Nach oben
Wir verwenden Cookies, um dir das beste Nutzererlebnis zu ermöglichen. Mehr erfahren
zurücksetzen
Sortiert nach: Beliebtheit


Ratgeber England Fanartikel

Wissenswertes über die englische Fußballnationalmannschaft
Die englische Fußballnationalmannschaft ist eine der ersten und damit einer der ältesten Fußballnationalmannschaften. Sie ist die Verbandsauswahl einer der vier großen britischen Fußballverbände in Großbritannien, der Football Association. Im Vergleich zu den anderen britischen Mannschaften, Schottland, Wales und Nordirland ist England das bisher erfolgreichste Team.

Die geschichtlichen Anfänge

Am 30. November 1872 wurde das erste Spiel der englischen Fußballnationalmannschaft angepfiffen. Es war gleichzeitig das erste offizielle Länderspiel überhaupt. Der damalige Gegner war das schottische Auswahlteam. In den folgenden 4 Jahrzehnten beschränkten sich die Begegnungen fast ausschließlich auf die britischen Mannschaften aufgrund der damals beschwerlichen Reisebedingungen.

In der Nachkriegszeit hatte England in den ersten Jahren deutliche Schwierigkeiten gegen Mannschaften aus der restlichen Welt zu bestehen. Die Ursache liegt in der jahrelangen Abschottung der vier britischen Verbände von der FIFA. Taktisch war man nicht mehr auf der Höhe.
Dies änderte sich erst in den 60er Jahren mit dem neuen Trainer Ramseys. Der englische Fußball wurde einer gründlichen taktischen Modernisierung unterzogen. Auch das Training wurde analysiert und verbessert.

Der Höhepunkt
Die Verbesserung im Training und in der taktischen Ausrichtung zeigten bereits 1962 bei der WM in Chile mit dem Erreichen des Viertelfinals erste positive Auswirkungen. Der Aufwärtstrend hatte seinen Höhepunkt im Jahr 1966 bei der WM im eigenen Land. England wurde im Finale mit dem Sieg über Deutschland im Wembleystadion Weltmeister. Dabei schoss Hurst auch das umstrittene und berühmte Wembleytor.

Die Zeit danach
In den nachfolgenden Jahren konnte die englische Nationalmannschaft nicht mehr an den großen Erfolg von 66 anknüpfen. 1970 war als Titelverteidiger bereits im Viertelfinale Schluss. 1974 erreichte England nicht mal die Endrunde in Deutschland. Auch 1978 reichte die Leistung nicht dafür aus. Bei der EM lief es alles andere als gut für England. Die 70er insgesamt stehen eher für einen Abstieg im Fußball. In den 80ern konnte sich England zumindest wieder für die großen Wettbewerbe qualifizieren. 1990 schied England bei der WM sogar erst im Halbfinale gegen Deutschland im Elfmeterschießen aus.

Die folgenden 10 Jahre waren wieder nur mit wechselhaften Leistungen sehr durchwachsen. 2001 kam mit dem Schweden Eriksson der erste ausländische Trainer auf den Chefposten im Nationalteam. Er führte England 2002 bis ins Viertelfinale der WM und 2004 ebenfalls bei der EM. 2006 räumte der Skandinavier nach einer Niederlage im Viertelfinale wieder den Trainersessel.

Die letzten Jahre
Die Ära nach Eriksson führte zu einem Neuaufbau der Mannschaft. Einige Veteranen wie Beckham und Campbell wurden aussortiert. Trotz des versuchten Umbruchs wurden die Leistungen der Mannschaft nicht konstanter. Auch die Rückkehr von Beckham reichte nicht, um das Ruder bei der Qualifikation für die EM rumzureißen. Das Turnier fand 2008 ohne England statt. Im Jahr 2010 fährt die englische Fußballmannschaft aber wieder mit zur WM nach Südafrika.