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Ratgeber Altblockflöten

Wissenswertes über Altblockflöten
Eine Blockflöte ist neben der Gitarre und dem Klavier das am meisten gespielte Musikinstrument in Deutschland. Für Kinder ist es häufig das erste Instrument, das sie erlernen. Die Altblockflöte (auch Langflöte genannt) ist in deutscher oder barocker Griffweise erhältlich und wird aus Holz oder Kunststoff gefertigt. Sie gehört zu der Gruppe der Holzblasinstrumente und zählt zu den Schnabelflöten, bei denen das Mundstück beim Spielen in den Mund genommen wird. Altblockflöten sind in F oder G gestimmt und liegt eine Tonlage über der Tenorblockflöte und eine Tonlage unter der Sopranblockflöte. Die Altblockflöte in der Tonlage F ist die eigentliche Altblockflöte.

Geschichte
Bereits in prähistorischen Zeiten wurden Flöten als Musikinstrumente verwendet, allerdings wurden sie anfangs noch aus hohlen Knochen gefertigt, bis sich die Fertigung aus Holz durchsetzte. Im 14. Jahrhundert zählten Blockflöten zu den wichtigsten Holzblasinstrumenten. Während des 18. Jahrhunderts wurde die Blockflöte von der Querflöte verdrängt, sodass sie im 20. Jahrhundert schließlich relativ selten war. Am Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Blockflöte schließlich als Instrument der Haus- und Schulmusik wiederentdeckt. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges wird die Blockflöte vor allem in der Musikpädagogik in Schulen eingesetzt.

Aufbau
Eine Altblockflöte setzt sich hauptsächlich aus zwei Teilen zusammen: dem Mundstück und dem Flötenschaft (auch Körper genannt). Das schnabelförmig aussehende Mundstück besitzt einen Kernspalt. Es ist aus einem Stück gefertigt. Der Flötenschaft ist röhrenförmig. Auf ihm sind Löcher in einer speziellen Reihenfolge angebracht, auf die der Spieler seine Finger legt. Jedes Loch ist für einen Ton zuständig, die der Spieler greifen muss.

Tonerzeugung
Da es sich bei der Altblockflöte um ein Blasinstrument handelt, muss es zur Tonerzeugung angeblasen werden. Wenn der Luftstrom auf die Schneidenkante trifft, gerät eine Luftsäule in Schwingung. Die Schneidekante ist entscheidend für die Tonerzeugung. Altblockflöten haben in der Regel sieben Grifflöcher auf der Vorderseite und eines auf der Rückseite - das sogenannte Überblasloch. Durch das Öffnen und Schließen der Tonlöcher mit den Fingern können verschiedene Töne gespielt werden. Die Grifflöcher der Vorderseite werden vom Zeige-, Mittel- und Ringfinger der linken Hand sowie vom Zeige-, Mittel- und Ringfinger der rechten Hand bedient, das Überblasloch auf der Rückseite vom Daumen der linken Hand.