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Ratgeber Externe Festplatten

Welche externe Festplatte ist die Richtige für mich?
Gewünschte Eigenschaften Tipps
Schnelle Datenübertragung bei hohem Datenvolumen Hi-Speed USB 2.0 oder USB 3.0* Anschluss, FireWire sollte vorhanden sein
Viel Speicher 3,5-Zoll-Festplatte mit bis zu 4 TB (Terabyte)
Netzwerkverfügbarkeit NAS Festplatte (WLAN oder LAN)
Möglichst günstige Festplatte Preis und Speicherplatz gegeneinander abwägen
Ohne externe Stromversorgung Bis 2,5-Zoll-USB-Festplatte (Stromversorgung geschieht über das Notebook)
Besonders sichere Datenspeicherung unfallgeschützte Datenspeicher, müssen gut und speziell (gegen Hitze, Stürze usw.) isoliert sein, RAIDzur Sicherungserstellung, zwei oder mehr Festplatten verwenden (doppelte Datensicherung)
*Achtung: nicht alle Geräte sind USB 3.0-kompatibel
 
Externe Festplatten als Speichererweiterung

EWestern Digital my book 160Gbine externe Festplatte ist ein elektromechanisches Speichermedium, das als Datenspeicher in der Computertechnik eingesetzt wird. Eine externe Festplatte unterscheidet sich von einer regulären Festplatte im Großen und Ganzen nur durch ihre Auslieferung in einem speziellen Gehäuse. In jedem Computer ist eine Festplatte intern eingebaut.

 

Externe Festplatten dienen daher als Speichererweiterung, für Sicherungskopien und Backups und um Daten mobil dabei zu haben, ohne gleich ein ganzes Notebook mitnehmen zu müssen. Auch bei der externen Festplatte gibt es, genau wie bei intern verbauten Medien, Größenunterschiede. Sowohl interne als auch externe Festplatten können als 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-Datenträger verbaut werden. Die kleine externe Festplatte eignet sich dabei besonders gut für den mobilen Einsatz am Notebook, da sie oftmals ohne externe Stromquelle auskommen und über den USB-Anschluß mit Energie versorgt werden. Geräte mit einer Größe von 3,5 Zoll bieten zwar mehr Speicherkapazität, sind aber manchmal auch schwerer und benötigen in der Regel ein passendes, seperates Netzteil. Je nach gewünschter Funktion sollte man sich also genau überlegen, welche externe Festplatte für die eigenen Ansprüche geeignet ist (siehe Umfragehilfe weiter oben).

 

Der wahrscheinlich größte Nachteil von mechanischen, internen und externen Festplatten sind die vielen kleinen beweglichen Einzelteile. Sie alle gemeinsam sind vor allem gegen mechanische Einflüsse zu schützen, denn bereits das starke Schütteln einer Festplatte kann zu Fehlern in der Konsistenz der gespeicherten Daten führen. Gerade wer mit seiner externen Festplatte viel unterwegs ist sollte also vorsichtig sein und vielleicht sogar über eine SSD als Alternative nachdenken. Vollständig zerstören kann man die Inhalte jedoch nur durch extreme äußere Einwirkungen, wie sehr große Hitze oder einen sehr großen Magneten. Die landläufige Meinung eine externe Festplatte mit einem kleinen Magneten, wie er im Haushalt zu finden ist, könnte die Daten zerstören, ist schlichtweg falsch.

Anschlüsse

Der Anschluss einer externen Festplatte ist neben der Speicherkapazität eine der wichtigsten Eigenschaften. Über den kabelgebundenen oder kabellosen Anschluss werden nämlich die Daten beispielsweise vom Notebook auf die Festplatte übertragen (und umgekehrt). Am einfachsten – weil mit so ziemlich jedem Gerät kompatibel – ist der Anschluss über eine USB 2.0 Schnittstelle. Die schnellere USB 3.0 Schnittstelle ist vor allem an älteren Notebooks noch nicht vorhanden.

 

Andere Möglichkeiten der Datenübertragung sind FireWire (eine Technologie des Apple Konzerns), Ethernet und es besteht sogar die Möglichkeit der Übertragung über das WLAN Netzwerk. Dafür benötigt man eine NDAS (Network Direct Attached Storage), das direkt über ein Ethernet-Kabel ans WLAN angeschlossen wird. Daraufhin können im Netzwerk freigegebenen Nutzer direkt auf die auf der Platte gespeicherten Daten zugreifen, als lägen sie auf der internen Festplatte.

Technologien

Es gibt einige unterschiedliche Technologien für externe Festplatten. Bestanden bisher die meisten externen (und internen) Festplatten aus rotierenden Scheiben, die entsprechend der zu speichernden Daten magnetisiert werden, werden heute immer häufiger interne und externe Festplatten ohne mechanische oder magnetische Eigenschaften gebaut. Diese Flash- oder Hybridspeicher nennen sich Solid-State-Drive und kommen vollständig ohne bewegliche Teile aus. Der Vergleich zwischen modernen Solid-State-Drives und alt bekannten Festplatten ist heute wichtiger denn je.

 

Der größte Vorteil ist natürlich die bereits genannte Schocktoleranz, die zu Beschädigungen der Festplattendaten führen kann. Diese ist in SSDs fast vollständig ausgeschlossen, da hierbei keine mechanischen Teile verwendet werden. Dementsprechend sind die Zugriffzeiten auf SSD Speicher deutlich geringer als bei einer vergleichbaren externe Festplatte. Darüber hinaus sind große Temperaturschwankungen für die Flash-Speicher kein Problem. Zusätzlich kann ein solcher Speicher mit einem deutlich geringeren Stromverbrauch aufwarten, was ihn beim Einsatz in mobilen Geräten eigentlich unersetzlich macht. Aus diesen Gründen finden sich Festkörperspeicher immer häufiger in MP3-Playern, Handys und USB-Sticks. Die Vorteile gegenüber mechanischen Festplatten sind einfach nicht weg zu diskutieren.

 

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Eine SSD von Intel: handlich klein, widerstandsfähiger und schneller als herkömmliche externe Festplatten - SSDs sind die Festplatten der Zukunft.

Kleine Geschichte der Festplatten

Als Vorläufer der ersten Festplatte wurde bereits 1932 der erste Festspeicher eingesetzt, der als Magnettrommel bekannt wurde. Anfangs wurde dieser hauptsächlich in Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen eingesetzt und fand erst 1958 den Weg in die Unternehmen. Mittlerweile hatte IBM im Jahr 1956 die erste kommerzielle externe Festplatte entwickelt und bot diese im IBM 305 RAMAC Rechner an. Diese HDD besaß eine Speicherkapazität von 5 MB und wurde im 24-Zoll-Format gebaut. Der Energieverbrauch lag bei 10 kW/h. Das Gewicht, bei 500 kg. Dabei fand die Steuerung der Schreib-Lese-Köpfe in einem eigenen Schrank Platz, da diese pneumatisch angetrieben wurden.

 

Die Kosten für diese "externe Festplatte" konnten von keinem Unternehmen und keiner Universität getragen werden, weshalb IBM diese für rund 10.000 DM also etwa 5.000 € im Monat vermietete. Mit dem Beginn der 1970er begann man schließlich, die übergroßen Speicher zu miniaturisieren und dabei die Speicherkapazität zu erhöhen. Während man 1979 die erste Festplatte mit rund 30MB im 8“ Format präsentierte, sind heute Speicherkapazitäten möglich, die in 2,5“ Festplatten weit über 500 GB reichen. Darüber hinaus werden immer mehr SSDs entwickelt, die über kurz oder lang die Festplatte mit mechanischen Teilen vollständig ersetzen sollen.

Vergleich unterschiedlicher Festplatten
  Vorteile Nachteile
USB-Festplatte

+ hohe Kompatibilität

+ bei 2,5 Zoll keine externe Stromversorgung nötig

+ Datenzugriff nur physisch möglich (sicher)

- Datenübertragung beansprucht evtl. sehr viel Zeit

- reicht nur so weit wie das Kabel

FireWire

+ Peer-to-Peer

+ Hoch- & Runterladen zeitgleich möglich

- weniger verbreitet als USB

- reicht nicht sehr weit

eSATA

+ sehr hohe Datentransferrate

+ DVD-Laufwerk u.v.m. häufig eingebaut

- Kabellänge eingeschränkt (bis ca. 2 m)

- Stromversorgung ausschließlich über Steckdose

NAS

+ logischer Speicher (wie PC)

+ Netzwerk-fähig

+ sehr hohe Datenmengen möglich

+ gut geeignet für Datensicherung

+ Trennung in öffentliche / Netzwerk- & Passwortgeschützte Daten möglich

- teurer als andere Technologien

Zukunftstrends

Da es sich mittlerweile erwiesen hat, dass kleine Festplatten mehr aushalten, als große, wird der Trend wohl auch weiterhin dahin gehen, Festplatten zu verkleinern und gleichzeitig ihre Speicherkapazität zu erhöhen. Außerdem erweist sich SSD (Solid State Drive) als besseres Modell gegenüber den beweglichen und empfindlicheren HDD (Hard Disk Drive) Platten.

Umweltfreundlichkeit

Da in einer Festplatte immer sehr viel Elektronik verbaut ist, ist es sinnvoll, wenn man umweltfreundlich handeln will, auf die Langlebigkeit der Festplatte zu achten. Auch das Außenmaterial ist wichtig, wenn man die Umwelt schonen möchte.

 

Ausgenutzte Festplatten sollte man nicht einfach in den Restmüll schmeißen, da sie dennoch viele verwertbare Teile enthalten. Deshalb sollte man die Geräte entweder bei einem Elektronikhändler abgeben, diese weiterverkaufen (es gibt viele Bastler, die den sogenannten Elektroschrott sogar kaufen) oder über den Hersteller kostenlos entsorgen lassen. Außerdem gibt es in vielen Regionen die orange-farbene Mülltonne, die extra für Elektroschrott vorgesehen ist.

Tipps zu Datenverlust und -sicherheit

Keine Festplatte lebt wirklich ewig. Um Datenverlust zu vermeiden, sollte man immer ein Backup auf einem anderen Datenträger machen. Auch Schütteln, Hitze und andere äußere Festplatten sollten vor allem bei HDD-Festplatten unbedingt vermieden werden.

 

Wer nicht nur besonders wichtige sondern auch geheime Daten besitzt, sollte seine Daten gut verschlüsseln, um sie vor unerwünschten Zugriffen zu schützen. Wer seine Daten wirklich sicher schützen will, sollte mindestens eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (zum Beispiel mit Smartcard und PIN) verwenden. Wichtig ist außerdem, die Daten selbst (zum Beispiel mittels AES-Standard) zu verschlüsseln und den Schlüssel selbst als sicherstes Gut zu verbergen.

Stromverbrauch

Besonders große Festplatten mit viel Speicherplatz verbrauchen jede Menge Strom, wenn sie den ganzen Tag eingeschaltet bleiben. Für die ständige Nutzung sind daher kleinere Festplatten besser geeignet. Mehr Strom spart man außerdem mit Festplatten, die einen automatischen Standbymodus besitzen.

 

Bildquellen:

Western Digital my book 160Gb von Julio Aquiar, CC-BY 2.0

6 SSD Questions, Answered von IntelFreePress, CC-BY 2.0

 


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