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Ratgeber Filtermaschine

Wissenswertes zur Filtermaschine

Was wäre ein Morgen ohne eine frische Tasse Kaffee?

Während der eine den kurzen und starken Espresso bevorzugt, schätzt der andere eine große Tasse mit Milch und Zucker oder gar Milchschaum. Kaffee hat sich seit seiner Einführung in Europa (ca. im 17. Jahrhundert) zu einem der beliebtesten Heißgetränke entwickelt und ist aus deutschen Haushalten, Cafés und auch Büros heutzutage nicht mehr wegzudenken. Die Filtermaschine stellt den Kaffee maschinell her, indem die gemahlenen Kaffeebohnen thermisch durch Wasser extraktiert und mit einem Filter filtriert werden. Am beliebtesten in deutschen Haushalten sind die herkömmlichen Filtermaschinen oder auch spezielle Maschinen, die mit so genannten Kaffeepads arbeiten, wie beispielsweise die Senseo Filterkaffee-Maschine. Dabei wird der gemahlene Kaffee bereits in einem Pad in die Maschine eingesetzt und die Verwendung von Filtern entfällt; die entsprechende Dosierung ist ebenfalls bereits vorgenommen.

Funktionsweise

Die Filtermaschinen besitzen entsprechend ihrem Volumen (normalerweise ist dies in Tassen angegeben) einen Wassertank, der bei vielen Modellen auch abnehmbar ist. Je nach gewünschter Menge, wird dieser teilweise oder komplett mit normalem Leitungswasser gefüllt. Wird die Filtermaschine eingeschaltet, so läuft das Wasser selbstständig über ein Rückschlagventil, das im Zulaufschlauch der Filterkaffee-Maschine angebracht ist, in den Heizkörper, der aus einem beheizten Rohr besteht und bei handelsüblichen Maschinen unter der Warmhalteplatte sitzt. Es wird dort erhitzt und bildet Dampfblasen, die wiederum einen Druck aufbauen, der das Rückschlagventil schließt. Über ein Steigrohr wird das heiße Wasser in der Filtermaschine nun nach oben in ein normalerweise schwenkbares Rohr gedrückt, das sein Ende über dem Filteraufsatz hat. Die nächste Portion Wasser″ hat also wieder Platz im Heizkörper und wird dort erhitzt. Der Vorgang wiederholt sich so lange, bis kein Wasser mehr in den Heizkörper gepumpt wird, da alles bereits verkocht ist. Da sich dieser nun zu stark erhitzt, wird die Rohrheizung automatisch durch einen Temperaturschalter abgeschaltet. Zusätzlich besitzen alle Filtermaschinen über eine Temperatursicherung, die bei einem auftretenden Defekt das Gerät ebenfalls abschaltet.

Geschichtliches

Während die Kaffeebohne und ihre Zubereitung in Europa bereits seit einigen hundert Jahren bekannt ist, so ist die Filterkaffee-Maschine in deutschen Haushalten erst seit einigen Jahrzehnten zu finden. Automatische Kaffeemaschinen gibt es seit etwa 200 Jahren, wobei in der Geschichte die unterschiedlichsten Methoden zur Zubereitung von Kaffee genutzt wurden. Bis zum ersten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts beispielsweise wurde Spiritus zur Zubereitung genutzt, erst dann wurden die Maschinen auch elektrisch betrieben. Diese Filtermaschinen waren allerdings zunächst so teuer (eine versilberte, elektrische Kaffeemaschine von WMF kostete in den 1930er Jahren das Arbeitergehalt eines halben Jahres), dass die Filtermaschine ihren Einzug in die deutschen Haushalte erst in den 1970er Jahren hielt.

Das Prinzip der Filterkaffee-Maschine ist bis heute relativ gleich geblieben, allerdings hat sich der Umsatz der Maschinen um ein vielfaches erhöht. Verschiedene Kaffeesorten aus unterschiedlichsten Teilen der Welt gehören heute nicht nur in fast jeden Haushalt, sondern mittlerweile auch zur Arbeitsumgebung. In Fabrikgebäuden, in denen sich der Einsatz einer speziell eingerichteten Kaffeeküche beispielsweise nicht lohnt, sieht man statt der Filtermaschine oftmals einen Kaffeeautomaten. In Büros gehört die Filterkaffee-Maschine meist zur Einrichtung und oftmals geht auch das Kaffeepulver auf Unternehmenskosten. Längst haben Arbeitgeber erkannt, dass die Kaffeepause zwar zu ein paar Minuten mehr Pause führt, allerdings lockert der Plausch über eine Tasse Kaffee oftmals die Arbeitsatmosphäre und bewirkt somit ein angenehmeres Betriebsklima.

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