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Ratgeber American Whisky

Wissenswertes über American Whiskey
Die amerikanische Variation des Whiskeys ist noch nicht so alt, wie der schottische oder irische Whiskey, sondern existiert erst seit dem 18. Jahrhundert. Es musste schnell festgestellt werden, dass Gerste sich nicht gut anbauen ließ und die Siedler wechselten auf Roggen für die Zubereitung. Dieser Rye Whiskey war der Erste der amerikanischen, ist allerdings heute nicht mehr oft anzutreffen, dürfte jedoch Kennern sehr wohl ein Begriff sein.

Die bekannteren Sorten des American Whiskeys, der Bourbon und Tennessee Whiskey werden auch bis heute noch aus Mais gewonnen, da dieser in den Regionen besser wuchs. Sie verdrängten den Rye bei der weltweiten Vermarktung. Heute zählen zu den großen Destillerien für diese Sorten zum Beispiel die Häuser Jim Beam und Jack Daniels.

Dem Laien erschlägt eine Vielzahl an angebotenen Ausführungen und Reifegraden des Whiskeys. Außerdem gibt es unzählige feine Nuancen der verschiedenen Aromen und Geschmacksrichtungen. Für Liebhaber oder Genießer hingegen ist dieses Sortiment ein Paradies, wobei auch der Geldbeutel eine nicht zu verachtende Rolle spielt, da es beim Whiskey keine Preisgrenze nach oben gibt.

Rye Whiskey
Bei dieser amerikanischen Art des Whiskeys müssen mehr als 50% Roggenanteil enthalten sein. Es sind aber noch andere Getreidesorten bei der Verarbeitung mit dabei. Der Rye muss minimal vier Jahre reifen und sollte kein Alkoholgehalt über 80% haben. Dieser Whiskey fällt durch den besonderen Geschmack auf, der sich durch den Roggen und die Lagerung entwickelt.

Bourbon Whiskey
Hierfür wird bei der Produktion mindestens ein Anteil von 51% Mais vorgeschrieben, wobei der tatsächlich verwendete Anteil meist viel höher. Der Bourbon Whiskey lagert anschließend über zwei Jahre in Eichenfässern, welche zuvor angekohlt wurden. Möchte man keinen Blended haben, muss man darauf achten, dass im Namen das Wort Straight vorkommt, denn das bedeutet, dass dieser amerikanische Whiskey nur aus einer einzigen Destillerie stammt.

Tennessee Whiskey
Jack Daniels ist wohl die gleichbedeutende Bezeichnung von dieser Art des amerikanischen Whiskeys. Über die Hälfte der verwendeten Zutaten muss Mais sein, aber auch ein Fünftel Roggen. Die Besonderheit bei solch einer Whiskeygewinnung ist das sogenannte Charcoal-Mellowing-Verfahren. Hierbei muss der Whiskey vor der Reifung noch durch Holzkohle sickern, die aus Zuckerahorn hergestellt wird.

Blended Whiskey
Diese Form ist nicht nur bei den amerikanischen Whiskeys vorhanden, sondern auch bei den irischen und schottischen Whiskeys anzutreffen. Hier werden einfach mehrere Whiskeys von unterschiedlichen Marken zusammengemixt. Es darf sogar sehr hochprozentiger Naturalkohol verwendet werden, wenn der Mindestanteil von Straight Whiskey im Blended 20% beträgt.
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