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Ratgeber Boxhandschuhe

Wissenswertes über Boxhandschuhs
Eine der ältesten Sportarten ist der Faustkampf. Aufgrund der langen Tradition des Boxsports kann hier nur ein kleiner Einblick gewährt werden. Boxen gibt es seit circa 5000 Jahren und kommt ursprünglich aus Ägypten, verbreitete sich dann aber zusehends in dem ägäischen Raum. Ungefähr 690 vor Christus wurde diese Kampfsportart olympisch. Wobei damals noch ohne Handschuhe und auch nach anderen Regeln gekämpft wurde.

Das heutige Boxen kommt, wie viele andere Sportarten (Tennis oder Fußball) aus England und existiert seit dem 17./18. Jahrhundert. In dieser Zeit entstanden ebenfalls die ersten Regeln, zum Beispiel der Boxring. 100 Jahre später, also im 19. Jahrhundert wurden dann die sogenannten Queensberry-Regeln geschaffen, welche auch das Tragen von Boxhandschuhen vorschrieben. Diese Regeln wurden von einem Freund der Marques of Queensberry aufgestellt. Die Regel, dass die Trefferfläche der Handschuhe weiß abgesetzt werden muss, wurde in den um 1970 hinzugefügt, um dem Kampfgericht unsportliche Treffer leichter kenntlich zu machen.

Aufbau eines Boxhandschuhs
Der Boxhandschuh ist ein Fausthandschuh, was bedeutet, dass alle Finger, bis auf den Daumen von einem Abschnitt umschlossen werden. Dieser Abschnitt ist leicht nach vorne gekrümmt. Im Allgemeinen sind die Handschuhe mit einem Klettverschluss versehen. Im Bereich des Handgelenks gibt es mehrere Verarbeitungsmöglichkeiten, da dieses, durch die hohen Belastungen, sehr gut geschützt werden muss.

Nutzen
Die Annahme, dass die Dicke der Handschuhe dafür sorgen soll, dass die wirkende Kraft der Schläge vermindert werden soll, ist falsch, da genau das Gegenteil erwirkt wird. Dadurch wird weniger Kraft benötigt, um einen harten Schlag auszuführen, was wiederum die Handgelenke schont, da diese den ausführenden Schlag abfedern. Vor allem sollen die Handschuhe als Schutzkleidung dienen, um eventuelle Handbrüche zu vermeiden.

Material
Das Material ist nicht vorgeschrieben. So werden entweder Arten von PVC verwendet oder auf das klassische Leder zurück gegriffen. Darauf zu achten ist bei Boxhandschuhen, dass sie sehr fest sitzen, um sich optimal an die Hand anzuschmiegen. Ansonsten kann, durch zu große Handschuhe, ein größeres Risiko einer Verletzung entstehen, da diese nicht mehr richtig sitzen und zu locker sind, was die Stoßabfederung, die erreicht werden soll, nicht mehr gewährleistet.

Luftlöcher
Um die Schweißbildung zu verringern, haben einige Boxhandschuhe Luftlöcher in das Material mit eingearbeitet, damit nicht durch Feuchtigkeit ein Rutschen entstehen kann. Außerdem reguliert sich die Temperatur in dem Handschuh, was ein angenehmer Faktor für den Boxer ist.

Imprägnierung
Die Imprägnierung ist ebenfalls nicht genau in den Statuten festgelegt, aber eine Selbstverständlichkeit ist, dass die Stoffe keine lebensgefährlichen Mittel beinhalten. Die Imprägnierung soll hauptsächlich die Oberfläche des Handschuhs so beeinflussen, dass ein perfekter Angriff auf den Körper des Gegners oder beim Training auf den Boxsack ermöglicht wird.