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Ratgeber Advent

Advent

Vorweihnachtszeit – Adventszeit
Vom lateinischen adventus - Ankunft - leitet sich die Vokabel für unseren Advent ab und bezeichnet inhaltlich die Vorbereitung der Christen auf das Geburtsfest des Herrn, Jesus Christus. Außerdem ist der erste Sonntag im Advent der Anfang vom christlichen Jahreskreis. Bereits im 7. Jahrhundert wurde die Adventszeit als eine solche gefeiert, und die vier Adventssonntage stehen für die 4 Jahrtausende, die die Menschen gemäß kirchl. Geschichtsschreibung auf Jesus, den Erlöser, warteten. Der erste Advent liegt stets zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember und gilt als Beginn für das neue Kirchenjahr. Die Adventssonntage werden in unseren Breiten oftmals besonders beschaulich und in familiärem Kreise begangen. Als Tage, an denen die meisten nicht arbeiten, sondern ihre Wochenend Freizeit genießen können sowie aufgrund der grundsätzlich so anheimelnden Vorweihnachtszeit, wird hier ganz besonderer Wert auf weihnachtliche Musik, Weihnachtsbäckereien und festliche Dekorationen gelegt. Und obwohl letztere rund um die Uhr Haus und Wohnbereich in den Wochen vor Weihnachten schmücken, ohne werktags wieder abgenommen zu werden, so existieren doch bestimmte Rituale und Wohnaccessoires, die spezifisch dem Advent zugeordnet werden können.

Spezieller Adventsschmuck
Bereits am Namen ist hier erkennbar, dass der Advent ausschlaggebend für diese Tradition gewesen sein muss: der der Adventskalender. Seit 1908 gibt es diese in gedruckten Varianten und inzwischen in zahlreichen Ausführungen – mit Bild, Schokolade oder sogar anderen Kleinigkeiten, die sich hinter den jeweiligen Türen verstecken. Dass nur 12 Jahre später damit begonnen wurde, 24 Türen – d.h. eine für jeweils einen Tag im Dezember bis hin zum Weihnachtsfest. – in diese Kalender einzubauen, bedeutete nicht das Aus für den Namen Adventskalender, bei dem ursprünglich am 1. Advent jeden Jahres das erste Fenster geöffnet werden konnte. Seinem Namen auf ganzer Linie treu geblieben ist hingegen der Adventskranz, denn obwohl in den verschiedensten Ausführungen von gedrehten Tannenzweigen über selbst gebastelte Styroporvarianten bis zum golden angesprühten Kranz erhältlich, ist doch allen gemeinsam, dass vier Kerzen als Dekoration mit eingebunden werden – und an jedem Advent jeweils eine entzündet wird. Des Weiteren wurden typische, meist kirchliche Lieder speziell für diese Sonntage komponiert, und Dominosteine samt anderem Weihnachtsgebäck wie etwa Aachener Printen können zwar ohne Hinderung täglich vernascht werden, machen sich jedoch besonders gut und lecker auf einem mit silbernem Besteck und edlem Geschirr gedeckten Tisch an einem Advent.

Kleiderwahl
Gerade an den Sonntagen vor Weihnachten, an denen man oftmals Besuch empfängt und sich nach einem Vormittag mit Schürze in der Küche, Töpfe hantierend und Zutaten verrührend, in Vorfreude auf gemeinsames Essen wie Gänsebraten und Weihnachtsbäckereien befindet, möchte man auch bei seiner Kleidung entsprechend darauf achten, dass diese bereits ein wenig festlich ist. Sowohl in der Damenbekleidung als auch in der Herrenbekleidung bieten dafür schicke, aber trotzdem aus warmen Materialien angefertigte Anzüge oder Kostüme die richtige Wahl – und Accessoires wie Schals und Tücher oder Schmuck lassen sich in charakteristisch typischen Weihnachtsdrucken und Formen erwerben, so dass dem Träger hier der letzte Schliff für das Advents Outfit gegeben werden kann. Es sei denn, man hält es einfach mit der Mode von Nikolaus und Weihnachtsmann und streift sich einen weißen Pullover zur roten Hose und einem Cape über – gerade Kinder werden sich über diese Erscheinung riesig freuen!