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Ratgeber Blumenerde

Wissenswertes über Blumenerde

Die neue Garten Dekoration

Kaum steht der Frühling vor der Tür, zieht es Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber in den Garten. In dieser Jahreszeit darf man sich wieder ganz wie ein Kind fühlen, buddeln und die Hände und Hosen schmutzig machen. Die neue Gartendekoration wird geplant und Flieder, Rosen und farbenfrohe Gartenpflanzen finden ein neues Zuhause oder müssen nach einem harten und kalten Winter wieder aufgepäppelt werden. In diesem Zusammenhang ist die Wahl der Blumenerde für alle besonders wichtig - ob Sommerblumen oder Gehölze. Bei der Auswahl sollte man einen Vergleich der Inhaltsstoffe anstellen – denn trotz grundsätzlicher Ähnlichkeiten können Blumenderden in ihren zugesetzten Mineralien oder sonstigen Stoffen stark variieren.

Was Blumenerden bieten
a) Inhaltsstoffe

Blumenerde ist ein humusreiches Substrat, das das gesunde und rasche Wachstum der Pflanzen fördert. Ob man sich für Markenprodukte oder günstige Vertreter entscheidet, fast alle Gartenerden enthalten Torf – obwohl Torf hierfür nicht wirklich gut geeignet ist, da er für Gartenblumen zu säurehaltig ist und somit zu wenige Nährstoffe enthält, was zur Überdüngung der geliebten Pflanzen führen kann. Weiter enthalten Blumenerden Kalk, Düngemittel und Zuschlagstoffe, die je nach Anbieter in verschiedenen Mengen angeboten werden. Manche Hersteller verwenden immer häufiger Kompost, Holzfasern und Borke, um dem wachsenden Preisdruck standzuhalten. Im Handel gibt es die Auswahl zwischen torffreier und torfreduzierter Erde für Blumen, Stauden, Gemüse und Obst. Bei Erstgenannter wird Torf durch andere Stoffe ersetzt. Pflanzen, die die Trockenheit lieben - so wie Kakteen und Sukkulenten - kann man die Gartenerde mit 50% Sand vermischen, um preiswertere Kultursubstrate zu erhalten. Frische Erde bietet Saat und jungen Pflanzen alles, was Sie für ein gesundes Wachstum benötigen - doch es muss auch regelmäßig nachgedünkt werden.
b) Varianten
Blumenerde ist dennoch nicht stets gleich. Sie ist in verschiedenen Preiskategorien erwerbbar und wird von zahlreichen Anbietern im Handel angeboten. Bei dieser Auswahl fällt es dem Käufer oft schwer, sich für das richtige Produkt zu entscheiden. Gute Erde sollte genügend Salze und Nährstoffe enthalten, gute Luft- und Wasserkapazität aufweisen und einen neutralen pH-Wert haben. Diese Mischung wird durch die perfekte Kombination aus Torf, Düngemittel, Kalk, oft auch Kompost und Zuschlagstoffen erreicht. Preisgünstige Vertreter werden oft mit Recyclingprodukten aus der Industrie kombiniert und überdüngt, was im wahrsten Sinne des Wortes zur Vergiftung der Setzlinge führt. Nähern Sie sich nun mit Ihrer Gießkanne der Pflanze und beginnen mit der Bewässerung, so verschäumen diese Gartenerden schnell und führen so zu schlechten Wachstumsbedingungen. Ob Sie Rosen, Tomaten oder Rhododendren ein neues Zuhause geben möchten, für jegliche Anwendungsbereiche gibt es verschiedene Produkte, die sich in Art und Menge ihrer Zusatzstoffe unterscheiden. Bei Gemüse und Pflanzen für den Blumenkasten kann man problemlos zur Universalerde greifen. Auf die Bedürfnisse junger Setzlinge abgestimmt ist demgegenüber spezielle Aussaat- und Aufzuchterde. Und für Moorbewohner wie Azaleen, die eher saure Erde bevorzugen, gibt es sogar ganz besondere Blumenerde.

Kompost
Eine hervorragende Basis an Nährstoffen und natürlichen Düngern liefert Kompost in rein organischer Form. Dieser ist gesund für die Pflanze, mehr Sauerstoff entsteht und unsere Freunde, die hilfreichen Würmer, erhalten einen wachstumsanregenden Lebensraum. Wenn man einen Komposter zuhause anlegen möchte, tut man nicht nur seinen Pflanzen etwas Gutes, sondern kann gleichzeitig Essensreste und Gartenabfall entsorgen. Einfach ein bisschen Kompost in die Blumenerde mischen und so eine natürliche Düngung auf pflanzlicher Basis erzielen!