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Ratgeber Blitzgeräte

Wissenswertes über Blitzgeräte
Die analogen Kameras und Spiegelreflexkameras werden immer mehr von den digitalen Kompaktkameras verdrängt, die sich vollautomatisch einstellen. Wer allerdings nicht auf eine hochwertige Spiegelreflexkamera, sei es digital oder auch manuell mit Negativen, verzichten will, der kommt um ein Blitzgerät für optimale Lichtverhältnisse nicht herum.

Einsatz und Funktionsweise von Blitzgeräten
In der Fotografie reicht eine kurze, blitzartige Beleuchtung aufgrund der kurzen Belichtungszeiten aus – natürlich vorausgesetzt, dass das Blitzlicht und die Kamera synchronisiert sind und das Blitzlicht und die Belichtung gleichzeitig stattfinden. Die Lichtfarbe beim Blitz wird in Kelvin angegeben. Die meisten Blitzgeräte haben ein weißes, dem Sonnenlicht nachempfundenes Licht und können sowohl ohne weitere Lichtquelle als auch bei Sonneneinstrahlung verwendet werden. Die gleichzeitige Verwendung eines Blitzes bei Tageslicht hat den Vorteil, dass eine höhere Tiefenschärfe erreicht wird. Blitzgeräte werden in der Regel auf die Kamera aufgesteckt und werden dadurch synchronisiert. In Fotostudios werden anstelle der Blitzgeräte Blitzanlagen verwendet.

Auf die Synchronität kommt es an
Die heutigen Elektroblitzgeräte sind mit xenongefüllten Blitzlampen versehen, die dauerhaft verwendet werden können. Beim Betätigen der Kamera wird auch der Blitz ausgelöst und dabei ein zuvor mit Hochspannung aufgeladener Kondensator entladen, der eine kurze, helle Gasentladung erzeugt. Das erste Elektronenblitzgerät wurde 1938 entwickelt und zählt zu den künstlichen Lichtquellen. Die externen Blitzgeräte können über einen Blitzschuh mit der Kamera gekoppelt werden oder mittels eines Synchronkabels angeschlossen werden.

Geschichte und Entwicklung der Blitzgeräte
Vor der Entwicklung des Blitzlichts, das mit einer auf der Gasentladungsröhre basierenden Blitzlampe arbeitet, wurde mit offener Flamme geblitzt″. Nach der Entdeckung von Magnesium im Jahr 1755 verwendete man es wenig später als Blitzlicht. Da sich Magnesium erst bei heißen Temperaturen entzündet, wurde es in eine heiße Flamme geblasen. Die Anzahl der Luftstöße und die Dauer des Blasens regulierten die Lichtmenge.

Weiterentwicklung zum Blitzpulver
1865 fand John Traill Taylor heraus, dass das Magnesiumpulver vermischt mit Kaliumpermanganat manuell angezündet und verbrannt werden konnte. 1887 wurde ein Blitzpulver entwickelt, dass aus Magnesium, Kaliumchlorat und Schwefelantimon bestand. Die neuen Mischungen brannten schneller und kürzer. Allerdings hatten sie den Nachteil, dass die Gemische hochexplosiv waren und es nicht selten Tote oder Verletzte bei der Herstellung des Gemisches gab.


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