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Kauftipps für Fahrräder

Thessis Kaufempfehlungen für Fahrräder vom Februar 2017

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Kinderfahrrad 16 Zoll

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Kalkhoff AGATTU IMPULSE 8R HS (17Ah) (2016)

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Cityrad

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Ortler Trekkingrad

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Vermont Trekkingrad

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Ratgeber Fahrräder

Retro-Fahrrad am Rand eines Strandzugangs

 

Aufgrund eines Ernteausfalls zu Beginn des 19. Jahrhunderts stiegen die Kosten der Pferdehaltung in Europa an. Da Kutschen damals weit verbreitet waren, machte sich der Ausfall vieler Pferde besonders in der Mobilität bemerkbar. Aus dieser Not heraus entwickelte der Forstbeamte Karl Drais eine spezielle Konstruktion, die ohne einen anderen Antrieb auskam – das Laufrad. Die Idee war es, sich mit den Füßen am Boden abzustützen und die Räder zum Rollen zu bringen. Heute gilt dieses Laufrad als Urform der heutigen Fahrräder.

Im Jahre 1817 erreichte die zweirädrige Konstruktion bei ihrem ersten Lauf auf eine Geschwindigkeit von 15 km/h. Mit dieser Spitzengeschwindigkeit war das Rad teilweise schneller als eine Postkutsche. Noch im selben Jahr ließ sich Drais dieses Rad patentieren, allerdings nicht in Deutschland sondern in Frankreich. Da die Straßen in Frankreich und England zu dieser Zeit weitaus besser ausgebaut waren, fand das Laufrad in diesen Gebieten eine schnelle Verbreitung.

Diese hohe Verbreitung sorgte dafür, dass die Weiterentwicklung des Laufrads zunächst in diesen Ländern stattfand. Während in Frankreich in den 1860er Jahren das erste Zweirad mit Trittantrieb vorgestellt wurde, entwickelte 1879 der Engländer Harry John Lawson den Kettenantrieb für die Zweiräder.

Bis heute erschienen viele unterschiedliche Modelle der Zweiräder, bis sie die aktuelle Form erreichten. Die Auswahl von heute beschränkt sich jedoch nicht nur auf eine Bauweise, sondern wird je nach Verwendung spezialisiert. In diesem Ratgeber erhältst du eine Übersicht über die Unterschiede verschiedener Radtypen und welches Zubehör dir heutige Räder bieten.

Verschiedene Fahrradarten

Mann mit Fahrrad und Rucksack in der Stadt unterwegsStadträder

Die meisten Radfahrer nutzen ihr Fahrgestell als einfaches Fortbewegungsmittel in der Stadt. Vorbei an den lästigen Staus benötigst du in vielen Großstädten kaum mehr Zeit mit dem Rad als ein Autofahrer. Nutzt du das Rad vornehmlich als Cityrad ist ein bequemer Aufstieg empfehlenswert. Durch zahlreiche Ampeln oder viele kürzere Strecken steigt man an einem Tag relativ häufig auf und wieder ab.

Ein weiterer Punkt auf den du bei den Cityrädern achten solltest, ist ein stabiler Gepäckträger. Häufig fällt der Einkauf größer als man ihn vorher geplant hat. Durch eine hohe Traglast des Gepäckträgers ist auch der Transport eines größere Einkaufs möglich. Für diesen Transport sind Fahrradtaschen mit einer Einrastfunktion empfehlenswert. Diese Taschen bieten einen besonders hohen Stauraum und sind einfach am Rad zu befestigen.

Wohnst du in einem Mehrfamilienhaus mit einem Fahrradkeller und musst das Fahrrad erst eine kleinere Treppe hoch tragen, bevor du losfährst, ist das Material Aluminium von Vorteil. Durch einen Aluminiumrahmen reduziert sich das Gewicht des Fahrrads erheblich. Für diese Fälle nicht zu empfehlen sind die stylischen Hollandräder. Zwar ist diese ältere Bauweise wieder in Mode, doch für das Tragen eignen sich die Räder leider nicht. Nicht selten wiegt ein herkömmliches Modell bereits über 20 kg und ist damit um einiges schwerer als ein neuer Aluminiumrahmen.

Allerdings sind Fahrräder in deutschen Städten ein beliebtes Ziel für Diebstähle. Die folgende Statistik zeigt die deutschen Städte, in denen relativ gesehen die meisten Fahrraddiebstähle stattfinden. Hierbei handelt es sich nicht um die absoluten Diebstähle, sondern die relativen Taten pro 100.000 Einwohner aus dem Jahre 2015.

 

Stadt

Diebstähle (je 100.000 Einwohner)

Münster

1.719

Magdeburg

1.514

Halle a. d. Saale

1.445

Potsdam

1.341

Kiel

1.286

 

So wurden beispielsweise in Münster 1.719 Fahrräder je 100.000 Einwohner gestohlen, was den relativen Spitzenwert in Deutschland darstellt. Doch auch in vielen weiteren Städten ist die Sicherheit vor einem Diebstahl nicht viel besser. Deshalb ist es wichtig, dass Fahrrad in öffentlichen Gebieten immer abzuschließen. Hierfür werden dir von den Herstellern viele verschiedene Fahrradschlösser zur Verfügung gestellt.

 

Mountainbike-Tour vor beeindruckender BergkulisseMountainbikes

Vollkommen andere Anforderungen als an ein Stadtrad sind an ein Mountainbike zu stellen. Dieses dient eher dazu, um Naturgebiete zu durchqueren als schnell in der Stadt voranzukommen. Möchtest du trotzdem ein Mountainbike für den Einsatz in der Stadt nutzen, musst du dies häufig an die Straßenverkehrs-Ordnung anpassen. Da es in der Regel nicht über eine Lichtquelle verfügt, ist hierfür die Anbringung von Vorder- und Rückleuchte erforderlich, Fahrradbeleuchtung findest du hier. Gegebenenfalls musst du bei manchen Modellen weitere kleinere Dinge wie eine Klingel berücksichtigen.

Für die Nutzung des Mountainbikes als eine Art Sportgerät stehen dir viele unterschiedliche Radtypen zur Auswahl. Im mit einem Fahrrad querfeldein auf schwierigen Strecken zu bestehen, bieten sich die Räder des Typen All Mountain an. Durch die starken Reifen finden diese auf den unterschiedlichsten Geländearten eine sichere Spur.

Für besondere Tricks bieten dir Freeride Mountainbikes die passenden Federungen, während ein Dirt Jump Bike spezielle Sprünge zulässt. Die günstigsten Angebote für Mountainbikes findest du hier.

 

Trekkingräder

Ein Trekkingrad ist hingegen ein Allroundrad. Sind die meisten Mountainbikes nicht für längere Radtouren geeignet, stellen die Fahrten mit einem Trekking Bike kein Problem dar. Durch die komfortable Ausstattung bieten dir diese Räder einen angenehmen Sitz, auch über einen längeren Zeitraum hinweg.

Je nach Federung sind die Trekkingräder für eine Fahrt durch die Natur geschaffen. Für die Nutzung in der Stadt musst du, ähnlich wie bei Mountainbikes, eventuell das Rad umrüsten. Nicht alle Modelle verfügen über die ausreichende Anzahl von Reflektoren oder die passende Beleuchtung, um die Vorschriften der Verkehrsordnung zu erfüllen.

 

Frau durchgequert weite Landschaft mit ihrem RennradRennräder

Wer das Fahrradfahren nicht als Fortbewegung sondern als eine Sportart auf der Straße betrachtet, sollte auf ein Rennrad umsteigen. Diese besitzen nur ein sehr geringes Gewicht und sind für schnelle Geschwindigkeiten konzipiert.

Mit seinen schmalen Reifen und den leichten Rahmen sind die Rennräder für ein hohes Tempo ausgelegt. Das Gewicht eines Rennrades beträgt in der Regel zwischen 7 und 9 kg. Dabei hängt das Gewicht besonders von dem verwendeten Material hab. Für den Rahmen eines Rennrads besteht die Auswahl aus den folgenden Materialien:

  • Aluminium
  • Stahl
  • Titan
  • Karbon

Wer diesem Sport nachgeht, benötigt neben dem Fahrrad noch eine weitere Grundausstattung. Diese enthält neben einer Fahrradhose, einem Trikot, einem Helm auch spezielle Rennradschuhe. Radschuhe sind enganliegend und mit Einkerbungen in der Schuhsohle, mit denen sie in die Pedale einrasten. Damit sich die Schuhe schnell verschließen, verfügen die meisten Modelle über einen Klettverschluss.

 

Kinderfahrräder

Mutter mit zwei Kindern auf dem Fahrrad unterwegs auf einem Waldweg

 

Für Kinder ist das Lernen des Fahrradfahrens ein wichtiger Schritt in der frühen Kindheit. Nachdem sie schon jahrelang auf eigenen Beinen unterwegs waren, ist das Fahrrad das erste eigene Fortbewegungsmittel. Der Moment, in dem die Stützräder abgenommen werden und die Kinder das erste Mal ohne Hilfsmittel fahren, bleibt für viele lange im Gedächtnis.

Doch welches Fahrrad benötigt denn ein junges Kind, das gerade so eben das Radfahren beherrscht?

Zu Beginn sollte das Rad zusätzlich noch über Stützräder verfügen, bevor das Fahren ausgiebig trainiert wurde. Nach der Abnahme dieser Räder ist jedoch nicht unbedingt ein neues Fahrrad erforderlich. Solange große Wachstumsschübe ausbleiben können die kleineren Mädchen und Jungen noch mit dem gleichen Kinderfahrrad weiterfahren.

Wichtig zu beachten ist, dass der Sattel in seiner Höhe verstellbar ist. Daher wird nicht mit jedem Wachstumsschub gleich ein neues Modell erforderlich. Die nötige Fahrradgröße ist dabei von der Schrittlänge abhängig. Welche Größe je nach der Länge des Schritts benötigt wird, erfährst du aus der folgenden Tabelle:

 

Radgröße

Körpergröße

Länge des Schritts

12 Zoll

85 bis 100 cm

40 bis 45 cm

14 Zoll

100 bis 105 cm

45 bis 50 cm

16 Zoll

105 bis 110 cm

50 bis 55 cm

18 Zoll

110 bis 120 cm

55 bis 60 cm

20 Zoll

120 bis 130 cm

60 bis 65 cm

 

E-Mountainbike in hohem GrassElektrofahrräder

Fallen einem die Anstiege in der Stadt oder auf Radtouren immer schwerer und werden zu einer regelrechten Qual, gibt es heutzutage die Möglichkeit sich von einem kleinen Motor dabei helfen zu lassen. Der Motor der Elektrofahrräder treten dabei nur bei Bedarf in Erscheinung. Diese ermöglichen dir, ganz normal mit dem Rad unterwegs zu sein. Sollte die Kraft nachlassen oder der nächste Berg zu steil sein, kannst du auf den elektrischen Antrieb umsteigen und das Hindernis hinter dir lassen.

Längere Fahrradtouren sind damit auch in einem etwas fortgeschrittenem Alter kein Problem mehr. Mit einem E-Bike ist auch eine gemeinsame Fahrt mit der ganzen Familie ohne weiteres durchführbar.

Bei der Wahl des Antriebes stehen diese Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Hinterradantrieb
  • Vorderradantrieb
  • Tretlagerantrieb

Der Unterschied zwischen dem Antrieb des Vorderrades und des Hinterrades besteht darin, dass der Hinterradantrieb nur als Hilfe für die Muskelkraft dient. Mit einem Vorderradantrieb benötigst du hingegen keinerlei eigenen Antrieb, um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Je nach Antriebsart variiert auch das Tempo. Die in Deutschland zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten liegen je nach Antrieb zwischen 35 und 45 km/h.

Wenn du dir noch unsicher bist, ob du wirklich ein E-Bike nutzen möchtest, werden in vielen Städten Radtouren angeboten. Bei den Fahrten startet die Teilnehmer meist ohne elektrische Hilfe, können bei Bedarf aber den Motor anschalten.

Gangschaltung: Ketten- oder Nabenschaltung?

Nahaufnahme einer Fahrrad-KettenschaltungIn der Frage nach der richtigen Gangschaltung haben sich zwei Systeme durchgesetzt. Dies ist zum einen die Kettenschaltung und zum anderen die Nabenschaltung.

Eine Kettenschaltung arbeitet mit hohen Übersetzungen, bei dem die Kette zwischen einzelner Zahnräder verschoben wird. Hierbei ist auf zwei Dinge besonders zu achten. Bei einer Kettenschaltung muss die Spannung der Kette aufrecht gehalten werden. Befindet sich die Kette nicht auf dem größten Zahnrad, kommt es vor, dass sie durchhängt. Moderne Ausführungen sind mit einem Kettenspanner versehen, die die Kette automatisch nachziehen, sollte sie zu lang für den eingestellten Gang sein. Das zweite ist die vorsichtige Betätigung der Schaltfunktion. Der Fahrer darf im Schalten keine Kraft aufwenden, um die Kette nicht nachhaltig zu beschädigen.

Die Nabenschaltung hingegen arbeitet nur mit geringen Übersetzungen. Nabenschaltungen geben der Kette einen höheren Schutz als die Kettenschaltung, sind dafür aber auch teurer in der Herstellung. Durch die niedrigen Übersetzungen sind allerdings nur wenige Gänge realisierbar. Daher ist die Variation einer Kettenschaltung deutlich höher als die Schaltung der Naben. Bewegst du dich innerhalb der Stadt oder in einem eher flachen Gebiet, spielt das Umschalten der Gänge eine untergeordnete Rolle.

In der folgenden Tabelle findest du die Vor- und Nachteile der jeweiligen Systeme:

 

 

Kettenschaltung

Nabenschaltung

Vorteile

+ Vielseitiger

+ Radwechsel einfacher

+ Niedrigerer Preis

+ Mehr Gänge möglich

+ Kette wird geschont

+ Wenig Wartung notwendig

+ Keine Einschränkungen durch Nässe

+ Simple Bedienung

+ Geringe Ausfallzeiten

Nachteile

- Hoher Verschleiß der Kette

- Wartungsarbeiten

- Kette fällt häufiger hinunter

- Eventuelle Probleme bei Nässe

- Teurere Variante

- Hohes Gewicht

- Nur wenige Gänge vorhanden

- Komplexe Montage

 

Je nach den Orten, in denen du mit Fahrrad unterwegs sein willst, bietet dir ein anderes Gangsystem mehr Vorteile. Bist du ausschließlich in der Stadt unterwegs, empfiehlt sich die Nabenschaltung, da diese kaum Pflege benötigt. Im Gebirge erhältst du mit einer Kettenschaltung jedoch, einen größeren Spielraum der Gänge. Eine Tour mit der Nabenschaltung durch eine bergige Landschaft ist somit um einiges kraftraubender.

Welche Beleuchtungen gibt es?

Nahaufnahme eines klassischen Fahrrad-ScheinwerfersAuch für die Beleuchtung hast du die Auswahl zwischen verschiedenen Varianten. Grundsätzlich sind zwei Arten der Fahrradbeleuchtung erhältlich: der Dynamobetrieb und der Betrieb mit Akkus. Lange Zeit galt die Verwendung von ausschließlich Batterien oder Akkus in Deutschland als verboten. Seit dem Jahr 2013 müssen Fahrräder nicht mehr durch einen Dynamo mit Energie versorgt werden, mittlerweile wurde der Akkubetrieb der Beleuchtung in die Straßenverkehrsordnung implementiert.

 

 

 

 

 

Auch für die Benutzung eines Dynamos sind verschiedene Bauweisen vorhanden. Die am häufigsten verwendeten Dynamotypen sind die Folgenden:

  • Speichendynamo
  • Seitenläuferdynamo
  • Nabendynamo

Die Seitenläufer waren über einen langen Zeitraum die Standardausführung der Fahrradbeleuchtung. Ihr Nachteil liegt allerdings darin, bei Feuchtigkeit nicht mehr einwandfrei zu funktionieren. Wurde der Reifen feucht, hielt der Seitenläufer nicht besonders gut am Rad und spendete damit auch keine Energie. Nabendynamos hingegen halten witterungsunabhängig. Daneben bieten sie die weiteren Vorteile von weniger Wartung und eines höheren Wirkungsgrades als die herkömmliche Variante.

Heutzutage werden bei modernen Fahrrädern Leuchten mit Standlicht eingebaut. Die benötigte Energie für das Standlicht wird während der Fahrt von dem Dynamo erzeugt und gleichzeitig abgespeichert. Der Vorteil liegt darin, bei kurzen Pausen trotzdem noch auf das Licht zurückzugreifen. Dies bietet dir besonders beim Stehen an der Ampel oder zum Abschließen des Rades einen entscheidenden Vorzug. Die Dauer des Lichtes variiert je nach der Qualität der Beleuchtung, sollte aber mindestens über fünf Minuten andauern.

Passende Rahmenhöhe finden

Nicht nur für Kinder ist es wichtig, mit der richtigen Fahrradgröße unterwegs zu sein, auch Erwachsene sollten beim Kauf darauf achten, sich für die richtige Rahmengröße zu entscheiden. Wichtig ist außerdem, dass je nach Fahrradtyp verschiedene Rahmenhöhen für dieselbe Körpergröße zu wählen sind. In der folgenden Tabelle findest du die passende Größen für ein normales Fahrrad:

 

Körpergröße

Rahmengröße

1,55 bis 1,60 m

35 bis 38 cm (14 bis 15 Zoll)

1,65 bis 1,70 m

38 bis 41 cm (15 bis 16 Zoll)

1,70 bis 1,75 m

41 bis 43 cm (16 bis 17 Zoll

1,75 bis 1,80 m

43 bis 46 cm (17 bis 18 Zoll)

1,80 bis 1,85 m

46 bis 48 cm (18 bis 19 Zoll)

1,85 bis 1,90 m

48 bis 53 cm (19 bis 21 Zoll)

1,90 bis 1,95 m

53 bis 56 cm (16 bis 17 Zoll)

Ab 1,95 m

Ab 56 cm (ab 22 Zoll)

 

Für Rennräder hingegen sollte die Rahmenhöhe etwas größer ausfallen als in der Tabelle angegeben. Für einen Erwachsenen mit einer Größe von 1,70 m entspricht die passende Rahmengröße eines Rennrades von 53 cm. Jedoch hängt die Rahmengröße auch immer zu einem Teil von deinem Fahrstil ab. Bei längeren Radtouren sorgt ein größerer Rahmen für mehr Komfort, während bei einem sportlichen Fahrstil eine niedrigere Höhe von Vorteil ist.

 

 

 

Bildquellen:

  • iStock/ jodie777
  • iStock/ RyanJLane
  • iStock/ Gorfer
  • iStock/ Kaycco
  • iStock/ monkeybusinessimages
  • iStock/ Maximkostenko
  • iStock/ ziprashantzi
  • iStock/ GiorgioMagini

 


Seit Kindesbeinen an vertraut Malte auf die schnelle und zielsichere Fortbewegung mit dem Rad. Im Laufe der Jahre erhöhte sich jedoch auch der Verschleiß seiner Fahrräder. Heute weiß er, worauf er beim Kauf achten muss und teilt seine Erfahrungen in diesem Ratgeber mit dir.