Unsere beliebtesten Produkte im Preisvergleich aus der Kategorie Absinth
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Absinth - Wissen, Tipps & Infos
Wissenswertes zu Absinth
„Absinth“ kommt vom lateinischen „absinthium“ und steht übersetzt für nichts anderes als den im Getränk enthaltenen Wermut.
Bei Absinth wird von einer Spirituose mit hohem Alkoholgehalt gesprochen. Dieser liegt normalerweise zwischen 40 und 90 Prozent. Er wird aus diesem Grund vornehmlich verdünnt getrunken. Äußerlich erscheint das ursprüngliche Heilelixier in einer hellgrünen Farbe. Traditionell wird das Getränk aus Anis, Wermut, Fenchel, sowie weiteren je nach Rezeptur hinzugefügten Kräutern hergestellt. Da zumeist auch als bitter wahrgenommene Gewürze verwendet werden, spricht man bei Absinth häufig von einer Bitterspirituose, obwohl dieser bei Einnahme nicht unbedingt als bitter schmeckend bezeichnet wird.
Ursprung und Erfolg des Absinths
Der Ursprung des Absinths liegt zurück im 18. Jahrhundert. In Neuenburg, einem Schweizer Kanton, wurde die Spirituose zum ersten Mal hergestellt. Richtig an Popularität gewann Absinth allerdings erst im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die „grüne Stunde“ wurde fester Bestandteil des Ausklangs des Tages. Das Getränk wurde mit Zuckerwasser gemischt und als milchig-grüne Mischung genossen. Auch Frauen durften zum ersten Mal öffentlich ein Getränk mit so hohem Alkoholwert genießen. Eines der Erfolgsrezepte war auch, dass er deutlich billiger zu beschaffen war als Wein zu der Zeit.
Herstellung von Absinth
Um Absinth herstellen zu können müssen zu allererst alle Zutaten, Wermut, Fenchel und Anis, in Neualkohol eingeweicht werden. Anschließend wird die Flüssigkeit destilliert um alle Bitterstoffe des Wermuts zu neutralisieren. Hat er einen bitteren Beigeschmack darf man davon ausgehen, dass bei der Destillation gepfuscht worden ist. Das Endprodukt entsteht abschließend durch Einfärbung des Destillats durch weitere Kräuter. Wo früher Absinth in der Regel in grüner oder hellbrauner Farbe in der Sonne glitzerte, findet man ihn heutzutage auch in schwarz, blau oder rot, was auf einer so besseren Vermarktung beruht. Ein interessanter Fakt: Zu Zeiten, in denen Absinth in der Schweiz verboten war, wurde gar kein Färbemittel verwendet, um die illegal produzierte Ware als Wasser zu tarnen und es so mit weniger Risiko verkaufen zu können.
Folgen des „Absinthismus“
Die tägliche Einnahme von Absinth ließ schwere Folgen für Absinthliebhaber beobachten, indem sich Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Depressionen und Schwindel verbreiteten. Als Grund dafür wurde lange das Gewürz Thujon vermutet, welches im ätherischen Öl des Gewürzes Wermut enthalten und als Nervengift bekannt ist. Heute ist man sich sicher, dass die Symptome auf den hohen Alkoholgehalt zurückzuführen sind. Während der Zeit des „Absinthismus“ trank der Durchschnittsfranzose nämlich 30 Liter Absinth pro Jahr.
Berühmte Absinthgenießer
Dass Absinth nicht nur vom Proletariat genossen worden ist, zeigen die Namen berühmter Absinthgenießer. Dazu gehören unter anderem Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Edgar Allen Poe, Ernest Hemingway und Oscar Wilde.

04.02.12 05:17;


