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Ratgeber BH

BH

Geschichte
Obwohl nur rund ein Drittel aller Frauen weltweit einen BH als unabdingbares Wäschestück in ihre sonstige Kleidung integrieren, so werden BHs in unseren Breitengraden täglich vom größten Teil der weiblichen Bevölkerung unter T-Shirt, Pulli oder Bluse getragen. Zurück datieren lässt sich die erste bekannte Verwendung eines BHs bereits auf die Zeit im antiken Sparta, als die Frauen sich mit Leinen die Brüste abbanden, um bei Sportveranstlatungen männlicher zu wirken. Doch bis zum späten 19. Jahrhundert sollte es noch dauern, dass der BH in Frankreich als erstes Europäisches Modell patentiert wurde. Die folgenden Varianten zeugen in Form und Material definitiv von Erfindungsreichtum: ein Gürtel, welcher zwei Kappen mit Bändern in zusammenhielt sowie Taschentücher an Hosenträgern befestigt, ersetzten nach und nach Mieder und Korsett. Die Stoffe wurden nach Einführung der industriellen Herstellung über Seide und Batist erweitert, und als Ergänzung zu dieser Damen Wäsche wurden Strapse sowie Hüfthalter auf den Markt geworfen. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der BH wie so zahlreiche andere Kleindugsstücke ebenfalls der jeweils aktuellen Mode unterworfen, und noch heute und auch in Zukunft wird diese Unterwäsche sich nach den neuesten Trends und dem Stil der oberen Bekleidung richten.

Gegenwart
Die bereits vorhandenen Modelle des BHs sind entsprechend umfangreich: Push-Ups und BHs mit oder ohne Reißverschluss finden sich neben Bügel-BHs, dem BH mit wattierten oder anderweitig verstärkten Körbchen, dem Wonderbra, Bandeau-BH oder dem Nackenträger, welche beide ebenso gerne in der Bademode als Oberteil beim Bikini eingestzt werden. Auch die Farbpalette ist bei BHs sowohl einzeln, als auch in Verbindung mit Slips bei Unterwäschesets umfangreich: von hautfarben über Rot und Schwarz bis zu gemusterten oder zweifarbigen Büstenhaltern ist alles erhältlich. Doch neben dem optischen Aspekt spielen sowohl der Tragkomfort, als auch die Funktionalität bei dieser Damenbekleidung eine Rolle: so fühlen sich manch Trägerinnen am wohlsten in Satin oder Baumwolle, andere bervorzugen Polyamid oder Gemische aus Viskose und Polyester oder lieben Verzierungen und Pailetten. Die Stabilität schließlich ist ein weiterer wichtiger Faktor, und vor allem beim Sport-BH wird insofern auf besonders unterstützende Festigkeit geachtet: ein Büstenhalter, der für den Sport eingesetzt wird, kann die Belastung des Gewebes in Brusthöhe um bis zu 25 Prozent reduzieren.

Zukunft
Der Boom in der Lingerie wird sich fortführen: erotische, sexy Dessous werden stets ebenso gefragt sein wie der simple BH für den Einsatz unter dem Top oder der trägerlose für ein sommerliches Kleid ohne Halterung. Und der Erfindungsreichtum der Designer beschränkt sich nicht auf Form und Materialien: der innovative Techno-BH soll mittels eingewebten Chips in der Lage sein, selbständig die Polizei zu alarmieren, sobald die Trägerin des BHs bedroht wird: Da dies über die Herzfrequenz der Frau gesteuert wird, sollte man allerdings Vorsicht walten lassen und den BH bei einem aufregenden Date nicht aus dem Kleiderschrank nehmen und anlegen.