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    Kino zu HauseGroßer Fernseher (Plasma od. LED)*, 3D Fernseher

    Platz sparend

    LCD/LED (leicht) Fernseher mit Wandhalterung
    Kabelsalat vermeidenTV Kombination, vereint mehrere Medien in einem
    Energie sparenLED oder besser OLED TV, TV Kombination spart zusätzlich Energie
    Geld sparenLCD Fernseher, auf lange Sicht sind OLED günstiger
    langlebigOLED & TV Kombinationen nicht empfehlenswert
    *ACHTUNG! Auf Raumgröße & Abstand achten
    Informationen zu Fernsehern im Allgemeinen

    Früher aufgrund des Bildschirmflimmerns noch als Flimmerkiste bezeichnet, sind Fernseher heute hochtechnologische Geräte, die auf unterschiedlichen Bilderzeugungstechnologien basieren.

    Ein Fernsehgerät kann über verschiedene Kanäle wie Satelliten- oder Kabelempfang und häufig auch über spezielle Empfänger die Programme des öffentlich-rechtlichen Fernsehens empfangen. Für den Empfang privater und kostenpflichtiger Sender gibt es außerdem ein Bezahlmodell, wobei der Konsument auf die neuesten Empfangsgeräte angewiesen ist – denn der Trend des Fernsehens geht definitiv vom analogen zum digitalen, vom ausschließlich empfangbaren zum aufnehmbaren, bezahlten und jederzeit verfügbaren digitalen (Internet-) Fernsehen.

    Anschlüsse

    Viele moderne Modelle benötigen keinen Anschluss an ein externes Empfangsgerät mehr, da DVB-Empfänger immer häufiger bereits im Fernseher integriert sind. Es gibt auch viele Fernseher, die ein eingebautes DVD- oder BluRay-Laufwerk beinhalten.

    Dennoch sollte ein modernes TV Gerät folgende Anschlüsse unbedingt besitzen:

    • CI+ Kartenslot zum Empfang privater Sender (Bezahl-Fernsehen)
    • VGA für Beamer und Co. & HDMI-Anschluss für die Übertragung von HD
    • Component- und Compositeein- und -ausgang (analog)
    • Scart Anschluss
    • USB Anschluss (zur Datenübertragung)
    • digitaler & optischer Audioausgang
    • Kopfhöreranschluss (3,5-Klinke)

    Multi AV Scart Adaptor von Andres Rueda

    Adapter für einen Standard AV Scart Anschluss

    Die Geschichte des Fernsehens

    Die Geschichte des Fernsehers beginnt früh. Schon gegen 1886 wurde ein Patent angemeldet, das ein fernseherartiges Gerät beschreibt. Mit diesem Gerät sollten aus der Ferne übertragene Bilder mechanisch angezeigt werden. Die Fernsehtechnik nach heutigem Verständnis wurde erst durch die Erfindung der Braunschen Röhre möglich. Diese war der Grundstein für Fernseher nach heutigem Verständnis. Dank vieler Weiterentwicklungen um die Braunsche Röhre war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts möglich, bewegte Bilder anzuzeigen. 1929 wurde die erste deutschsprachige Nachrichtensendung ausgestrahlt.

    Fernseher der alten Bauart werden oft Röhren-TVs oder CRT-Fernseher genannt. Diese verfügen über eine verbaute Röhre, die das Bild anzeigt. Diese TVs gibt es dank 100Hz Technik in flimmerfreien Versionen. Die Weiterentwicklung von CRT-Fernsehern wird aber immer stärker reduziert. Die Röhrentechnik wird zusehends durch LCD- und Plasma-Technik abgelöst.

    Technologien

    Moderne Fernseher sind mit fast allen Multimediageräten kompatibel. Sie können an alle gängigen Geräte, wie DVD- und Blu-ray-Player, Beamer (Neuere HD-fähige Beamer benötigen einen HDMI-Anschluss, bei älteren Beamern sollte man darauf achten, dass der neue Fernseher einen VGA-Anschluss besitzt.), den Computer (via USB), DVB-Geräte (obwohl die neuesten Fernseher in der Regel DVB-Empfänger integriert haben), Konsolen und vieles mehr angeschlossen werden.

    Viele moderne Fernseher sind auch Internet-fähig, allerdings ist das nicht immer unbedingt praktisch, da die Bedienung eines Browsers über die Fernbedienung denkbar unpraktisch ist. Manche Fernseher bieten deshalb sogenannte Widgets an, die ganz bestimmte Internetinhalte per Knopfdruck bereitstellen (wie zum Beispiel Youtube-Videos) und auf die einfache Bedienung per Fernbedienung festgelegt sind. Technisat bietet für das Browser-basierte Surfen eine extra Tastatur an, die das Surfen erleichtern soll.

    Für die Suche nach dem TV-Programm bieten neue Fernseher den Videotextnachfolger HbbTV an, der sowohl Text- als auch Bildinformationen bietet. Über HbbTV hat man außerdem Zugriff auf die Online-Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender und so die Möglichkeit, diese auch im Nachhinein noch anzusehen.

    Es gibt verschiedene moderne Technologien, über die man genauere Informationen in der jeweiligen Kategorie einholen kann:

    • LCD Fernseher wiesen zunächst einige Mängel bei Kontrast und Schwarzdarstellung auf, hat sich mittlerweile jedoch stark verbessert und ist vergleichsweise günstig
    • LED Fernseher basieren auch auf LCD, verwenden jedoch zur Hintergrundbeleuchtung LED statt Leuchstoffröhren. Sie wärmen sich deshalb weniger auf und bieten ein volleres Bild.
    • Plasma TVs sind besonders blickwinkelunabhängig und werden deshalb gerne für PublicViewings o.ä. eingesetzt. Sie verbrauchen jedoch verhältnismäßig viel Strom und sind erst ab mindestens 40 Zoll verfügbar.
    • 3D Fernseher sind 3D-fähige LED Fernseher. Mit einer 3D Brille kann man Fernsehen in 3D genießen, allerdings ist dieses Vergnügen bisher sehr teuer und auch nicht immer praktisch. Betrachtungswinkel und die Auswahl der kompatiblen (teuren) Brillen sind stets sehr eingeschränkt.
    Zukunftstrends

    Für die Zukunft ist zu erwarten, dass die Hersteller ihre LCD-Fernseher immer weiter entwickeln. Hohe Kontrastwerte sind schon längst kein Problem mehr und die Fernsehgeräte sind in immer größeren Dimensionen zu fallenden Preisen erhältlich. Der Energieverbrauch bei TVs wird nicht zuletzt durch die OLED-Technik reduziert. Die alten Fernseher mit der Braunschen Röhre haben schon lange ausgedient.

    Kriterien für ein gutes Bild: Größe, Auflösung & Abstand vom Bildschirm

    Die Maße der Displays spielen sowohl für die Sehgenauigkeit eine Rolle, als auch für die Inneneinrichtung – so tragen der Platz im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer sowie die TV Möbel und Bilder an den Wänden entscheidend zum Kauf eines bestimmten TV bei.

    TV, Television and remote controller - stock photo von espensorvikSD Fernseher bieten eine Standardauflösung von 720 × 480 Pixeln bei 4:3 und 16:9 Fernsehern oder 640 x 480 Pixeln bei 4:3 Fernsehern. Mit derartigen Fernsehern können zwar auch höher auflösende Bilder abgespielt werden, allerdings werden sie natürlich nicht angezeigt.

    Besonders HD bietet daher für viele, die das perfekte Bild wünschen, eine Alternative. Full High Definition bietet in der Regel eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln auf einem 16:9 Bildschirm. Auf einem Full HD Bildschirm können beispielsweise Filme in BluRay Qualität angezeigt, Programme (privater) HD-Sender empfangen und dargestellt oder auch Playstation 3 Spiele gespielt werden. Besonders verwirrend und häufig irreführend für Konsumenten sind dabei die Begriffe HD ready″ und Full HD″. Während nur Full HD eine optimierte Auflösung bieten soll, schafft HD ready nur″ 1280 x 720 Pixel. Weiterhin ist vielen Konsumenten unbekannt, dass der Mensch ab etwa einer Entfernung von 3 Metern den Unterschied zwischen HD ready und Full HD gar nicht mehr erkennen kann.

    Da außerdem Full HD kein fest definiertes Logo ist, können Hersteller diesen Begriff verwenden und eventuell doch verschiedene Auflösungen bieten. Außerdem ist Full HD keine Garantie für gestochen scharfe Bilder, da skalierte Bilder verwendet werden können oder die Bilddarstellung von Standardprogrammen sehr schlecht ist. Deshalb sollte man sich nicht auf derartige Begriffe verlassen, sondern vielmehr auf Bewertungen von Kunden und Ergebnisse von Produkttests.

    In Bezug auf die Bildschirmgröße gelten folgende Faustregeln:

    • Je größer die Pixel (also je geringer die Auflösung und größer der Bildschirm) desto weiter sollten sie vom Fernseher entfernt sitzen.


    • Full-HD: Bildschirmdiagonale x 2 bzw. 3 = empfohlener Sitzabstand
    • SD: Bildschirmdiagonale x 4 bzw. 5 = empohlener Sitzabstand

    Es gilt also, darauf zu achten, welcher Platz im Wohnzimmer verfügbar ist und nach diesen Kriterien den Fernseher auszuwählen.

    Stromverbrauch

    Eco-KonzeptBesonders sparsam sind LED Fernseher. Sie benötigen sogar noch weniger Energie als reine LCD Fernseher. Plasma Fernseher sind dahin gegen eher Stromfresser und nur bedingt geeignet. Auch mit einer TV Kombination kann man zusätzlich Geld sparen, da einzelne Geräte mehr Strom verbrauchen würden, als mehrere. Je größer ein Fernseher ist, desto höher fällt auch die Ersparnis im Stromverbrauch aus.

    Seit November 2011 ist die Kennzeichnung der Energieeffizienzklasse eines Fernsehers verpflichtend. Die Energieeffizienzklassen reichen bei Fernsehgeräten von A (für sehr energieeffizient) bis G (für eher ineffizient). Zusätzlich werden 2014 die Energieeffizienzklasse A+, 2017 A++ und 2020 A+++ eingeführt, um auf weitere Verbesserungen mit einer entsprechenden Kennzeichnung reagieren zu können.

    Sparen kann man außerdem, indem man den Fernseher komplett ausschaltet, wenn man ihn nicht benutzt. Einige Geräte können sich zum Beispiel auch selbst ausschalten, so dass man nicht ständig daran denken muss, ob das Gerät abgeschaltet ist oder nicht.


    Bildquellen:

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