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Ratgeber Camping

Wissenswertes über Camping
Allgemein wird zwischen verschiedenen Formen des Campings unterschieden. Als erstes kommt einem bei dem Begriff Camping wohl ein Rucksacktourist in den Sinn oder aber auch angelnde Männer an einem reißenden Fluss, hinter sich zwei Campingstühle und einen Campingkocher oder ein Lagerfeuer und am Waldesrand ein oder mehrere Iglozelte. Und so ist und vor allem war es anfangs auch.

Geschichte des Camping
Das Camping begann mit einfachen Zelten in den Goldenen Zwanzigern. Erstmals konnte sich nahezu jeder den Luxus eines Urlaubs leisten und es entstand die sogenannte Wochenendbewegung. Da Arbeitnehmer noch keinen Anspruch auf Urlaub hatten und so vornehmlich am Wochenende die Natur aufsuchten um dort zu campen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen zu den einfachen Zelten auch zu Wohnmobilen umgebaute Pkws zum Einsatz. Immerhin 1931 fand der Wohnwagen seinen Weg auf deutsche Straßen.

In den 1960er Jahren nahm sich schließlich auch die Industrie dem Camping-Boom an und stellte Campingzubehör her. VW brachte den weltweit bekannten VW-Bus auf den Markt, der noch heute Kultstatus besitzt. Sogar heute sind Modelle der ersten Generation hier und da auf den Straßen und Campingplätzen unterwegs. Und auch in den darauf folgenden Jahren bis heute wurde sich immer mehr dem Thema Camping gewidmet. Immer neues Zubehör wird entwickelt und neue Campingplätze entstehen.

Vom einfachen Zelt bis hin zum Luxus-Wohnwagen
Camping bezeichnet längst nicht mehr nur den Begriff des Zeltens. Angefangen bei Trekking- und Survival-Touren, bei denen es sich um Rucksacktouristen handelt, die, wie das Wort schon richtig verspricht, nur mit einem Rucksack ausgestattet aufbrechen. In werden nur die nötigsten Dinge wie das Zelt, ein Schlafsack, etwas Kochgeschirr und ein Taschenmesser sowie ggf. noch Wechselkleidung mitgeführt. Bei diesen Touren geht es neben der Erkundung der Gegend um das Leben im Einklang mit der Natur - es wird ein Lagerfeuer entfacht, um das selbst gefangene oder gejagte Essen zu zubereiten. Ebenfalls in der Natur wird geduscht und das eine oder andere nötige Bedürfnisse erledigt.

In Deutschland ist dieses nur noch bedingt möglich. Für das Campen stehen heute Campingplätze zur Verfügung, auf denen das Zeltlager aufgeschlagen wird und die über sanitäre Einrichtungen und meist auch einen Supermarkt verfügen. Acuh und andere Angebote, um einen normalen″ Alltag zu gewährleisten, stehen häufig bereit. Neben dem Zelten stehen daneben die Übernachtungsmöglichkeiten in einem Wohnwagen oder Wohnmobil zur Auswahl. Ein Wohnwagen wird im Vergleich zum Wohnmobil hinter das Auto gehängt und am Zielort abgekoppelt und ist fähig alleine zu stehen, sodass das Auto solo″ genutzt werden kann. Ein Wohnmobil hingegen bezeichnet ein Kraftfahrzeug mit einer zum Wohnen geeigneten Inneneinrichtung.

Je nach Modell sind sowohl der Wohnwagen als auch das Wohnmobil mit einer Schlafmöglichkeit, einer Sitzmöglichkeit sowie einem kleinen Bad und einer Küchenzeile ausgestattet und bieten für mehrere Leute Platz. Während das Campen, sei es nun mit dem Zelt, Wohnwagen oder –mobil, ursprünglich den Vorteil der Flexibilität und günstigen Reisens hatte, gibt es heute auch immer mehr sogenannte Dauercamper, die sich dauerhaft mit ihrem Wohnwagen auf einem Campingplatz niederlassen.

Besonders wichtig: die richtige Ausrüstung
Zu der Standardausstattung eines jeden Campers, vor allem wenn man die Nacht in einem Zelt angeht, gehört ein Schlafsack, eine Isomatte oder eine Luftmatratze inkl. Luftpumpe sowie ein Campingkocher. Schlafsäcke ersetzen die Bettwäsche und sind in den verschiedensten Formen, Farben und aus den unterschiedlichsten Materialien erhältlich. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, innerhalb welches Temperaturbereich der Schlafsack eingesetzt werden kann. Daneben sollte man sein Augenmerk auf das Gewicht und die Packmaße legen, bevor man sich dem Komfort oder auch dem Design widmet.

Eine Isomatte, eigentlich Isoliermatte, dient als Unterlage zum Schlafen und sollte eine optimale Wärmedämmung sowie Schutz vor spitzen Gegenständen von unten und einen angenehmen Liegekomfort bieten. Zusätzlich zu der Isomatte ist eine Luftmatratze ratsam, da diese einen höheren Liegekomfort bietet. Die Luftmatratzen werden mit Hilfe von Luftpumpen mit Luft gefüllt und sind aus verschiedensten Materialien erhältlich. Sie eignen sich nicht nur als Schlafunterlage, sonder können am Tag ideal als Badespielzeug verwendet werden. Anstelle einer Isomatte und Luftmatratze kann auch eine Thermoluftmatratze verwendet werden, die eine Kombination der beiden darstellt. Sie bietet die Dämmeigenschaften einer Isomatte, ist zudem aber mit Luft befüllt und bläst sich im Vergleich zu einer Luftmatratze über ein Ventil selbständig auf.

Ein Campingkocher bezeichnet ein transportables Gerät zur Zubereitung von Speisen und der Erhitzung von Getränken, welches vor allem an kalten Abenden beim Zelten von Vorteil ist. Die Kocher lassen sich je nach Modell mit Spiritus, Gas, Benzin, Petroleum oder aber auch Holz, Solar oder auch Strom erwärmen. Möchte man sich daneben noch mehr anschaffen, bzw. erlauben die Reiseart und das Budget noch mehr Gepäck, so ist die Anschaffung von Campingstühlen und einem Campingtisch sinnvoll, dank denen man die Zeit nicht ausschließlich in seiner Übernachtungsmöglichkeit verbringen muss.
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