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Ratgeber DVD Player

Wissenswertes über DVD Player
Die 3 Buchstaben DVD kommen aus dem Englischen und stehen für „Digital Versatile Disc“, ins Deutsche übersetzt „digitale vielseitige Scheibe“.
Das Format „DVD“ als Speichermedium entstand in den 90-ern des letzten Jahrhunderts als Weiterentwicklung der CD (Compact Disc). Auslöser dafür waren die gestiegenen Ansprüche der Verbraucher und auch der Unterhaltungsindustrie, sowie das stetig wachsende Anwendungsgebiet dieser praktischen Speichermedien, was nach einer Erhöhung der Speicherkapazität verlangte. Die DVD wurde geschaffen.
Der Vorteil in der DVD lag vor allem in der viel besseren qualitativen und auch komfortableren Wiedergabe von Filmen. Zusätzlich konnten, gegenüber der alten VHS, auch verschiedene Features entwickelt werden, wie eine Sprachwahl oder ein zuschaltbarer Untertitel.
1996 hatten die ersten DVD-Medien und DVD-Abspielgeräte schließlich Marktreife erreicht. Die ersten Exemplare waren dabei noch unerschwinglich teuer.
Heute ist der DVD-Player nicht mehr wegzudenken, bis dato konnte sich kein Gerät so schnell auf dem Weltmarkt durchsetzen. Sinkende Preise und immer neue Ausstattungsfeatures waren an der Tagesordnung. Für deutlich unter 100 Euro sind bereits gute DVD-Player zu erstehen.
Derzeitiger Stand der Technik
DVD-Player sind prinzipiell abwärtskompatibel, das heißt sie spielen normale Audio-CDs aber auch VCDs und SVCDs ab. Das MP3- und das WMA-Audioformat kann auch von Playern neuerer Generation gelesen werden. Die hochkomprimierten Videoformate wie JPG, DivX, MP4, Xvid oder auch WMV9 werden allerdings nicht mehr von allen DVD-Playern verarbeitet.
Die Audio-Wiedergabe bei den heutigen DVD-Playern erfolgt zumindest in Stereo, die meisten sind jedoch in der Lage auch Mehrkanal-Tonformate wie Dolby Surround oder Dolby Digital wiederzugeben, sofern die entsprechenden Lautsprecher dafür vorhanden sind.
Die High-End-Lösung kann dann auch mit Audiomedien, wie etwa der DVD-Audio und der SACD (Super Audio-CD) umgehen, die ein nie da gewesenes Klangerlebnis bieten sollen. Diese Geräte werden als Universal-Player bezeichnet.
Die Bild- und Tonqualität ist auch schon bei den DVD-Playern im unteren Preissegment durchaus gut, weiterhin bieten sie oft schon umfassende Multimedia-Features. Wer jedoch Wert auf ein exzellentes Bild- und Tonerlebnis legt, sollte zu einem Markenprodukt greifen. Letztlich muss dafür aber auch ein entsprechender Fernseher vorhanden sein, und auch die Übertragung des Signals sollte nicht nur über ein Scartkabel sondern über eine HDMI-Verbindung (High Definition Multimedia Interface) erfolgen.
Den DVD-Player gibt es inzwischen in verschiedensten Ausführungen. Prinzipiell ist er als Einzelgerät, als Kombination mit AV-Receiver in Form eines DVD-Receivers, (als Bestandteil von Heimkinosystemen) als DVD/VHS Kombigerät, als tragbares Gerät mit kleinem Flachbildschirm kurz beschrieben als DVD-Player Portable oder auch als DVD-Recorder zu erwerben.
Die meisten DVDs sind mit einem Kopierschutz ausgestattet, darüber hinaus verfügen die meisten DVD-Player über einen Regionalcode (Regional Playback Control). Dadurch können beispielsweise DVDs für den nordamerikanischen Markt nicht von einem DVD-Player mit europäischem Regionalcode abgespielt werden. Hintergrund dafür ist die weltweite sukzessive Vermarktung der Filme durch die Filmindustrie. Der jeweilige Film ist dadurch erst auf DVD erhältlich, wenn er schon in den regionalen Kinos gelaufen ist. Ein Import in andere Länder wird somit verhindert.
Eine Fernbedienung ist absoluter Ausstattungsstandard. Bei einzelnen Geräten überzeugen sie jedoch nicht immer, qualitative Unterschiede sind allerdings eher marken- denn preisabhängig. Genauso gehören meist die notwendigen Anschlusskabel mit zum Auslieferungspaket. Die Funktionen Zeitraffer, Zeitlupe, Standbild gehören ebenso zum absoluten Standard bei jedem Gerät und sind schon vom Videorekorder bekannt. Das mögliche Springen von Kapitel zu Kapitel lässt das lästige Vorspulen aber entfallen. Standard ist eigentlich auch der mögliche Anschluss an eine Stereoanlage über einen so genannten Cinchausgang. Der direkte Anschluss an einen Mehrkanalverstärker für ein Surround-Feeling ist allerdings noch nicht bei jedem Gerät möglich.
Ausblick
Der Nachfolger der DVD als optisches Speichermedium findet sich in der Blu-Ray Disc. Durch eine auf das Fünffache erhöhte Speicherkapazität auf bis zu 50GB ist es möglich Filme in höchster Auflösung (Full-HD) darzustellen. Die schon exzellente Bild- und Tonwiedergabe der DVD, auch noch nach heutigem Standard, wird nochmals verbessert. Jedoch liegen Blu-Ray Disc Player sowie Blu-Ray Disc Filme preislich gesehen noch deutlich über der DVD-Sparte. Weiterhin ist für das Umsetzen der besseren Bildqualität unbedingt ein HD-fähiger Fernseher von Nöten.
In wie weit sich das Blu-Ray Format endgültig durchsetzt, ist wohl auch von der Entwicklung der Video-on-Demand-Systeme abhängig. Bei immer schnelleren Breitbandanschlüssen und einem steigenden Anteil an HD-Inhalten könnten optische Speichermedien in Zukunft an Bedeutung verlieren. Zu guter Letzt steht auch der Nachfolger der Blu-Ray Disc in Form der TeraDisc oder der HVD (Holographic Versatile Disc) mit einer Speicherkapazität ab 1 Terrabyte innerhalb der nächsten Jahre schon in den Startlöchern.
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