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Ratgeber Bügeleisen

Wissenswertes über Bügeleisen
Für die einen ist es die schlimmste Tätigkeit im Haushalt, die anderen sehen es als entspannende Beschäftigung an – das Bügeln.
Doch heute ist das Bügeleisen luxuriös gestaltet – Stecker in die Steckdose, einen kurzen Moment warten, bis die Lampe die richtige Temperatur für das jeweilige Kleidungsstück anzeigt und schon kann das kleiderschonende Bügeln, bei dem das Bügeleisen geradezu über die Wäsche schwebt, beginnen. Doch das war nicht immer so. Ganz im Gegenteil, früher stellte das Bügeln einen anstrengenden Kraftakt dar.

Entwicklung des Bügeleisens
Bei den ersten Bügeleisen im 15. Jahrhundert handelte es sich um massive Metallplatten, die mit einem Griff ausgestattet waren. Um die Metallplatte zu erhitzen, wurde sie auf die Ofenplatte gestellt. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden diese Bügeleisen aus Messing gefertigt und das Eisen selbst nicht mehr auf den Ofen gestellt, sondern eine Platte, die anschließend in den inneren Hohlraum des Bügeleisens eingeführt wurde. So wurde die Kleidung besser geschützt und die Methode fand bis zum 19. Jahrhundert Anwendung.

Die Ochsenzunge
Abgelöst wurde das Verfahren durch die sogenannte Ochsenzunge, die im späten 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Bei der Ochsenzuge handelt es sich um ein Eisenstück, das seinen Namen der Form verdankt und das in das Bügeleisen eingeführt wird und anschließend wird dieses durch eine Klappe verschlossen. Dieses hatte den Vorteil, dass das Eisen nicht so schnell abkühlte und zudem Brandverletzungen vorgebeugt wurde.

Das Kohle-Bügeleisen
Zeitgleich wurde außerdem das Kohlen-Bügeleisen entwickelt, in das, wie sich schon vermuten lässt, glühende Kohle eingeführt wurde. Der Nachteil lag in der starken Geruchsentwicklung und der Verbrennungsgefahr.

Das Wechselgriff-Bügeleisen
Da aber alle Bügeleisen schnell abkühlten, bevor man sich durch den Kleiderstapel gearbeitet hatte, wurde das Wechselgriff-Bügeleisen entwickelt. Bei diesen Bügeleisen konnte der Griff abgeklinkt werden und auf ein anderes Eisen gesetzt werden. So konnte immer mit einem Bügeleisen gebügelt und das andere in der Zeit auf dem Ofen erwärmt werden. Anstelle des Wechsel-Bügeleisens verwendete man in damaligen Bügelstuben gasbetriebene Bügeleisen, die direkt mit der Gasleitung verbunden waren.

Aktueller Stand
Mit Entdeckung und Verbreitung der Elektrizität entstanden bereits um 1680 elektrische Bügeleisen, die auch heute noch vorherrschen. Allerdings haben sich diese über die Jahre immer weiterentwickelt vom einfachen heißen Eisen zu solchen, bei denen die Temperatur auf die entsprechenden Materialien, die ständig weiterentwickelt wurden, eingestellt werden konnten. Das Gehäuse heutiger Bügeleisen besteht daneben in der Regel aus Kunststoff, sodass Verbrennungen vorgebeugt wird. Und der Schutz der guten Kleidung steht immer mehr im Vordergrund. So handelt es sich bei den meisten Bügeleisen heute um Dampfbügeleisen, die mit einem Wassertank ausgestattet sind und das Wasser durch die Hitze zu Wasserdampf verdunstet und dieses auf den Anzug beispielsweise gesprüht wird. Die nach der Wäsche getrocknete Kleidung wird so wieder befeuchtet und die Fasern beim Bügeln geschützt. Zudem lassen sich durch Dampfbügeleisen bessere Ergebnisse beim Bügeln erzielen.
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