Nach oben
Wir verwenden Cookies, um dir das beste Nutzererlebnis zu ermöglichen. Mehr erfahren
zurücksetzen
Sortiert nach: Beliebtheit


Ratgeber zu Dispersionsfarbe

Dispersionsfarben zählen zu den Wandfarbstoffen, die die größte Kaufkraft verzeichnen und dienen dem Streichen von Wänden und Decken. Sie werden bevorzugt im Innenbereich verwendet und stellen somit handelsübliche Innenfarbe dar. Diese Farbart hat außerdem den Vorteil, dass sie auf unterschiedlichen Untergründen haftet und kleine Unebenheiten ausgleicht. Zudem verschließt sie die Poren, beispielsweise auf Putzwänden. Diese Farbe zählt zu den dickflüssigen Farbanstrichen und ist zudem mit einem wässrigen Anteil versehen. Dispersionsfarben als feste Farben zeichnen sich durch geringes Heruntertropfen aus, erfordern gegenüber flüssigen Varianten jedoch einen hohen Kraftaufwand beim Auftragen der Farbe an die Wände. Die ideale Haftung und leichte Verarbeitungsfähigkeit ergibt sich aus den enthaltenen Kunststoffbindemitteln. Früher übernahm Latex, also Kautschuk, diese Aufgabe, wird heute jedoch nicht mehr verwendet. Farben, die derzeit als Latexfarben bezeichnet werden, behalten diesen Namen, aber ihre Basis besteht ebenfalls aus einem Bindemittel aus Kunststoff. Die Bezeichnung wurde jedoch erhalten, da hiermit die beanspruchte Fläche beschrieben wird.

 

Eigenschaften von Dispersionsfarben

  • hohe Deckfähigkeit
  • geringe Geruchsbelastung
  • abwaschbar
  • kann mit Wasser verdünnt werden
  • trocknet schnell

 

Der individuelle Farbton

Dispersionsfarbe ist wasserverdünnbar, kann mit weiteren Farben vermischt und somit abgetönt werden. Es entsteht ein neuer Ton, der den eigenen Wünschen entsprechend, gemischt wird. Besonders Volltonfarbe eignet sich sehr gut zum Mischen. Die Hochwertigkeit einer Farbe ergibt sich in diesem Fall aus der Zusammensetzung. Die Konzentration von Bindemitteln und Farbpigmenten ist hierbei stark ausschlaggebend. Verschiedene kostengünstige Farben erreichen in der Regel keine hohe Lebensdauer und setzen sich aus einer Vielzahl an Füllstoffen zusammen. Farben, mit geringer Anzahl an Farbpigmenten weisen ein geringes Deckvermögen auf. Außerdem wird die Farbe intensiver, je mehr weiße Farbpigmente enthalten sind.

 

 

 

Bildquelle:

  • Bigstock/Mats