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Ratgeber Feststellzangen

Wissenswertes über Feststellzangen
Auch bekannt unter der Bezeichnung Gripzange wurde diese Art einer Zange 1921 von William Petersen patentiert und unter dem Markennamen Vase Grip? vertrieben. Ab dem Jahre 2008 stellte der Hersteller die Produktion in den USA ein und verlegte sie nach China. Das Prinzip dieser Zange ist eben so einfach, wie effizient. So kann die Öffnungsweite mit einer Einstellschraube bestimmt werden. Mit Hilfe der Kniehebelmechanik lassen sich mit diesem Werkzeug enorme Kräfte ausüben. Da die Zange am Werkstück festgeklemmt wird, muss man sie beim Arbeiten nicht mehr zudrücken. Dies vereinfacht einige Arbeitsschritte erheblich.

Die geschichtliche Entwicklung der Zange
Auf antiken griechischen Vasen und Tellern, finden sich erstmals in der europäischen Geschichte, bildliche Hinweise auf die Nutzung von Zangen. Wurden Zangen in der Antike hauptsächlich dazu verwendet, glühendes Schmiedegut fest zu halten, haben sie sich in der heutigen Zeit zu einer Allzweckwaffe? in jedem Werkzeugkasten gemustert. Auf dem Markt findet man Hunderte verschiedener Zangen für jedes Anwendungsgebiet. Auch wenn sich einfache Schmiedezangen innerhalb der letzten Jahrtausende kaum verändert haben, ist die Zange doch als hoch entwickeltes Werkzeug zu sehen. So gibt es heute neben einfachen Zangen wie Rohrzangen oder Kneifzangen auch hoch entwickelte Werkzeuge zum Beispiel zur Anwendung im Bereich der Feinmechanik.

Der Aufbau einer Zange
Jede Zange bedient sich in ihrer Funktionsweise an den Grundprinzipien der Physik. Eine Zange ist so entworfen, dass die Hebelwirkung optimal genutzt wird und man mit geringem Kraftaufwand eine möglichst große Wirkung erziehlen kann. Im Allgemeinen besteht eine Zange aus drei Teilen: den Griffen, einem Gelenk sowie einem Kopf. Sind diese Teile gut verarbeitet und hat zum Beispiel das Gelenk kein Spiel, stellt eine Zange eine hochwertige Erweiterung eines jeden Werkzeugkastens dar.