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Ratgeber Balkenmäher

Wissenswertes über den Balkenmäher

Der Balkenmäher ist unter der Kategorie der Mähmaschinen oder Rasenmäher einzuordnen. Er wird verwendet, um sowohl Gras und Getreide, als auch dickeres Gestrüpp wie dünnes Holz und Büsche niederzumähen. Die im Weg stehenden Pflanzen werden dem Scherenschnitt gemäß mit oszillierenden Bewegungen einer Messerschiene, die mehrere dreiecksförmige Messerklingen aufweist, gegen eine bewegliche oder feststehende Gegenschiene geschnitten. Hierbei ist generell von einer Schnittgeschwindigkeit von 1,7 m/s bei erntereifem Getreide, und 2,4m/s bei Gras die Rede.

Geschichte

Wie weit die Geschichte des Balkenmähers zurückgeht, kann anhand des Beispiels der Geschichte von Plinius dem Älteren? gesehen werden. Er erzählt in seiner Geschichte über die Natur von einem bestimmten Mähgerät für Getreide, welches in Gallien gebraucht würde. Die Darstellung eines solchen Mähwagens kann man in Virton begutachten, einer belgischen Kleinstadt, welche gleichzeitig die südlichste Stadt des Landes ist, auf einem Grabrelief in dem Museum Musèe Gaumais?. Das Bild zeigt einen Esel, der einen hölzernen Kasten über ein Getreidefeld schiebt.

Die allererste Mähmaschine, die der Ernte von Getreide diente, wurde allerdings erst 1826 gebaut. Als Entwerfer und Erfinder dieser Maschine darf der schottische Pfarrer Reverend Patrick Bell gelten. Sie funktionierte bereits nach dem Scherenprinzip, um das Getreide zu mähen. Der Virginia Reaper? von Cyrus Hall McCormick war die erste Mähmaschine, die mit Sägemessern und "Fingern" ausgestattet war. Der urpsrüngliche Balkenmäher war erfunden. Das Mähen von feinerem Gras wurde allerdings erst ein paar Jahre später möglich gemacht, nämlich als sich das Sägeblatt 1851 zu Messern mit Dreiecksklingen entwickelt hat.

Motormäher


Der heutige Balkenmäher ist, ganz im Gegensatz zum Handrasenmäher, motorbetrieben. Der erste motorbetriebene Balkenmäher entstand schon vor fast 100 Jahren, 1920 in der Schweiz. Jacob Fahrni, Sohn eines Schweizer Bauern, hatte die Maschine entworfen und Patent dafür angemeldet. Als sich 1950 auch noch die Schadformer entwickelten begann die große Erfolgsgeschichte des Motormähers erst in den Alpen und verbreitete sich daraufhin immer weiter.

Doppelmessermähbalken


Der Doppelmessermähbalken besitzt zwei messerscharfe Klingen. Der große Vorteil dieses Mähers liegt an der reibungsfreien bzw. verstopfungsfreien Betriebsweise. Bei längeren Getreide- und Grasflächen wird die spezifisch erwartete Schnittqualität allerdings nicht erreicht. Der Doppelmessermähbalken hat entweder zwei bewegte oder einen stationären und einen bewegten Balken.

Fingermähbalken


Der Fingermähbalken hat scharfe Klingen, welche dicht an den so genannten stumpfen Fingern? vorbeischnellen und damit ganz fein die Getreide- und Grashalme abtrennen. Nicht umsonst ist er in der Landwirtschaft die verbreitetste Mähtechnik.

Welcher der beiden Mähbalken es im Endeffekt auch sein sollte, der Balkenmäher gehört so oder so zu den luxuriöseren Gartengeräten.