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Ratgeber Betonmischer

Wissenswertes über Betonmischer
Wenn wir hier von Betonmischern reden, so reden wir nicht über die auf Lkws montierten Betonmischer die so genannten Fahrmischer, sondern von den Trommelmischer oder Freifallmischer. Dieser Mischertyp wurde extra für die Bedürfnisse von Heimwerkern und Kleinstbaustellenbetreibern entwickelt. Sie werden meist als Bauwerkzeug eingesetzt. In der drehbaren Trommel, welche auf ein fahrbares Gestell montiert ist, befindet sich eine Auslassöffnung die zudem schwenkbar ist. In dieser Trommel findet der Mischprozess statt.
Im Inneren der Mischtrommel sind schräg positionierte Schaufeln angebracht, die in der Mischpositionierung das Material an- und unterheben, das dann durch die Schwerkraft wieder nach unten fällt. Verändert man nun die Drehrichtung des Trommelmischers fördern die Schaufeln das Mischgut zur Öffnung und zusammen mit der Kippvorrichtung der Trommel wird die Entleerung bewirkt.
Planetenmischer, Ringtrogmischer und Tellermischer
Bei diesen drei Mischertypen liegt die Gemeinsamkeit darin, das sie aus einem kreisrunden, topfähnlichen Gefäß bestehen, das mit dem herzustellenden Mischgut befüllt wird. Beim Ringtrogmischer und Planetenmischer hingegen dreht sich das Mischwerkzeug in einem feststehenden Mischbehälter auf einer Ringbahn oder auf einer Planetenbahn. So übernehmen sie beim Mischprozess sowohl die Aufgabe des Materialtransportes innerhalb des Mischbehälters als auch den eigentlichen Mischvorgang. Beim Tellermischer hingegen bewegt sich ein zylindrischer Mischbehälter relativ langsam um seine vertikale Achse. Innerhalb des Mischraumes dieses Mischers sind je nach Bauart und Baugröße ein oder mehrere exzentrische Mischwerkzeuge angeordnete.
Bei jedem der drei Mischer befindet sich eine kreisrunde Entleeröffnung im Zentrum des Mischbehälters. Aufgrund der Zentrifugation die beim Mischprozess des Betons entsteht sind Mischer mit feststehendem Mischbehälter in der Wahl der maximalen Umfangsgeschwindigkeit auf etwa 4 m/s bei Ringtrog- und Planetenmischer und etwa 6 m/s bei Doppelmischern beschränkt. Die Nachteile der Ringtrog- und Planetenmischer liegen in dem geringen Füllgrad und demzufolge der eher relativ ausladenden Maschinenabmessung.
Der Doppelwellen-Chargenmischer
Der Doppelwellen-Chargenmischer überzeugt durch zwei horizontale Wellen, die jeweils mit Mischwerkzeugen bestückt sind und sich gegeneinander bewegen. Der Boden des Mischgefäßes ist gemäß den beiden Mischkreisen als Doppelrundung ausgebildet. In der Mitte des Bodens befindet sich die Entleerungsöffnung, welche nach Bauart und Baugröße als Drehschieber oder als Klapptür ausgebildet ist. Beim Doppelwellen-Chargenmischer sind die Mischwerkzeuge idealerweise so angeordnet, dass sich im Trog eine kreisförmige und zugleich entlang jeder Mischwelle schraubenförmige Bewegungen des zu mischenden Betons ergibt. Dies bewirkt einen effizienten und planmäßigen dreidimensionalen Materialaustausch im gesamten Mischraum. Je nach Bauart und Baugröße gibt es jedoch auch andere Bewegungsformen. Eine Veränderung der Drehzahl der Mischwerkzeuge ist bei entsprechender Steuerungstechnik ohne weitere Probleme schnell möglich und gewährleistet somit auch bei speziellen Erfordernissen zuverlässige wiederholbare Mischergebnisse.
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