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Ratgeber Beamer

Wissenswertes über Beamer und Videoprojektoren
Heutzutage wird immer mehr auf Innovation und den technischen Fortschritt gesetzt, dies hat auch nicht vor der Unterhaltungselektronik halt gemacht. Früher benutzte man einen Overheadprojektor oder einen Diaprojektor um Präsentationen im geschäftlichen wie auch im privaten Rahmen durchzuführen. Gegenwärtig werden Studenten und Schüler mit Videoprojektoren, an denen ein visuelles Eingabegerät zum Beispiel ein Computer, ein DVD-Player oder auch ein Videorekorder, angeschlossen ist, mit Informationen in Form von Vorträgen aber auch Präsentationen unterrichtet. Selbstverständlich werden Beamer auch im Geschäftsleben eingesetzt.

Umgangssprachlich werden diese Videoprojektoren oder Digitalprojektoren auch Beamer″ genannt. Das Wort Beamer wird aus dem Englischen übersetzt und steht für das deutsche Wort Strahler″. Bei einem Beamer handelt es sich um einen Projektor, der Bilder für ein Publikum in vergrößerter Form an die dafür vorgesehenen Projektionsflächen wirft.

Geschichte
Beamer und Videoprojektoren lassen sich Aufgrund ihres verwendeten Projektionsverfahrens unterscheiden. Als erstes ernstzunehmendes Projektionsverfahren ist das Eidophor-System zu nennen, welches lichtstarke Bilder in hoher Auflösung liefern konnte. Dies war bis in die späten 1980ziger Jahre im professionellen Bereich der Fall. Zu den am meisten verbreiteten Projektoren dieser Zeit zählte der Videoprojektor. Er verwendete spezielle Kathodenstrahlröhren zur Darstellung von Bildern. Diese Art der Röhren war auf eine sehr hohe Helligkeit getrimmt, um genügend Licht für die Projektion zu liefern. Dies brachte sowohl Vor-, als auch Nachteile mit sich. Ein klarer Nachteil war die sehr geringe Gesamthelligkeit der Projektoren. Der Raum musste bei nahezu allen Modellen komplett abgedunkelt werden um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Ein Vorteil war aber dadurch gegeben, dass keine Lampen erforderlich waren, da die Röhren selbst Licht erzeugten.

LCD-Projektoren und DLP-Projektoren
Die so genannten Flüssigkristallprojektoren oder aber auch LCD-Projektoren genannt funktionieren wie Diaprojektoren, anstelle des Dias besitzen sie kleine, transparente Flüssigkristallelemente. DLP-Projektoren hingegen besitzen einen Bildwandler, einen so genannten Digital Micromirror Device (DMD). Es handelt sich dabei um einen integrierten Schaltkreis, auf dem sich für jeden einzelnen Bildpunkt ein klitzekleiner, durch einen elektrischen Impuls kippbarer Spiegel befindet. Die Darstellung des Bildes erfolgt somit durch die gezielte Ansteuerung des Kippspiegels. Der Vorteil eines solchen Beamer liegt somit in der hohen Geschwindigkeit der Darstellung der Bilder, welches ein Einbrennen des Bildes bei Computerspielen verhinderte. Ein zu nennender Nachteil ist die starke Geräuschentwicklung durch den Lüfter und das Farbrad.

LCoS-Projektor und Laser-Projektor
Die LCoS-Technik (Liquid Crystal on Silicon), welche noch recht neu am Markt ist, benutzt ebenfalls Flüssigkristallpanele zur Bilddarstellung. Doch statt sie wie beim LCD-Projektor zu durchleuchten, befindet sich direkt hinter den Kristallen ein Spiegel. Laser-Projektoren hingegen setzen auf einen Bildaufbau mit Hilfe eines modulierten und schnell abgelenkten Laserstrahls. Es handelt sich hierbei im engeren Sinne um einen Projektion. Bei der in Gera und Jena entwickelten Laser-Display-Technologie (LDT) wird die Darstellung des Bildes auf die Projektionsfläche geschrieben. Dabei erfolgt die Ablenkung des Lasers durch einen Scanner, der versehen ist mit einem Facettenspiegel. Gefährdungen durch den verwendeten Laserstrahl werden durch die Kombination verschiedener Sicherheitssysteme ausgeschlossen.

Anwendungsgebiet
Das Anwendungsgebiet von Beamern ist ziemlich breit gefächert, deshalb ist es notwendig sich im Vorfeld genau zu informieren, welche der Projektionstechniken für einen selber in Frage kommt. Für die Projektion von Filmen beispielsweise ist es sinnvoll, einen Beamer mit einem Bildformat von 16:9 auszuwählen, da hierbei der schwarze Balken am oberen als auch der am unteren Bildrand reduziert werden kann. Auch ist auf einen hohen Kontrastumfang zu achten, da sonst nur eingeschränkt das Farbspektrum wiedergeben werden kann.
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