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Ratgeber Boxsack

Wissenswertes über Boxsäcke
Anfangs war der Boxsack nur im Profisport vertreten, da Boxer damit ihre Kondition und ihre Schlagkraft trainierten. Mittlerweile wird dieses Trainingsgerät auch im Breitensport eingesetzt, da die Vorteile eines kompletten Oberkörpertrainings nicht von der Hand zu weisen sind. Sogar als Fitnessgerät in Studios haben sich die Säcke für Figurbewusste etabliert.

Training
Erst einmal wird Ihnen zur Ausübung entsprechende Schutzkleidung nahegelegt, um die Chance einer Verletzung zu minimieren. Möchten Sie einfach nur Ihre Muskeln und Ihre Kondition trainieren, empfiehlt es sich, einen hängenden Boxsack zu kaufen. Wollen Sie noch einen Schritt weitergehen und gleichzeitig auch noch Koordination und Schnelligkeit perfektionieren, dann kann man Ihnen zum Kauf eines Standboxsacks raten. Dieser besitzt dann einen Fuß, der mit Wasser oder Sand gefüllt werden muss. Über diesem Fuß ist eine Feder integriert, damit nur der obere Teil dem Schlag nachgibt und mit rascher Geschwindigkeit zurückschnellt.

Allerdings sollten Ungeübte vorher sich einer Einführung unterziehen, da gerade eine falsche Schlagtechnik bei Anfängern sehr häufig zu Verletzungen führt. Die beste Möglichkeit dies zu vermeiden, wären ein paar Übungseinheiten im heimischen Boxclub. Weiter ist ein behutsamer Start des Trainings dringend anzuraten, da die Handgelenke sich erst an eine solche Belastung gewöhnen müssen und Anfang nicht überbelastet werden sollten. Zusätzlichen Schutz bieten Bandagen um die Handgelenke und Boxhandschuhe, welche auch das Training effektiver gestalten.

Formen und Material
Neben den typischen Modellen des hängenden Boxsacks und dem Standboxsack gibt es auch noch weitere Trainingsgeräte. Einmal gibt es da noch den Mini-Boxsack, falls der Keller nicht viel Platz bieten sollte, man aber nicht auf das Training verzichten möchte. Für eine andere Art des Trainings ist der abgeschrägte Boxsack konzipiert. Hier üben Sie Ihre Fähigkeiten beim Aufwärtshaken und beim Körperhaken. Die birnenähnliche Form bei einigen Säcken eignet sich auch hervorragend für diese Methode des Trainings.
Für Anfänger sehr schwer zu erlernen ist das Arbeiten mit Paddle Balls. Hier wird abwechselnd mit beiden Fäusten in schneller Abfolge auf den Boxsack eingeschlagen, was vor allem die Kondition fördert.

Beim Material gibt es weniger Auswahl. Leinen, wie er für Segel benutzt wird, wird in den günstigeren Preisklassen verwendet. In einer etwas höherwertigen Kategorie bedienen sich die Hersteller des Kunstleders. Die teuerste Variante der Hülle ist das echte Leder, welches zumeist von Rindern zur Verarbeitung herangezogen wird.

Füllung
Die möglichen Füllungen eines Boxsacks erstrecken sich von dem traditionellen Sand, welcher immer seltener vorzufinden ist, über Stoffreste, Schaum- und Kunststoffe, bis hin zu neuartigen mit Wasser befüllten Säcken. Der Vorteil dieser Füllung ist gerade bei Anfängern eine Überlegung wert, da hier das Wasser keine unebenen Stellen bildet oder Verhärtungen entstehen. Somit ist ein verletzungsfreies Training quasi garantiert. Auch die Härte kann man sich individuell einstellen, durch einfach Zugabe oder Abnahme von Wasser.
Es gibt aber auch Boxsäcke ohne jegliche Füllung, die zum Verkauf angeboten werden.