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Ratgeber für Bridge Kameras

Bridge-Kamera - ja oder nein?
Vorteile (gegenüber Kompakt) Nachteile (gegenüber Spiegelreflex)
großer Brennweitenbereich eingeschränkte optische Möglichkeiten
lichtstarkes Objektiv Makromodus eingeschränkt
feinfühliges Zoomen kleinere Bildsensoren
manuelle & automatische Einstellungen geringer Abbildungsmaßstab
 
Bridge-Kameras - die perfekte Kombi aus Kompakt & Spiegelreflex

Wie der Name schon vermuten lässt schlagen Bridge-Kameras eine Brücke - nämlich zwischen Spiegelreflexkamera und Kompaktkamera. Dabei verbinden Sie die Qualitäts- und Funktionsmerkmale sowie die Ausstattungsmerkmale beider Varianten in einer Kamera.

Konica Minolta Dimage A200 (flash opened with lens cap) von StandardizerDer größte und wahrscheinlich auch entscheidendste Unterschied zwischen einer Spiegelreflexkamera und einer Bridge-Kamera ist mit Sicherheit das fest integrierte Objektiv. Dieses lässt sich bei der Spiegelreflexkamera normalerweise austauschen beziehungsweise mit wenigen Handgriffen entfernen. Aufgrund ihrer vereinenden Eigenschaften wird die Bridge-Kamera häufig auch als "Prosumer" Kamera bezeichnet, da sie die beiden Bereiche "Professional" (Spiegelreflex) und "Consumer" (Kompakt) vereint.

 

Die ersten Kameras, die auf diesem Konstruktionsprinzip basierten, wurden bereits 1950 entwickelt. Obwohl die Bauweise bei solchen Kameras kompakter ausfallen konnte, wurde auf die Verwendung eines Infrarot-Autofokus-Systems verzichtet. Dafür setzte man auf das Phasendetektionsverfahren, wie es in Spiegelreflexkameras eingesetzt wird. Allerdings nimmt dieses deutlich mehr Raum ein. In manchen Bridge-Kameras findet man auch einen Kompromiss, bei dem eine Kombination aus beiden Verfahren eingesetzt wird. Dabei entspricht die Ausstattung von Bridge-Kameras der Einsteigerklasse bei Spiegelreflexkameras.

Anschlüsse

Bridge-Kameras benötigen die gleichen Anschlüsse wie auch andere Digitalkameras. Eine Übersicht über diese findest du bei den Digitalkameras.

Bridge-Kamera goes Digital

Erstmals verwendet wurde der Begriff 1988 für die Halbformatkamera Yashica Samurai, die auch spätere Modelle von anderen Herstellern beeinflusste.

 

Ende des 20. Jahrhunderts übernahm Olympus das Prinzip der Bridge-Kamera vom Kleinbildformat in die digitale Fotowelt. Daher waren diese die ersten einfachen Spiegelreflexkameras, die mit einem fest integrierten Objektiv ausgestattet wurden. Erst 2000 folgte Pentax diesem Beispiel und entwickelte eine Kamera nach dem gleichen Prinzip. Darüber hinaus folgte später ein elektronischer Sucher, der den Spiegelreflexsucher ersetzte. Der elektronische Sucher sollte den integrierten Monitor bei heller Umgebungen ersetzen. Die Nachteile dieser Sucher lagen jedoch in der sehr geringen Auflösung, wodurch die Fokussierung schwierig wurde. Aber auch schlechte Lichtverhältnisse oder schnelle Bewegungen sorgten für Probleme bei dieser Variante.

Vorteile von Bridge-Kameras gegenüber Kompakt-Kameras

Die Bauweise von Bridge-Kameras erlaubte den Einsatz von Objektiven mit einer sehr großen Brennweite. Diese Objektive haben meist einen mehr als zehnfachen Zoomfaktor, der den von Kompaktkameras weit überschreitet. Ähnlich einer Spiegelreflexkamera lässt sich an einer Bridge-Kamera der Zoom meist über einen Einstellring am Objektiv bedienen. Im Gegensatz zu Tasten, wie es bei Kompaktkameras der Fall ist. Mit dem Einstellring ist jedoch ein bedeutend genaueres Zoomen möglich.

 

Gegenüber Spiegelreflexkameras ist hauptsächlich die kompakte Bauweise zu nennen, durch die deutlich geringere Abmessungen erreicht werden können. Darüber hinaus bedeuten die geringeren Abmessungen aber auch ein niedrigeres Gewicht. Je nach Variante ist der LCD-Monitor zusätzlich ausklappbar und kann in beliebige Positionen gekippt werden, wodurch eine vereinfachte Handhabung bei schwierigen Fotos ermöglicht wird.

Umweltfreundlichkeit und Stromverbrauch

Auch für digitale Kompakt-Kameras gilt: Da in ihnen viel Elektronik verbaut ist, sollten sie unbedingt richtig entsorgt werden. Auch der Stromverbrauch von Digitalkameras ist höher als der analoger Fotokameras. Alle Informationen zu Umweltfreundlichkeit und Stromverbrauch findest du in der Kaufberatung zu den Digitalkameras.

 

Bildquellen:

Konica Minolta Dimage A200 (flash opened with lens cap) von Standardizer, GFDL, CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0]

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