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Ratgeber Badminton Ausrüstung

Wissenswertes über Badminton Ausrüstung
Badminton ist ein Rückschlagspiel bei dem es darum geht, den Federball so in das gegnerische Feld zu schlagen, dass der Gegner diesen nicht erreicht oder einen falschen Rückschlag tätigt. Diese wettkämpferische Disziplin ist ähnlich dem Tennis. Unterschiede gibt es in der Spielfeldgröße sowie bei den Regeln. Badminton erfreut sich in der heutigen Zeit immer größerer Popularität. Auf dem körperlichen Sektor stellt dieser Sport große Ansprüche an den Menschen. Sowohl die Reflexe als auch die körperliche und geistige Fitness sollten bei Badminton vorhanden sein. Diese Sportart kann mit 2 (Einzel) oder mit 4 (Doppel) Personen gespielt werden. Zudem wird Badminton nur in einer Halle gespielt. Viele verwechseln oder setzen den Sport mit dem Federballspielen gleich. Dies ist aber grundlegend falsch. Das Ziel beim Federball ist es, diesen möglichst lange in der Luft und somit im Spiel zu halten. Im Gegensatz dazu ist es das Ziel beim Badminton, den Federball so zu platzieren, dass der Gegner diesen nicht erreichen kann. Das Sortiment umfasst in diesem Sport auch große Dimensionen. So gibt es zum Beispiel von vielen Herstellern unterschiedliche Schläger und verschiedene Federbälle sowie ganze Sets.

Geschichte des Spiels Badminton
Die Geschichte des Badmintons begann schon lange vor seiner Worterfindung. In Indien soll es laut Wandmalereien erste Ansätze von Rückschlagspielen gegeben haben. Schläger aus Holz wurden benutzt, um die mit Hühnerfedern bestückten Holzbälle durch die Luft zu schlagen. In der Barockzeit bildete sich ein bekanntes Federballspiel und wurde bei den Adligen eine beliebte Freizeittätigkeit. Hier kam die Grundidee des Federballspielens auf, indem das Ziel des häufigen Ballwechsels erreicht werden sollte. Ein zu der Zeit aufgestellter Rekord steht heute noch zu Buche mit insgesamt 2117 Schlägen. Im Jahre 1893 wurde der erste Badmintonverband in England gegründet und 6 Jahre später fand die erste englische Meisterschaft statt. Mit den örtlichen Gegebenheiten gab es jedoch Schwierigkeiten. Die einzigen Räumlichkeiten, die dieses Spiel zuließen, waren Kirchen. Die hohe Bauweise war bestens für die Ballwechsel geeignet und die Bänke wurden für die Zuschauer genutzt. Um 1903 wurde der erste Badminton-Verein in Deutschland gegründet. Danach wurde in Nordeuropa und Nordamerika das Spiel weit verbreitet und folgend wurde im Juli 1934 die International Badminton Federation (IBF) gegründet. Anfang der 50er Jahre wurden die ersten Deutschen Meisterschaften ausgetragen. Seit 1977 gibt es im Badminton-Sport Weltmeisterschaften. Im Jahre 1996 wurde diese Sportart mit allen Disziplinen als Olympischer Sport akzeptiert und mit aufgenommen.

Badminton-Regeln
In diesem Abschnitt sollen für das Einzelspiel kurz die Regeln erläutert werden. Das Spielfeld befindet sich üblicherweise in einer Halle, da nur geringe Windströmungen die Flugbahn des Balles schon in großem Maße beeinflussen können. Die Größe des Spielfeldes ist 13,40m Länge und 6,10 m Breite. Zudem sind innere und äußere Linien, die das Spielfeld begrenzen. Die Innere ist für das Einzelspiel und die äußere Linie für das Doppel. Der Spieler der als Erstes aufschlägt, muss sich in seinem markierten Halbfeld befinden. Der Gegenspieler genau diagonal zu ihm. Der Aufschlag muss in die diagonale Hälfte des Gegners platziert werden. Zudem muss man sich auf die rechte Hälfte stellen, wenn der Aufschläger gerade Punkte hat. Bei ungeradem Punktestand ist das dann umgekehrt. Während des Ballwechsels dürfen sich beide Spieler in Ihrer Hälfte frei bewegen. Punkte können zu jedem Zeitpunkt erreicht werden. Das heißt, dass jeder Ballwechsel zu einem Punkt führt.