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Ratgeber Autokindersitze & Kindersitze

Wissenswertes über Autokindersitze
Maxi Cosi – wer kennt diese Bezeichnung für eine Babytrageschale und zugleich Autokindersitz für die Kleinsten unter den Kleinen nicht? Dabei handelt es sich nicht um den Begriff für den Kindersitz sondern vielmehr um den Herstellernamen, der sich als Inbegriff für alle tragbaren Kinderschalen durchgesetzt hat. Neben diesem gibt es auch Sitzkissen für die älteren Kinder. Der offizielle Name für die Autokindersitze ist amtlich anerkannte Rückhaltevorrichtung mit Prüfsiegel″.

Die Sicherheit steht an oberster Stelle – und ist gesetzlich geregelt
Mit einem Kindersitz, der, wie aus dem offiziellen Namen schon hervorgeht, strengen Regelungen unterliegt, wird der sichere Transport von Kindern in einem Fahrzeug gewährleistet. Alle Kinder unter zwölf Jahren sowie unter einer Körpergröße von 150 cm sind nach § 21 der StVO verpflichtet, in einem Autokindersitz, der nach ECE44/ 03 oder höher geprüft wurde, zu sitzen. Kindersitze mit der Prüfnummer 01 oder 02 sind seit April 2008 verboten.

Gewichtsklassen
Die Autokindersitze werden nach Gewicht und Größe des Kindes unterschieden. Klasse 0 eignet sich bis zu einem Gewicht von 10 kg. Dabei handelt es sich meist um sogenannte Babyschalen, die entgegen der Fahrtrichtung im Auto angebracht werden. Die Sitze der Klasse 1 eignen sich für Kinder von 9-18 kg und können entgegen oder in Fahrtrichtung angebracht werden. Sollte sich ein Sitz der Klassen 0 und 1 auf dem Beifahrersitz befinden, sollte darauf geachtet werden, dass der entsprechende Airbag ausgeschaltet ist. Die Autokindersitze der Klasse 2 eignen sich für Kinder von 15-25 kg, die Klasse 3 für 22-36 kg. Zwischen den einzelnen Klassen gibt es Zwischengruppen wie die Gruppe 2-3 von 15-36 kg oder auch 1-3 von 9-36 kg.

Von Babyschalen und Kindersitzen bis hin zu Sitzkissen
Neben den Babyschalen, in denen das Kind liegt und die sich ebenso zum Transport des Kindes eignen, gibt es die klassischen Kindersitze, in denen das Kind in Fahrtrichtung sitzt. Für etwas ältere Kinder gibt es sogenannte Sitzkissen, die über kein eigenständiges Rückenteil oder Gurte verfügen und nur den Zweck bedienen, die Sitzposition des Kindes zu erhöhen und so eine ausreichende Sicherung durch die fahrzeugeigenen Gurte zu gewährleisten.

Gurtsysteme
Neben den verschiedenen Formen und Größen beziehungsweise Gewichtsklassen, existieren je nach Fahrzeug und Kindersitz verschiedene Befestigungssysteme. So gibt es Kindersitze, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden und für das Kind separate Gurte – meist Fünfpunkt-/ Hosenträgergurte- bieten. Alternativ werden Kind und Kindersitz durch den Autogurt befestigt, wobei einer der beiden Gurte das Kind, der andere den Sitz sichert.

Das Isofix-System
Eine neue Befestigungsmethode für Kindersitze, die gänzlich auf Sicherheitsgurte verzichtet, ist das Isofix-System. Der Autokindersitz wird dabei mit Hilfe von zwei Metallzangen, die an der Rückseite des Kindersitzes befestigt sind, in Metallhalterungen an der Rückbank des Fahrzeugsitzes geklickt und geht somit eine starre Verbindung ein. Das Isofix-System wurde erstmals 1997 von VW und Römer in dem damals neuen Golf IV vorgestellt. Heute verfügen viele verschiedene Fahrzeuge über dieses System.

Der optimale Autokindersitz
Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Zudem muss der Autokindersitz optimal zu Ihrem Kind sowie Fahrzeug passen. Es empfiehlt sich, sich vor dem Kauf professionell beraten zu lassen – schließlich geht es um die Sicherheit Ihres Kindes! Am besten nehmen Sie Ihr Kind und das Fahrzeug zur Anprobe″ des Kindersitzes mit. Zudem sollten die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers beachtet werden und dass der Sitz eventuell in verschiedenen Fahrzeugen verwendet wird.

Sicherheitsrisiken
Ist der perfekte Sitz gefunden, so ist dennoch nicht für eine optimale Sicherheit gesorgt. Eine falsche Gurtführung und Befestigung der Autokindersitze sind die häufigsten Ursachen von Verletzungen bei Kindern im Kindersitz. Dieser Problematik wird durch das Isofix-System entgegengewirkt, das sich besonders einfach bedienen lässt. Allerdings ist dieses System auch deutlich teuerer als die meisten Autokindersitze. Aber es geht schließlich nichts über die Gesundheit und Sicherheit Ihres kleinen Schatzes!
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