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Ratgeber Billard

Wissenswertes über Billard
Beim Billard braucht man Kopf, Taktik und auch immer ein bisschen Glück. Das Spiel mit Kugeln und Queue war anfangs nur dem Adel vorbehalten, später wurde die Kunst an den Kugeln von sämtlichen Gesellschaftsschichten betrieben. Heute ist es vor allem als geselliger Kneipensport bekannt.

Die Geschichte von Billard
Der Ursprung des Billards dürfte im 12 Jahrhundert liegen. Aus dem damaligen Mailspiel bildete sich neben Billard beispielsweise auch das Kricket oder Golf heraus. Ab dem 15. Jahrhundert wurde Billard auf einem Tisch gespielt. 200 Jahre später ist Billard auch im Bürgertum nicht mehr wegzudenken. Durch die Erfindung der Spitze mit Lederkappe für den Queue 1827 wurde der Weg für das moderne Billard geebnet. Effetstöße und Rückläufer, Stöße, bei denen die Kugel besonders angeschnitten wurde, waren nun möglich.

Der Weg vom Billard zum Sport
Durch die Engländer wurde das Spiel zum Sport. Die Einführung von Spielregeln und Reglementierungen und das regelmäßige Ausrichtung von Meisterschaften machten Billard wettkampffähig. 1873 wurde bereits die erste Profi-Weltmeisterschaft abgehalten, die der Amateure schließlich 1903.

Pool Billard
Billard wird hauptsächlich in 3 Disziplinen unterschieden. Pool Billard, Carambolage und Snooker. Pool Billard ist das am weitest verbreitete Spiel, bekannt durch Filme wie Die Farbe des Geldes? oder Haie der Großstadt?. Gespielt wird an einem 9-Fuß-Tisch (9 Fuß x 4,5 Fuß), der mit 6 Taschen versehen ist. Zu Beginn wird der weiße Spielball mit dem Queue angestoßen, um dann damit eine der farbigen Objektkugeln zu lochen. Verschiedene Spielvarianten wie bekannte 8-Ball oder 9-Ball erfordern taktisches Geschick und technisches Können.

Carambolage
Carambolage wird mit nur 3 Kugeln gespielt. Anders als der normale Pool-Tisch hat der Carambolage-Tisch keine Taschen. Ziel ist mit dem Spielball die beiden anderen Kugel zu berühren und dabei vorher, je nach Spielart, bis zu 3 Banden anzulaufen. Pro erfolgreichen Spielzug gibt es einen Punkt. Spielerwechsel gibt es erst, wenn ein Spielzug nicht abgeschlossen werden konnte. Gewonnen hat der Spieler, der zuerst die vorher festgelegte Punktzahl erreicht.

Snooker
Snooker wird ebenfalls auf einem speziellen Tisch gespielt. Er ist 12 Fuß lang und 6 Fuß breit und verfügt über 6 Taschen. Ziel ist es hier die 15 roten und 6 andersfarbige Kugeln zu lochen. Je nach versenkter Kugelfarbe werden Punkte vergeben. Dabei wird jeweils abwechselnd eine rote und eine andersfarbige Kugel versenkt. Die andersfarbigen Kugeln werden dabei nach dem Lochen solange wieder auf den Tisch zurückgelegt, bis alle roten versenkt sind. Erst dann gehen auch die Farben endgültig vom Tisch. Gewonnen hat derjenige, der nach der zuletzt gelochten Kugel mehr Punkte hat.

Billard, der Breitensport
Billard ist ein Sport für eher ruhige und besonnene Menschen. Ein stark ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen ist durchaus von Vorteil. Als Kneipensport kann vor allem Pool Billard fast überall in Deutschland gespielt werden. Stoßvarianten und eine ruhige Hand können aufgrund der geringen körperlichen Beanspruchung eigentlich täglich trainiert werden. Anfänger sind mit etwa 10 Euro für ein Einsteigerqueue schon fertig ausgerüstet. Die passende Tasche bietet dem Queue ausreichend Schutz und erleichtert den Transport. Bei höheren Ambitionen kann auch in einem der 1300 Vereine in Deutschland gespielt und trainiert werden.