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Ratgeber Elektronikzangen

Wissenswertes über Elektronikzange
Elektronikzangen sind spezielle Zangen, die exakt für die Arbeiten mit elektronischen Bauteilen ausgerichtet sind. Dabei wird vor allem auf die Größe der Zange geachtet, die sehr klein sind. Dazu kommt, dass die Elektronikzangen besonders gut zum Schneiden und Positionieren gedacht sein müssen, da hierin ihre Hauptaufgaben liegen. Durch die kleinen Abmessungen muss ein sehr feinfühliges Arbeiten möglich sein, weshalb die meisten Zangen aus diesem Bereich mit einer Feder ausgerüstet sind, die sowohl vorsichtiges als auch schnelles arbeiten möglich macht. Zusätzlich wird es so möglich, die Zange einhändig zu bedienen. Bei der Großserienfertigung von elektronischen Baugruppen spielen Elektronikzangen keine Rolle, da hier die Automatisierung einen großen Stellenwert einnimmt. Bei der Fertigung von kleinen und mittleren Serien oder der Sonderfertigung und Reparaturen sind diese jedoch erste Wahl.

Unterschiede bei Elektronikzangen
Elektronikzangen unterschieden sich grundlegend in zwei verschiedene Oberkategorien. Dabei handelt es sich um die greifenden Zangen und die schneidenden Zangen. Innerhalb dieser Kategorien werden weitere Abstufungen vorgenommen, bei der Standardzangen und Sonderzangen unterschieden werden. So finden sich im Bereich der Standardzangen Flachzangen und Rundzangen, während die Sonderbauformen Zangen vorhalten, die zum Greifen oder Verarbeiten von speziellen Baugruppen oder anderer Bauteile produziert werden. Im Bereich der schneidenden Zangen werden vor allem Seitenschneider und Vorschneider angeboten, die je nach Position des Bauteils eingesetzt werden.

Was macht eine Elektronikzange zu einer Elektronikzange?
Neben der Baugröße und den Sonderformen zeichnen sich Elektronikzangen dadurch aus, dass diese für fast jeden Sonderfall eine eigene Variante anbieten. So sind heute deutlich mehr als fünf verschiedene Arten des klassischen Seitenschneiders auf dem Markt. Für das Einsetzen von manchen Bausteinen sind spezielle Zangen nötig, die meist nur für diesen einen Zweck konstruiert wurden und nirgendwo anders eingesetzt werden können. Darüber hinaus sind Elektronikzangen in der Regel an den Griffen isoliert. Manche der Isolationen bieten zusätzlich die Möglichkeit elektrostatische Ladungen kontrolliert abzuleiten, um eine Verletzung des Mitarbeiters zu verhindern. Im Vordergrund steht jedoch nicht so sehr die Arbeitssicherheit, sondern der Schutz der meist sehr teuren Baugruppen, die durch eine unkontrollierte Entladung zerstört werden könnten.

Geschichtlicher Hintergrund von Elektronikzangen
Die Geschichte der Zange an sich beginnt schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte. Auch wenn die ersten Zangen noch nicht den Stellenwert einnahmen, wie sie es heute tun und den heutigen Zangen auch noch nicht sehr stark ähnelten, wurden diese doch schon zum Greifen von heißen Gegenständen genutzt. Die ersten Teile waren Kohlen, Tiegel oder auch Schmiedeteile. Hinweise auf den Beginn von zangenartigen Werkzeugen geben heute Malereien auf Vasen, die auf die Zeit des alten Griechenlands zurück zuführen sind. Dabei wird die Zange als Schmiedewerkzeug des Feuergottes Hephaistos gezeigt. In der Neuzeit konnten sich Zangen durch den immer stärker steigenden Bedarf an Motorisierung und Elektronik schnell verbreiten und in den unterschiedlichsten Ausprägungen entstehen.