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Ratgeber Autoreifen

Wissenswertes über Autoreifen
Autoreifen oder auch Pneu genannt, stehen als Bindeglied zwischen Fahrzeug und Straße. Dabei bildet der Reifen gemeinsam mit der Felge das Rad. Da die Beschaffenheiten von Verkehrswegen ganz unterschiedlich sein können, werden auch Autoreifen für unterschiedliche Einsatzgebiete entwickelt. Rein theoretisch könnte man einen Reifen für alle Einsatzgebiete entwickeln. Jedoch steht man dabei vor einem sehr großen Problem.
Einflussfaktoren auf die Stabilität von Autoreifen
Während in Mitteleuropa hauptsächlich asphaltierte Straßen genutzt werden, sind in anderen Ländern und auf anderen Kontinenten auch viele Straßen unbefestigt. Außerdem schwanken die Oberflächentemperaturen bei uns zwischen -15°C und +60°C. Ein weiterer Einflussfaktor ist die Feuchtigkeit der Straße, die von leichtem Nieselregen über Starkregen, Neuschnee, festgefahrene Schneedecken bis hin zu Eis erreichen kann. Mit all diesen möglichen Straßenverhältnissen wäre ein einzelner Reifen jedoch heillos überfordert. Denn die Gegebenheiten des Untergrunds stellen unterschiedliche Anforderungen an die Eigenschaften des Reifens. Bei hohen Temperaturen ist ein Reifen mit einer sehr niedrigen Festigkeit nötig, um den Verschleiß so gering wie möglich zu halten. Allerdings darf er auch nicht zu weich sein, ansonsten würde er bei starkem Regen nicht genügend Haftung haben. Dies könnte dazu führen, dass das Fahrzeug nicht mehr in der Spur bleiben würde.
Der richtige Autoreifen
Damit würde sich die Frage stellen, welcher Reifen genau der Richtige für alle diese Anforderungen ist. Eigentlich gibt es für jede Bedingung einen eigenen Reifen. Jedoch möchte wohl niemand während der Fahrt die Reifen wechseln müssen, nur weil sich das Wetter ändert und in diesem Moment ein anderer Satz Reifen sinnvoller wäre. Im Motorsport macht diese Variante Sinn, da hier um zehntel Sekunden gefahren wird. Im normalen Straßenverkehr macht es keinen Sinn. Daher versuchen die Reifenhersteller mit ihren Reifen ein möglichst großes Spektrum an Bedingungen abzudecken. Somit unterscheiden die Hersteller zwischen vier großen Reifengruppen.
Ganzjahresreifen sind sowohl für trockene als auch nasse Straßen im Sommer sowie für schneebedeckte Straßen im Winter geeignet. Bei diesen Reifen geht man einen Kompromiss ein, der nur bis zu einem gewissen Grade nutzbar ist. Denn diese Art hat einen höheren Verschleiß als jahreszeitabhängige Reifen und bietet in Grenzsituationen nicht unbedingt immer die nötige Bodenhaftung.
Sommerreifen dagegen sind speziell für Temperaturen über 10°C konzipiert und verlieren auch bei feuchter oder nasser Fahrbahn im Sommer nicht so schnell an Haftung. Bei kälterem Wetter bieten sie nicht genug Haftung, da sie dafür nicht konzipiert wurden.
Winterreifen sind bereits ab Temperaturen unter 10°C sinnvoll. Durch das ausgeprägte Profil ist außerdem die Bodenhaftung auch auf Eis und Schnee gegeben. Jedoch ist der Verschleiß bei höheren Temperaturen sehr stark. Somit sollten Winterreifen bei höheren Temperaturen nicht zum Einsatz kommen, um einen unnötigen Verschleiß zu vermeiden.
Offroad Reifen sind eigentlich speziell für den Einsatz auf unbefestigten Straßen und abseits von jeglichen Straßen entwickelt worden. Auf befestigten Straßen weisen sie einen sehr hohen Verschleiß auf und treiben den Spritverbrauch in die Höhe. Aufgrunddessen disqualifizieren sich diese Reifen für den alltäglichen Gebrauch.

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