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Ratgeber Euphonien

Wissenswertes über Euphonien
Der Name des Euphoniums ist von dem griechischen Wort Euphonos abgeleitet und bedeutet wohlklingend. Bei einem Euphonium handelt sich um ein tiefes Blechblasinstrument und es gehört zu der Familie der Bügelhörner. Einsatz findet das Euphonium vor allem in Blaskapellen, es wird aber auch als Soloinstrument oder in Orchestern eingesetzt. Euphonien zeichnen sich durch ihren Klang aus, der weich, laut aber auch spitz sein kann. Im sinfonischen Bereich wird das Euphonium auch anstatt der Tuba oder des Tenorhorns verwendet. Es erlangt erst allmählich Verbreitung in Deutschland, weil bislang eher ovale Hörner mit Drehventilen bevorzugt wurden. In Großbritannien hingegen wird das Euphonium oft in Brassbands eingesetzt.

Geschichte der Euphonien
Die Vorgänger des Euphoniums sind das Flügelhorn und das Tenorhorn. Man sagt, dass im Jahre 1843 das Euphonium von Kapellmeister Sommer und Adolphe Sax für einen tieferen und weicheren Klang gebaut wurde, jedoch gibt es hier verschiedene Theorien zu der Entstehung des Euphoniums. Damals wurde es noch als Bass bezeichnet, bevor es, nach einigen Veränderungen, den Namen Euphonium erhielt. Außerdem wird es auch Infanteriecello genannt und gilt als Violoncello der Blasmusik.

Eigenschaften des Euphoniums
Ein Euphonium wird in der Regel in B gestimmt und ist somit von der Tonlage zwischen Trompete und Tuba angesiedelt. Es ist ein wenig kleiner als eine Tuba, sieht aber sehr ähnlich. Viele Posaunisten spielen das Euphonium mit einem Kesselmundstück, auch wenn die meisten Hersteller den Euphonien ein Trichtermundstück beilegen. Moderne Euphonien verfügen mitunter über ein Kompensationssystem um Probleme mit der Lautstärke, Tonhöhe und Klangfarbe zu kompensieren und haben drei oder vier Ventile. Der Trend geht immer mehr hin zu Euphonien mit vier Ventilen, da diese meistens das oben genannte Kompensationssystem beinhalten. Der Tonumfang ist der Posaune ähnlich, wobei das Euphonium auch oft in hohen Tonlagen besser spielbar ist. Jedoch weichen Posaune und Euphonium in der Klangfarbe stark voneinander ab. Während das Euphonium tief und weich wie ein Horn klingt, ähnelt die Posaune durch ihren härteren metallischen Klang eher der Trompete.