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Ratgeber E-Gitarren

Wissenswertes über E-Gitarren
Eine elektrische Gitarre – die E-Gitarre – erzeugt im Vergleich zu der Akustikgitarre nicht primär über den Klangkörper als Verstärker der Saitenschwingungen die Töne, sondern durch einen elektrischen Verstärker.

Geburtsstunde der E-Gitarre
Die Entwicklung der E-Gitarre geht auf den Wunsch nach einer größeren Lautstärke zurück. Vor allem in der Jazzmusik und Big Bands kamen die Gitarristen oft nicht gegen die Bläser oder auch das Klavier an, sodass über die Zeit die Halbakustik- als auch vollelektrischen Gitarren entwickelt wurden.

Aufbau der E-Gitarre
Der Korpus der E-Gitarre wird aus massivem Holz gefertigt – ein sogenannter Solidbody, die Akustikgitarre hingegen ist ein Hohlkörper. Der Hals wird an den Korpus geschraubt oder geleimt, der weitere Aufbau mit Bundstäbchen, dem Steg - der Bridge, den Stimmwirbeln ist weitgehend identisch. Allerdings haben E-Gitarren 21, 22 oder 24 Bünde, sodass man die Saiten beim Greifen verkürzen und so einen bestimmten Ton erzeugen kann.

Prinzip der Tonerzeugung
Eine E-Gitarre hat in der Regel sechs Saiten – E, A, d., g, h und e, einige Modelle haben aber auch sieben oder acht Saiten. Die Saitenschwingungen werden über elektro-magnetische Tonabnehmer – die Pickups – abgenommen und elektronisch verstärkt wiedergegeben.
Dieses Prinzip geht auf die 1930er Jahre zurück und besteht aus Dauermagneten, die direkt unter die schwingenden Saiten aus Stahllegierungen montiert werden.

Diese Magnete sind mit einer Spule umwickelt. Die Schwingungen der Saiten führen zu einer Störung des Magnetfeldes und diese wiederum durch Induktion zu einer elektrischen Spannung in der Spule. Dieses Signal wird zu einem Verstärker weitergeleitet. Viele E-Gitarren sind mit einem Wahlschalter ausgestattet, mit dem man zwischen den einzelnen Tonabnehmern hin- und herschalten kann.

Der MIDI-Standard
In den 1980er Jahren wurde der sogenannte MIDI-Standard eingeführt, bei dem es sich um ein System handelt, mit dem die einzelnen Saitenschwingungen in Echtzeit in MIDI-Signale umgewandelt werden, sodass eine E-Gitarre Klänge von Synthesizern, Drumcomputern oder Samplern spielen kann.

Einsatzgebiete
Das Stimmen der E-Gitarre erfolgt wie bei der Akustikgitarre über die Stimmwirbel. Eine E-Gitarre besteht nicht nur aus der Gitarre an sich, sondern auch aus dem Verstärker, der für die Tonerzeugung verantwortlich ist. E-Gitarren werden sowohl als Soloinstrument aber auch Begleitinstrument eingesetzt und eignet sich für alle Musikrichtungen.
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