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Ratgeber Backbedarf

Wissenswertes über Backbedarf
Gebacken werden in deutschen Backöfen vor allem Kuchen, Aufläufe und Pizzen. Vor allem in der Vorweihnachtszeit holen viele Familien ihre Backförmchen hervor und backen Plätzchen, was das Zeug hält. Neben einer Backform, Auflaufform, einem Bräter, einem Blech oder Ausstechformen benötigt man sämtliche Backzutaten, Rezepte, diverse Küchenhelfer und etwas Lust und Zeit. Backen sollte Spaß machen und gerade Plätzchen backen ist eine Beschäftigung für die ganze Familie. Für Backmuffel gibt es sogar schon fertigen Teig an der Kühltheke im Supermarkt zu kaufen. Die müssen nur noch ausgerollt werden, ausstechen, backen und fertig sind die Plätzchen.

Backen
Backen ist eine Art Lebensmittel zu garen. Dazu benötigt man einen Backofen. Gegart wird bei Niedrigtemperaturen von 100 Grad Celsius bis zu Höchsttemperaturen von 250 Grad Celsius. Die Oberfläche der Lebensmittel wird dabei leicht gebräunt. Die Kunst ist es, die perfekte Garzeit abzupassen. Ist das Gargut nicht durchgebacken, wird es klitschig?. Das heißt, das Gargut ist innen feucht und klebrig. Die Garzeit war entweder zu kurz oder die Backtemperatur zu niedrig. Sind die Lebensmittel zu lang im Ofen, werden sie trocken und verbrennen möglicherweise von oben. Das Garen mit Niedrigtemperaturen eignet sich vor allem für die Weihnachtsgans. Das Fleisch braucht zwar sehr lange, bleibt aber saftiger. Bei hohen Temperaturen werden beispielsweise Aufläufe und Pizzen gegart.

Dr. Oetker
Die bekannteste Firma für Backwaren ist der Dr. Oetker Konzern. Es ist eines der größten weltweit tätigen Familienkonzerne. Die Erfolgsgeschichte des Konzerns begann mit der Erfindung des Backpulvers. Dieses entwickelte August Oetker 1891 in seiner Apotheke in Bielefeld. Bis dahin gab es das Pulver in ähnlicher Weise nur für Bäckereien. Oetker packte es in Tütchen, die jeweils für ein Pfund Mehl gedacht waren, und verkaufte es an Hausfrauen. Die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf und es folgten Erfindungen wie das Puddingpulver, die Speisestärke und Backaromen. Nach dem Zweiten Weltkrieg weitete die Oetker-Gruppe ihre Tätigkeiten auf andere Geschäftsbereiche aus. Dazu zählen neben dem Nahrungsmittelgeschäft heute die Schifffahrt, Finanzen und die Martin-Braun-Gruppe.

Haferflockenkekse zur Weihnachtszeit
Die Kekse kennen die meisten von Ikea und die Idee geht auf Zeiten zurück, in denen Nahrungsmittel knapp bemessen waren. Denn die Herstellung der Kekse ist einfach, günstig und sie schmecken hervorragend. Benötigt werden für etwa 50 Kekse lediglich 100g Mehl, 200g Butter, 200g Zucker, 250g Haferflocken, 1 Ei, 1 Päckchen Backpulver und ein Päckchen Vanillezucker. Nach belieben können Backaromen dazu gemischt werden. Die Butter muss erhitzt werden und die Haferflocken werden damit übergossen. Die restlichen Zutaten werden zu einem Teig verquillt und mit einem Kochlöffel mit den Haferflocken vermischt. Anschließend formt man mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Häufchen, die mit etwas Abstand auf ein Backblech kommen. Anschließend bei 200 Grad Celsius für circa 10 Minuten backen. Abkühlen lassen und fertig sind die Kekse. Bei Bedarf können sie mit Schokolade überzogen werden.