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Ratgeber Augentropfen

Wissenswertes über Augentropfen
Augentropfen sind ein Medikament, das direkt am oder im Auge angewendet wird. Auf diese Weise können die Wirkstoffe sofort und lokal wirken. Dabei finden Augentropfen bei der Behandlung von trockenen oder juckenden Augen genauso Anwendung wie bei Bindehautentzündungen oder Hornhautentzündungen. Um die volle Wirkung dieser Darreichungsform von Augenmedikamenten zu erreichen, sollte die ölige und wässrige Flüssigkeit auf den Bindehautsack geträufelt werden. Da durch Augentropfen das Auge gereizt werden könnte, sollten diese den physiologischen pH-Wert und den osmotischen Druck des Auges aufweisen.

Herstellung und Aufbewahrung von Augentropfen
Bei der Herstellung von Augentropfen muss laut dem Europäischen Arzneibuch absolute Sterilität herrschen. Außerdem dürfen Augentropfen nur von Apotheken vertrieben werden. Dabei spielt die Verpackung eine sehr wichtige Rolle. Entweder werden kleinere Mengen abgegeben, bei denen jede Dosis in speziellen Kunststoffbehältern verpackt ist. Die andere Variante sind Fläschchen, die aus speziellem Glas, nämlich Braunglas Glasart I, bestehen und in größeren Mengen abgegeben werden. Hierbei handelt es sich um spezielle Fläschchen für Augentropfen, die mit einer feinen Pipette ausgeliefert werden, um die Dosierung zu vereinfachen. Alternativ zur industriellen Herstellung dürfen Apotheker Augentropfen herstellen, die jedoch nach einer genauen Rezeptur, die durch den Arzt verschrieben wird, angefertigt werden muss. Dabei spielt auch die Verwendung eine Rolle. So ist die Anwendung von Augentropfen, die Konservierungsmittel enthalten, bei Verletzungen des Auges oder nach einer Operation nicht erlaubt. Die Konservierungsmittel könnten in den Blutkreislauf gelangen und den Körper schädigen. Darüber hinaus können Augentropfen auch ganz frei von Wirkstoffen sein und nur zur Anfeuchtung oder Reinigung des Auges genutzt werden. Dazu setzen die Mediziner in der Regel eine einfache Kochsalzlösung ein, die nicht mehr als 0,9% Kochsalz enthält und damit annähernd dem Blutplasma entspricht.