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Ratgeber Damenunterwäsche

Damenunterwäsche

Allgemeines
Nüchtern betrachtet, hilft Unterwäsche, bestimmten Begebenheiten wie Verletzungen, Kälte und Sonnenstrahlen entgegenzuwirken. Des Weiteren dient sie der Hygiene und Körperpflege und hinterlässt ein angenehmes Tragegefühl. Zwar schützen Dessous - dem Ursprung nach aus dem Französischen darunter - immer noch an der empfindlichen Stelle des Körpers vor Einflüssen aus der Umwelt, bedeuten hingegen sehr viel mehr als der damalige simple Lendenschurz, der um die Taille und zwischen den Beinen gewickelt und schließlich seitlich verknotet wurde. Gerade bei Damenunterwäsche gibt es heutzutage unzählige Arten bezüglich Materiali, Form- und Farbgebungen. Vor extravagant verarbeiteten BHs und erotisch wirkender Reizwäsche über bestickte Miederwaren und gemütliche Nachtwäsche – der Bereich dieser Damen Mode ist mittlerweile so umfangreich, dass es den Frauen des antiken Rom schwindelig würde: sie trugen einzig so genannte fascia pectoralis zur Verdeckung der Brust sowie den Urvater des heutigen Slips, das Subligaculum. Doch schon Reifrock und Korsett bezogen bereits Aspekte der Schönheit und Beauty mit ein, wie zweifellos mit all den Ohnmachtsanfällen der Trägerinnen zu belegen, die diese Mode aus optischen Gesichtspunkten so eng um die Taille schnüren mussten, dass sie nicht mehr frei atmen konnten. Und zu Zeiten des Jugendstils, zu denen es in der Welt der Unterwäsche bereits etwas romantischer und feiner zuging, mussten Frauen sich in insgesamt fünf Pfund an Hosen, Hemden, Röcken, Korsett, Halbunterrock - zudem wärmenden Strümpfen und Wäschesets in den kalten Jahreszeiten - kleiden. Beschleunigt wurde die Entwicklung hin zur heutigen Damenunterwäsche dann schließlich durch die Tatsache, dass es zum Ende des Ersten Weltkrieges der amerikanischen Kriegsindustrie an Metall mangelte und daher von Frauen verlangt wurde, keine Corsagen mehr zu erwerben (so wurden mehr als 28000 Tonnen dieses Materials eingespart!).

Materialien
Man ging also über zu anderen Stoffen. Die Bandbreite ist enorm, kaum ein Dessin, das nicht bei der Damenunterwäsche verwendet würde. Vom schlichten Leinen, das den damaligen rabiaten Methoden der Reinigung am besten standhielt, und Batist über wärmendes Flanell, Tüll und fließende Seide, Nylon und Perlon bis hin zu Lack und Leder bei Reizwäsche und Bodies – die moderne Frau hat die Wahl der Qual. Sie kann zu Strings und Panties aus bequemem Baumwoll-Feinripp greifen oder bevorzugt die synthetische Mikrofaser – hoch elastisch, atmungsaktiv, Feuchtigkeit abweisend und dennoch formstabil. Gerade diese Festigkeit wird im Bereich des Sport sehr geschätzt, denn Strechmaterial offeriert Bewegungsfreiheit und Sicherheitsgefühl in einem. Und ob die Dame für den Alltag mit Familie und Freizeit in Haus und Garten oder auch für Abende mit unklarem Ausgang etwas sucht: Stickereien, farbige Bänder, herzförmige Ausschnitte, mit Blumen bestickte Jacquarddamast, wattierte Bustiers, oder Tangas in allen erdenklichen Farben sind erhältlich – als Bademantel, Socken, Hausanzüge oder Unterkleid. Und natürlich: als BHs.

BHs
Abgesehen von der eingangs erwähnten Metallknappheit: Frauen erledigten viel Hausarbeit – und dabei sollte ihnen nicht von Metallstangen die Luft abgedrückt werden. Insofern trat Ende des 19. Jahrhundert der heute bekannte BH seinen Siegeszug an und ersetzte das hinten oder vorne verschlossene Korsett. Welch Palette an Damenunterwäsche sich bis zum jetzigen Zeitpunkt entwickelt hat! Trägerlose und Gel-BHs, ohne Bügel oder der Wonder-Bra – Push up-BHs für ein verzückendes Dekollete. Spezielle Wäscheteile für Schwangerschaft oder Hochzeit runden das riesige Sortiment an Angeboten ab. Doch nicht nur Tops und Hemden, auch Hosen besitzen im Bereich der Damen Unterwäsche einen wichtigen Stellenwert.

Slips
Wonach einem der Sinn steht und abhängig sicher von der Bekleidung, die man über die Unterhose zieht: alles ist möglich. Mieder-Slips, Mieder-Schlüpfer oder Miederhöschen. Die Hüftgürtel und Hüfthöschen werden wieder entdeckt, French Knickers und hot pants sind schon lange modern, und wer optische Gesichtpunkte in den Vordergrund stellen möchte, kann sich für Panties mit Bauch-Weg-Effekt oder bodyforming-antiaging Slips entscheiden. Und für besonders ausgefallene Anlässe bietet die Damenunterwäsche für den Bereich taillenabwärts Perlenstrings in Kombination mit reizvollen Strumpfbändern oder Lack Tangas, die mit Stiefeln oder high heels getragen werden können – allerdings vielleicht eher für den Privatgebrauch!

Drunter oder Drüber?
Spätestens sei Popstar Madonna bei einem Ihrer Auftritte einen unbedeckten Gaultier-Bustier auf der Bühne trug, gehört Damenunterwäsche als Oberbekleidung zum Trend. Nicht nur gilt es mittlerweile als aufreizend, BH oder Stringtanga unter der Jeans hervorblitzen oder durch transparente Kleidung sichtbar werden zu lassen. Für die Frau von heute ist so gut wie alles erlaubt. Sexy, sportlich oder verrückt – Hauptsache man fühlt sich untendrunter wohl. Und Samt und Seide, Lack und Leder, Pelz und Federn sorgen unter Berücksichtigung aufregender Akzente wie Einsatz von Tüll, Netz, Rüschen und Stickereien zusätzlich für Abwechslung. Erlaubt ist, was gefällt – bequeme Flanell Hausanzüge gehören ebenso dazu wie praktische Leggins für den Sport oder aufreizende Catsuits und Straps Sets sowie sexy Corsagen: von exquisit verrucht bis zierlich verspielt bleibt kein Wunsch offen.