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Ratgeber Atemschutzmaske

Wissenswertes über Atemschutzmaske
Bei Atemschutzmasken handelt es sich um Schutzmasken, die die Atemwege vor giftiger Atemluft schützen soll. Bei der deutschen Feuerwehr wird die Bezeichnung Atemanschluss verwendet. Je nach Anwendungsgebiet werden unterschiedliche Systeme verwendet, die mit Pressluft oder Atemschutzfiltern ausgerüstet sind.

Einsatzgebiete von Atemschutzmasken
Atemschutzgeräte finden hauptsächlich bei den Feuerwehren Anwendung, die diese verwenden, wenn die Brandbekämpfung es erfordert. Der THW gehört beispielsweise zu den Organisationen, die Atemschutzmasken im Katastrophenfall einsetzen. Aber auch unterschiedliche Berufsgruppen schützen sich auf diese Weise vor hochtoxischen Atemgiften, die an ihrem Arbeitsplatz vorhanden sind. So finden sich diese beispielsweise beim Arbeitsgerät von Brandermittlern oder auch in Industriebetrieben, in denen mit Lösungsmitteln oder Gasen gearbeitet wird.

Funktionsweise von Atemschutzmasken
Die Funktionsweise von Atemschutzmasken ist relativ einfach. Wenn der Träger mit dem Atmen beginnt, wird ein Unterdruck in der Maske erzeugt, der den Druckminderer des Lungenautomaten aktiviert. Dieser sorgt dafür, dass der Druck in der Maske auf normal gebracht wird. Dabei wird die Luft durch das Einatemventil in die Maske eingebracht. Die einströmende Luft fließt an der Maskenscheibe vorbei, um ein Beschlagen zu verhindern. Wird ausgeatmet, schließt sich das Einatemventil und das Ausatemventil öffnet sich. Hierdurch kann die Atemluft durch den in der Maske herrschenden Überdruck nach draußen gepresst werden. Der Überdruck verhindert zusätzlich das Eindringen von Atemgiften im Fall einer undichten Stelle. Nachteilig ist der Widerstand des Ausatemventils bei Personen, die eine sehr flache Atmung haben. Bei diesen kann sich der Kohlendioxidanteil in der Maske erhöhen, was ab einer gewissen Grenze zur Bewusstlosigkeit führen kann. Dieser Zustand nennt sich dann Airtrapping. Ein großes Problem beim Einsatz von Atemschutzmasken können Brillen sein. Denn diese können undichte Stellen an den Bügeln oberhalb der Ohren erzeugen. Auch Vollbartträger können mit undichten Masken zu kämpfen haben, da der Bart dafür sorgt, dass die Maske nicht vollständig anliegt. Aus diesem Grund sind Vollbartträger meist vom beruflichen Atemschutzmaskeneinsatz ausgeschlossen.