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Ratgeber Analoge Fotografie

Wissenswertes über analoge Fotografie
Fotografie (auch Photographie: Aus dem altgriechischen, photos – „Licht“, „Helligkeit“ und graphein – „zeichnen“) beschreibt die Technik ein dauerhaftes Lichtbild zu erstellen. Heutzutage werden zwei Verfahren der Fotografie angewandt. Zum einen die analoge Fotografie, bei der das Lichtbild auf eine lichtempfindliche Oberfläche projiziert und dort direkt, dauerhaft gespeichert wird. Zum anderen aber auch die digitale Fotografie, bei der das Lichtbild nach Kontakt mit dem lichtempfindlichen Medium in elektronischer Form auf einem Datenträger gespeichert wird.
Die Geschichte der Fotografie
Die Erfolgsgeschichte der heutigen Fotografie begann im Jahr 1826, als Joseph Nicéphore Nièpce das erste bekannte Foto belichtete und entwickelte. Im Laufe der Zeit wurden die Techniken immer raffinierter und handlicher. Waren Fotografien in der Anfangszeit noch aufwendige Einzelaufnahmen, so wurde Fotografieren spätestens als man den standardisierten 35mm Kinofilm als Bildträger entdeckte massentauglich. Durch das positiv-negativ Verfahren und die Vervielfältigung nach der Kontaktmethode, machte man es möglich in kurzer Zeit viele Fotos zu schießen und diese zu entwickeln. Heutzutage ist eine eigene Kamera für fast jede Person selbstverständlich und Fotografieren hat sich zu einem festen Bestandteil der Gesellschaft entwickelt. Gerade auch weil die digitale Fotografie sich als neuer Standard durchgesetzt hat und die Bilder somit innerhalb von Sekunden zur Verfügung stehen.
Technische Verfahren der analogen Fotografie
Prinzipiell besteht das Verfahren der analogen Fotografie aus vier verschiedenen Komponenten. Zunächst wird ein Fotoapparat (auch Kamera) samt Objektiv benötigt. An diesem kann man Einstellungen an der Blende, der Farbfilterung, der Schärfe, der Belichtungszeit sowie der Objektivbrennweite und der Beleuchtung vornehmen und so das letztendliche Bild beeinflussen. Bei analoger Fotografie ist weiterhin eine lichtempfindliche Schicht von Nöten. Diese ist generell in Form eines Films vorhanden, der in die Kamera eingelegt wird. Mittels dieser beiden Komponenten entstehen Fotos. Beim Vorgang der Fotografie setzt man die lichtempfindliche Schicht des Films kurze Zeit dem äußeren Licht aus. Durch das Objektiv wird nun die sich vor der Kamera befindliche Umgebung auf dem Film abgebildet und festgehalten.
Wenn der Foto-Film verknipsst ist und somit keine weiteren Bilder mehr machbar sind, entnimmt man ihn der Kamera. Danach wird der Film entwickelt und fixiert. Bei diesem Verfahren bringt man den Film mit verschiedenen chemischen Substanzen in Verbindung, sodass die gemachte Aufnahme sichtbar wird. Während der Fixierung macht man die sich noch auf dem Kontaktpapier befindenden, unbelichteten Silberhalogenid-Körnchen wasserlöslich, um diese zu entfernen. Sind diese Schritte durchlaufen, so kann der Fotograf Abzüge seiner Bilder erstellen, welche dauerhaft haltbar und lichtbeständig sind.
Auch wenn die analoge Fotografie immer weiter von digitalen Kameras aus dem kommerziellen Markt verdrängt wird, übt diese manuelle Technik durch die vielen Möglichkeiten der Gestaltung auch heute noch einen großen Reiz auf die verschiedensten Personenkreise aus.
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