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Ratgeber Digitalkamera

Welche Digitalkamera sollte ich mir zulegen?
Gewünschte Bedienung / NutzungEmpfohlener Kamera
Hightech, professionell3D Kamera, Spiegelreflexkamera
kompakte BauweiseKompaktkamera, Bridge-Kamera, SLT
wechselbares ObjektivSpiegelreflex, Hybrid DSLR
möglichst einfache BedienungKompaktkamera
Nacht-FotografieHybrid DSLR, Spiegelreflex
schneller Autofokus (Action-Fotografie)Spiegelreflex, SLT-Kamera (Sony)
Kamera mit Display (Vorschau & Ansicht der Fotos)SLT, Hybrid DSLR, Kompaktkamera
sehr unterschiedliche BelichtungSpiegelreflex
Wissenswertes zu Digitalkameras

Bei einer Digitalkamera werden die Fotos nicht mehr auf Filmen aufgenommen, sondern per elektronischem Bildwandler aufgenommen und direkt digital abgespeichert. So können ganz leicht gerade geschossene Bilder über eine einfach USB-Verbindung auf den Computer oder sogar direkt online hochgeladen werden. Durch den alternativen Einsatz von schnellen Speicherkarten bieten selbst einfache Geräte einen hohen Komfort, in den passenden Slot am PC oder Laptop gesteckt, werden so die Daten übertragen. Gängige Speicherkarten sind:

Memory Cards von James Bowe

Eine gute Digitalkamera zeichnet sich durch eine hohe Auflösung aus, die in Megapixel (kurz auch MP, MPx, MPix oder MPixel) angegeben wird. Kameras für Einsteiger zeichnen sich durch eine einfache Bedienung aus. Meist handelt es sich beim Alltagseinsatz um eine Kompaktkamera, bei der schon 6 Megapixel völlig ausreichend sind. Mittlerweile bieten jedoch sogar viele Handykameras eine höhere Auflösung an. Anfangs wurde die Digitalkamera von den Herstellern häufig mit einer besonders hohen Megapixel-Zahl beworben. Jede neue Generationen bot mehr als die Vorherige. Waren Anfangs noch 2 Megapixel oder 3 Megapixel das Maß der Dinge, so bieten mittlerweile viele Hersteller Digitalkameras mit weit über 8 Megapixel an.

Noch bessere Ergebnisse werden mit digitalen Spiegelreflexkameras erreicht, die mit auswechselbaren Objektiven arbeiten. Die Spiegelreflextechnik wurde frühzeitig für die digitale Fotografie weiterentwickelt. In ihrem Leistungsumfang bieten digitale Spiegelreflexkameras einen höheren Funktionsumfang als ältere Modelle. Dies hat zur Folge, dass im professionellen Bereich fast ausschließlich digitale Spiegelreflexkameras genutzt werden.

Perfektes Produkt

Die richtige Digitalkamera zu finden ist gar nicht so einfach. Schau dir einmal den Slider oben an, um festzustellen, welcher Typ deinen Ansprüchen am ehesten entspricht. Insgesamt gibt es in der Digitalfotografie zwei "Extreme", nämlich die Kompaktkamera und die Spiegelreflexkamera.

Während die Spiegelreflexkamera aufgrund der hohen Preise und oftmals komplizierten Bedienung vornehmlich von echten Profi-Fotografen genutzt wird, konzentriert sich die Kompaktkamera auf eine völlig andere Zielgruppe - nämlich auch auf die Amateur- und Spaßfotografie. Deshalb gibt es die Kompaktkamera auch in den lustigsten Formaten und mit minimalen bis schrillen Designs, während sich die Spiegelreflexkamera äußerlich seltener neu erfindet.

Wer also nur hin und wieder einen lustigen Schnappschuss machen möchte und gerne ein tolles Designobjekt in der Hand hält, sollte sich definitiv an die Kompaktkamera halten. Für anspruchsvollere gilt es, sich den Kauf einer teuren Spiegelreflexkamera gut zu überlegen und eine ausreichende Beratung zu nutzen. Zur Kaufberatung für Spiegelreflexkameras gehts hier entlang.

Kompaktkamera von Bigstock

Kompaktkameras gibt es in allen Größen und Formen - und auch in schrillen Farben. Wer Wert auf ein tolles Design legt, sollte sich also an die kompakte Digicam halten.

Geräteschnittstellen

Wie weiter oben erwähnt, werden Daten von der Digitalkamera auf den PC in der Regel via USB (Universal Serial Bus) übertragen, wobei sich jedoch die Größe der Stecker unterscheiden kann. Der USB-Anschluss auf Seiten der Kamera kann Mini-USB oder normal großes USB sein. Normalerweise wird das passende Kabel beim Kauf einer Digitalkamera jedoch mitgeliefert. Zunehmend bieten Digitalkameras auch die Möglichkeit der drahtlosen Übertragung über WiFi oder Bluetooth.

Ältere Digitalkameras können dahingegen von einer herstellereigenen Software abhängig sein, um Daten übertragen zu können. Meist wird diese beim Kauf auf einer CD mitgeliefert und muss auf dem Rechner installiert werden, bevor dieser Bilder von der Kamera erhalten kann.

Technologien der professionellen Digitalfotografie

Die Zeiten des Megapixel-Wahns sind inzwischen vorbei. Längst zählen bei einer Digitalkamera nicht mehr nur Megapixel, sondern andere Ausstattungsmerkmale. Besonders im professionellen Bereich sollte die Qualität des Bildsensors berücksichtigt werden. Bildsensoren wandeln das einfallende Licht in digitale Informationen um. Je besser dieser Chip - auch CCD genannt – ist, desto besser sind die Bilder, welche Sie mit Ihrer Digitalkamera schießen. Wenn man sich die Arbeitsweise eines CCDs verdeutlicht, dann ist klar, weshalb professionelle Digitalkameras einen anderen Chip benötigen als zum Beispiel Kompaktkameras mit 6 Megapixel, 7 Megapixel oder auch 8 Megapixel. Durch das Objektiv wird das einfallende Licht gebündelt auf den Bildsensor geleitet. Je größer die Fläche des Bildsensors ist, desto genauer und detailreicher wird das aufgenommen Bild. Günstigere Kameras verfügen meistens über einen Bildsensor mit einer ungefähren Größe von 6mm x 4mm.

Je mehr Megapixel aus dieser geringen Größe abgebildet werden sollen, desto mehr Bildrauschen enthält das Ergebnis. Dieses Bildrauschen einer Digitalkamera fällt häufig erst auf, wenn das Bild mit einem Drucker auf Fotopapier gedruckt werden soll. Digitale Spiegelreflexkameras werden eher im halbprofessionellen bis professionellen Bereich genutzt. Mit ihnen lassen sich wesentlich bessere Ergebnisse erzielen als mit einer Kompaktkamera. Außerdem bieten sie die Möglichkeit das Objektiv zu wechseln. So kann man zum Beispiel je nach Situation ein Weitwinkel-Objektiv oder ein Teleobjektiv nutzen. Da diese Objektive spezialisiert sind, bieten sie eine höhere Qualität für die jeweilige Anwendung. Für den schnellen Schnappschuss unterwegs eignet sich die Spiegelreflexkamera weniger, denn sie hat ein höheres Gewicht als die Kompaktkamera.

Speicherkarten & anderes Zubehör für Digitalkameras

Das wichtigste Zubehör bei Digitalkameras ist die Speicherkarte. Sie garantiert, dass geschossene Bilder zunächst einmal mobil gespeichert werden können, bevor sie zum Beispiel auf den PC übertragen werden. Digitalkameras sind mit unterschiedlichen Speicherkarten kompatibel, manche Kameras besitzen sogar mehrere unterschiedliche Kartenslots. (Eine Aufzählung der Speicherkarten findest du weiter oben im Menüpunkt "Wissenswertes zu Digitalkameras".)

In jedem Fall ist die benötigte Karte im Handbuch oder auch direkt am Kartenslot angegeben. Meist wird eine Digitalkamera bereits mit einer Speicherkarte geliefert. Wenn man besonders viele Fotos schießt, benötigt man aber mehrere Speicherkarten, oder solche mit viel Speicherplatz. Im Preisvergleich findest du eine Auswahl an Speicherkarten zu günstigen Preisen.

Weiterhin benötigt man für die Digitalkamera ein Datenkabel, ein Akkuladegerät und Ersatzakku und am besten auch eine Kameratasche. Häufig sind diese Dinge beim Kauf der Digitalkamera im Lieferumfang enthalten. Es ist also sinnvoll, sich genau zu informieren, was bei der Bestellung enthalten ist und gegebenenfalls weiteres Zubehör gleich mitzubestellen - so spart man sich die doppelten Versandkosten.

Zur Geschichte

Als um 1830 die ersten Fotografieverfahren entwickelt wurden, hätte sich wahrscheinlich niemand vorstellen können, dass einmal so etwas wie eine Digitalkamera möglich sein wird. So war schon die Einführung der Kleinbildkamera 1924 eine bahnbrechende Erfindung, die sich für ungefähr 75 Jahre halten sollte. Anfang der 1970er Jahre wurden erste Versuche digitaler Fotografie gemacht. Es sollte jedoch noch fast 30 Jahre dauern bis sich die ersten Digitalkameras auch im Consumer-Bereich durchsetzten. Mittlerweile sind Digitalkameras kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken, obwohl es auch gleichzeitig eine Retro-Bewegung hin zu den "ursprünglicheren" analogen Fotokameras gibt.

First Digital Camera von Brett Jordan

Die erste digitale Fotokamera aus dem Jahr 1975. Die Kodak Kamera war natürlich nicht wirklich tragbar. Die digitalen Bilder wurden auf einer Kassette gespeichert, wobei es ungefähr 23 Sekunden dauerte das Bild zu übertragen.

Ausblick

Die Problematik um Größe und Gewicht haben die Hersteller von Handys erkannt und bringen schon seit einiger Zeit Geräte auf den Markt, die mit einer sehr guten Digitalkamera überzeugen. Viele dieser Handys erzeugen Bilder in relativ hoher Qualität, die den Vergleich mit 4 Megapixel oder 5 Megapixel Kameras nicht scheuen müssen. Für die Zukunft der Digitalkameras ist zu erwarten, dass diese immer mehr Funktionen haben werden. So sind seit einiger Zeit die ersten auf dem Markt, mit denen sich Videos in HD-Qualität erstellen lassen. In Verbindung mit einem Stativ kann man mit solchen Kameras hochwertige und ruckelfreie Filme erstellen, die sich sehen lassen können.

Was tun mit ausgedienten Kameras?

Auch Digitalkameras fallen unter das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten. Das bedeutet, dass sie nicht so einfach im Hausmüll landen dürfen, wenn sie einmal kaputt sind. Vier andere Möglichkeiten bieten sich dem Verbraucher:

  • Reparatur beim Hersteller oder einer Werkstatt
  • Verkauf an Bastler (auf dem Flohmarkt oder über das Internet)
  • Entsorgung über einen Schadstoffhof oder das Recyclingmobil
  • Abgabe beim Händler

Alle Informationen zur richtigen Entsorgung kann man sich bei der Stadtverwaltung einholen. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit, die Kamera beim Händler abzugeben. Dieser ist per Gesetz verpflichtet, verkaufte Elektronik-Geräte wieder zurückzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen - wird dich jedoch nicht darauf hinweisen.

Sliced Digital Camera von flickrsven

Auch in Digitalkameras ist einiges an Elektronik verbaut. Deshalb sollte man sie in jedem Fall richtig entsorgen (oder entsorgen lassen) und nicht einfach in den Hausmüll werfen. Kaputte Kameras sind außerdem sehr beliebt bei Bastlern.

Stromfresser Digitalkamera

Digitalkameras sind echte Stromfresser - das sollte man beim Umstieg von analog auf digital berücksichtigen. Normalerweise sind Digitalkameras mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet. Batterie-betriebene Digitalkameras müssen noch häufiger neu aufgeladen werden oder die Batterien ausgetauscht werden, als solche mit Akkus.

Ein Standardakku reicht bei Digitalkameras für etwa 200 Bilder. Besonders stromfressend sind die Benutzung des Blitzes oder das Anschauen der Bilder auf dem Display, mit dem viele Digitalkameras ausgestattet sind. Wer richtig Strom sparen will, sollte sich überlegen, ob er sich nicht eine solarbetriebene Digitalkamera zulegt.

Bildquellen:


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