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Ratgeber Boardshorts

Wissenswertes über Boardshorts
Hurra, die Tage der engen Speedo-Badehose sind gezählt! Die weiten Boardshorts haben in Windeseile die traditionelle Bademode an Stränden und in Schwimmbädern ersetzt. Sie bieten zwar weniger nackte Haut, dafür aber mehr bunten Stoff und mehr Bewegungsfreiheit als die bei der Jugend als Sackkneifer? verschriene Alternative. Ursprünglich war die Boardshort nur für Wassersport und dabei vor allem für Surfer gedacht, aber deren Schick hatte eine so große Durchsetzungskraft, dass die Boardshorts insbesondere als Herren Bademode Akzeptanz finden konnte. Von der engen Beziehung zum Surfboard kommt der Name dieser Badehose. Wer allerdings in den Surf-Ländern dieser Welt zu Gast ist, wie etwa in Australien und Südafrika, wird sich daran gewöhnen müssen, seine Board-Shorts entweder boardies? oder baggies? zu nennen.

Ohne Gummi, aber mit viel Halt
Wie andere Badehosen auch, sollen Boardshorts vor allem schnell trocknen, weswegen sie aus Polyester oder Nylon hergestellt sind. Das Gute an ihnen ist zudem, dass sie besonders widerstandsfähig sind und dabei trotzdem komfortabel und leicht. Im Gegensatz zu traditionellen Hosen, hat der Newcomer allerdings kein elastisches Hüftgummi, sondern eine Schnur, die um die Hüfte gebunden ist. Die Technik, die als Velco-Fly bezeichnet wird, stellt sicher, dass die Hose auch bei wilder See oder wenn der Surfer von einer Welle getroffen wird, nicht nachgibt. Ein zusätzliches Extra sind in der Regel kleine Taschen an den Seiten der Boardshorts. Dort können, an ein Gummiband befestigt, kleine Gegenstände – wie etwa Hausschlüssel – mit auf hohe See genommen werden.

Für echte Surfer immer ohne Unterhose

Die Shorts der Surfer ist deswegen länger als herkömmliche, weil die Surfboards von einer Wachsschicht umgeben sind, die es ermöglicht, auf dem Brett zu stehen. Andererseits kann es wirklich unangenehm werden, denn das Wachs kann leicht Beinhaare ausreißen und damit große Schmerzen verursachen. Während es in Herren-Surferkreisen als verpönt gilt, Unterhosen oder Slips unter den Boardshorts zu tragen, tragen Damen in der Regel ein Bikini Unterteil oder einen Badeanzug darunter. Mit dem besonderen Surferlook haben die Badeshorts mit den bunten Hawaiimustern aus Amerika kommend weite Teile der europäischen Bademode erobert. Ganz Europa? Nein, ein Land namens Frankreich wehrt sich noch wacker gegen die Revolution in der Herren Bademode. Wer in den französischen Schwimmbädern schwimmen möchte, muss meistens seine weiten Shorts wegen allgemeinem Boardshorts-Verbot zu Hause lassen. Aber wen kümmert es – die Strände sind nicht weit, und sie sind frei.