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Ratgeber Elementsauna

Wissenswertes über Elementsaunen
In diesem Bereich finden Sie Räumlichkeiten, die Sie zum Schwitzen bringen. Die Elementsauna können Sie sich entweder ins Haus einbauen, wo sie meist im Keller Platz finden. Oder sollten Sie einen großen Garten haben, empfiehlt es sich, über ein komplettes Saunahaus nachzudenken. Die Preise variieren stark, je nachdem, wie groß Sie Ihre Sauna wählen und welches Holz Sie dabei verwenden.

Elementsaunen haben einige Vorteile gegenüber Massivholzsaunen, weshalb sie sich auch über die Jahre neben diesen bewährt haben. Die Rahmenkonstruktion ist isoliert, wodurch dieses Modell der Sauna sehr energiesparend ist, da kein unnötiger Wärmeverlust entsteht. Außerdem bestehen sie aus Elementen, wodurch sich ein individueller Aufbau ermöglichen lässt, der sich nach den gegebenen Räumlichkeiten richten kann. Außerdem sind sie oft auch etwas preisgünstiger, als Ihre massive Konkurrenz. Meistens bieten die Hersteller ein Komplettpaket, mit Ofen und Saunazubehör an.

Holzarten
Früher wurden häufig Fichte und Kiefer beim Saunaholz verwendet. Diese haben sich aber weder bei der Massivholzsauna noch bei der Elementsauna langfristig halten können, da sie ab einer Temperatur von 120°-130° Celsius anfangen zu harzen und somit die komplette Sitzfläche verkleben.

Espe
Das Holz, welches für die Saunen und Elementsaunen verwendet wird, ist meist Nadelholz. Aber es wird auch Espenholz, auch Zitterpappel genannt, verbaut. Es ist das einzige Laubholz, welches eine hohe Formstabilität gewährt und somit auch großen Temperaturschwankungen standhält. Espe ist auch nicht anfällig gegenüber hoher Luftfeuchtigkeit und somit optimal für den Saunagebrauch. Einen noch größeren Schutz vor Anfälligkeit bietet die Thermoespe, welche während der Verarbeitung einer Modifikation, von hoher Temperatur und Wasserdampf, durchlebt.

Hemlock
Diese Holzart wird aus der kanadischen Hemlocktanne gewonnen. Durch die geringe Anzahl an Ästen verleiht das Holz der Sauna ein sehr elegantes Aussehen. Dieser Eindruck wird noch durch die Mineralstreifen und Rindeneinschlüsse, die vorkommen können, verstärkt. Hemlock reagiert auf Hitze nur minimal und kann deshalb im Saunabereich verarbeitet werden.

Rotzeder
Die Rotzeder ist ebenfalls ein nordamerikanisches Gewächs. Es erfreut sich hierzulande großer Beliebtheit bei dem Bau von Elementsaunen, da sie, aufgrund ihrer Härte, sich beim Verbau nicht verbiegt. Für ein angenehmes Saunieren sorgen hier die natürlichen Öle, die im Holz stecken und einen wohltuenden Duft verströmen. So kommt man auch ohne Aufgusskonzentrate aus.

Abachi
Abachi wächst in Westafrika und ist wohl eines der edelsten Hölzer, was bei einer Sauna verwendet werden kann. Es ist wie die Hemlocktanne sehr astarm und hat somit nur ganz selten Asteinschlüsse und ist sehr ergiebig. Auch dieses Holz bietet eine extreme Robustheit und sehr geringer Wärmeleitfähigkeit. Für einen hochwertigen und langen Saunagenuss sollte beachtet werden, dass beim Bau einer Sauna gute Hölzer durchaus in einem fünfstelligen Eurobereich liegen.