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Ratgeber Damentaschen

Damentaschen
Das Modeaccessoire, das wohl nie aus der Mode kommt, sich modisch aber immer wieder neu erfindet, ist die Damentasche. Nachdem die Handtasche aus den Kleiderschränken von Frauen und Mädchen jeden Alters nicht mehr wegzudenken ist, wird dieses modische Kleiderzubehör auch bei Männern immer beliebter und verschiedene Modedesigner bieten mittlerweile sogar spezielle Herrenkollektionen an. Die Tasche kann aus jedem nur denkbaren Material bestehen, in der Hand als Henkeltasche oder überm Arm getragen werden oder auch als Schultertasche mit langem Riemen, der Fantasie der Hersteller sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Je nach Form oder Verwendungszweck der jeweiligen Tasche haben sich auch alternative Bezeichnungen eingebürgert wie beispielsweise Baguette, Wochenendtasche, Shopper, Clutch, Messenger oder Pochette.
Historisches
Die Geschichte der Verwendung und Optik der Damentasche ist eine lange. Bereits im Mittelalter haben Männer Taschen aus Leder oder Stoff gefertigt am Gürtel getragen. Damen haben ab dem 16ten Jahrhundert etwa zunächst beutelförmige Taschen genutzt, oder alternativ kleine Täschchen, die unter weiten Röcken versteckt waren. Der so genannte 'Pompadour', eine Art Beutel, der meistens aus Seide genäht und oben mit Schnüren verschlossen werden konnte, gehörte im 18ten Jahrhundert zu jedem modischen Outfit. Er war auch der Vorreiter der heutigen Handtasche, die nicht mehr nur zum praktischen Aufbewahren von verschiedensten Gegenständen dient, sondern eben so sehr als modisches Accessoire angesehen wird. Seit dieser Zeit etwa war es für die modebewusste Dame ein Unding, ohne Damentasche gesehen zu werden, ein Trend, der bis heute anhält.
Je nach Mode, aber auch nach Wirtschaftslage haben sich Form, aber vor allem auch Material der Damentaschen immer wieder geändert. Als nach dem ersten Weltkrieg beispielsweise Leder so teuer war, dass sich nur wenige Leute eine Handtasche aus diesem feinen Material leisten konnten, haben pfiffige Taschenhersteller verstärkt Baumwollstoffe zur Produktion heran gezogen. Mit Erfindung und Verbreitung von Synthetikstoffen, wurden diese natürlich als Alternative genutzt. Auch die Verschlussform der Taschen reichte von einfachen Bändern, mit denen die Tasche zugezogen wurden, über feste Schnappverschlüsse, bis hin zum Reissverschluss, der zunächst bei Transportsäcken der Armee aus Kanada verwendet wurde.
Noch mehr als bei Kleiderstilen findet man bei Damentaschen immer wieder kehrende Trends in Materialauswahl und Form der Taschen. So setzte beispielsweise die Etuitasche in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts einen Trend, die man in ihrer Form ähnlich der eines Kuverts noch heute am Arm vieler Frauen sieht. Spätestens seit den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts kommt kein namhafter Modedesigner mehr ohne eine entsprechende Taschenkollektion mehr aus und neben den allseits beliebten Schuhen gehören Taschen mit Sicherheit zum Lieblingsaccessoire einer jeden Dame.
Über lange Jahre hinweg gab es Diskussionen zwischen Tierschützern und Modeliebhabern über Taschen aus Leder geschützter Tiere, vor allem Reptilien wie Schlangen oder Krokodile. Um hier entsprechende Einschränkungen vorzunehmen, dürfen seit 1976 Reptilienlederwaren nur noch gefertigt werden, wenn sie über einen Legalitätsnachweis verfügen. Dadurch werden diese als artenschutzrechtlich einwandfreie Waren anerkannt und ausgezeichnet. Diese Diskussion hat allerdings auch den Trend gesetzt, dass Hersteller von Lederwaren mittlerweile Prägemethoden entwickelt haben, die eine Oberfläche von Rindsleder aussehen lassen wie die Haut eines Krokodils. Somit ist der Tierschutz gewährleistet, ohne dass Liebhaber der optisch ausgefalleneren Damentaschen auf diese verzichten müssen.
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