerikanischen Markt angeboten. Ob Samsung vorhat, das Produkt auch in Deutschland anzubieten, ist derzeit ungewiss.

 

Kontroverse TV-Spots

Darüber hinaus fiel SodaStream mit dem Versuch auf, in den Werbepausen von mehreren Superbowls kritische Werbung zu platzieren. Die Spots sollten die großen Softgetränkehersteller kritisieren, da diese mit ihren Plastikflaschen die Umwelt stark belasten.

Aufgrund von Negativwerbungen besonders gegenüber Pepsi und Coca Cola verbot der Fernsehsender CBS diese Clips jedoch. Zwar fanden die Werbespots trotzdem ihre Zuschauer, die Nennungen der bekannten und beliebten Hersteller wurde jedoch zensiert.

 

Umstellung auf das eigene Wasser?

Da inzwischen auch der größte Mitwettbewerber der Sprudelanlagen „Wassermaxx“ ebenfalls aufgekauft wurde, ist SodaStream der bedeutsamste Anbieter dieser Geräte in Deutschland. Die interessanteste Frage jedoch ist, ob sich der Kauf eines Wassersprudlers wirklich lohnt.

Bevor du dir Gedanken über die Anschaffung über eins der Geräte machst, solltest du die Qualität des Leitungswasser in deinem Haushalt überprüfen. Da es in einigen, wenigen Teilen von Deutschland Probleme mit Nitrat oder Kalk geben kann. Zusätzlich besteht weiterhin die Möglichkeit, dass die Leitungen in alten Gebäuden aus Blei sind und diese die Wasserqualität mindern können. In einem dieser Falle solltest du dich eher generell nach einem Wasserfilter oder einer Aufbereitungsanlage erkundigen.

Neben eventuellen Problemen mit dem Trinkwasser spricht eigentlich nur der finanzielle Aufwand gegen die Investition in einen Wassersprudler für das eigene Zuhause. Neben den einmaligen Anschaffungskosten für einen Sprudler liegen die regelmäßigen Bezahlungen der Gaskartuschen. Ein 60 Liter Zylinder kostet momentan – Stand 2016 – um die 8 Euro und hält bei einer normalen Verwendung in etwa einen Monat. Dem gegenüber stehen die Vorteile der ständigen Verfügbarkeit von Mineralwasser im eigenen Haus, ohne den nervigen Transport der einzelnen Wasserkisten.