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Ratgeber Fitnessgeräte

Fitness ist ein Begriff, der die moderne Gesellschaft prägt und allgegenwärtig ist. Seit Jahren sprießen Fitnesscenter wie Pilze aus dem Waldboden und der Trend geht zu einem bewussten und gesunden Lebensstil. Für einen vitalen und ausgeglichenen Alltag gehört neben einer ausgewogenen Ernährung auch viel Bewegung. In unserer Gesellschaft geht ein Großteil der Bevölkerung mittlerweile einer sitzenden Tätigkeit nach und auch die Kinder und Jugendlichen sitzen mindestens den halben Tag in der Schule oder in der Uni. Diese sitzenden Tätigkeiten und auch die Freizeitgestaltung vor dem Fernseher und dem PC führen zu einem erheblichen Bewegungsmangel. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, betreiben die Menschen in ihrer Freizeit gerne Sport und insbesondere Fitness. Das Besondere an Fitness als sportlicher Ausgleich ist, dass du es jederzeit allein zu Hause oder aber im Fitnesscenter mit einem Trainingspartner praktizieren kannst. Fitness ist keine fest definierte Sportart oder ähnliches, sondern vielfältig und wandelbar. Unter dem Begriff Fitness wird allgemein der Zustand physischer und psychischer Gesundheit verstanden. Unter Fitness als Tätigkeit versteht man eine sportliche Betätigung, die zur Steigerung beziehungsweise zum Herbeiführen der körperlichen und geistigen Gesundheit führt. Das Fitnesstraining lässt sich in unterschiedliche Kategorien einteilen. Die beiden großen Kategorien umfassen das Krafttraining und das Ausdauertraining. Außerdem gibt es noch andere Unterarten die sich etabliert haben, beispielsweise das Rehabilitationstraining und das Koordinationstraining. Während einige wenige Arten von Fitnesstrainings ohne Hilfsmittel stattfinden, werden die meisten Trainingsmethoden mit Hilfe von Fitnessgeräten durchgeführt. Genau zu diesen Fitnessgeräten möchte ich dir hier im Ratgeber einen Überblick geben und dir die eine oder andere Anregung mit auf den Weg geben.

Ausdauertraining - Cardiotraining

Das Ausdauertraining - im professionellen Bereich auch häufig als Cardiotraining bezeichnet - verhilft dem Körper zu mehr Leistungsfähigkeit und einem gesünderen Herz-Kreislauf-System. Angestrebt wird beim Fitnesstraining generell die Erhöhung der Zeitspanne, in welcher der Körper seine Leistungsfähigkeit aufrecht erhalten kann. Das Ausdauertraining wirkt sich ganz nebenbei allerdings auch allgemein positiv auf den Körper aus. Bei einem regelmäßigen Ausdauertraining verbessert sich dein Blutbild, das Immunsystem wirkt gestärkt, das Infarktrisiko wird gesenkt und du fühlst dich vitaler. Ein Cardiotraining kannst du sowohl bei dir zuhause ausführen als auch beim Joggen im Wald oder in einem Fitnesscenter. Im Bereich des Cardiotranings gibt es diverse Geräte, die dir zur Seite stehen und dich beim Training unterstützen. Die meisten Cardiogeräte gibt es auch für zu Hause, allerdings ziehen viele Leute es vor, in einem Fitnesscenter zu trainieren, da sie dort mehrere unterschiedliche Geräte zur Verfügung haben. Wenn du dir für dein Zuhause ein Cardiogerät zulegen möchtest, dann bist du hier allerdings genau richtig. Die gängigen Geräte im Bereich des Ausdauertrainings sind die Folgenden: 

 

Crosstrainer

Der Crosstrainer gehört bei den Geräten für das heimische Ausdauertraining zu den absoluten Lieblingen, da bei einem Crosstrainer gleichzeitig Arme und Beine bewegt werden und ein natürlicher Bewegungsablauf erreicht wird. Der Crosstrainer funktioniert mit einem Schwungrad, welches verbunden ist mit zwei sogenannten Pendelarmen. Während du mit den Füßen auf den Fußrasten stehst und die natürliche Gehbewegung ausführst, schwingen oben die Arme an den Armstangen mit, die mit den Pendelarmen verbunden sind. Die simulierte Bewegung des Gehens fördert die Ausdauer, ohne die Gelenke mit zu hohen oder falschen Bewegungen zu belasten. Der Name Crosstrainer, leitet sich aus der Bewegung ab, die du beim Training ausführst. Wenn das rechte Bein nach vorn geht, dann geht der linke Arm nach vorn und wenn das linke Bein nach vorn geht, dann schwingt der rechte Arm nach vorn mit. Hierdurch ergibt sich eine überkreuzende Bewegung, die dem Crosstrainer, zu Deutsch “Kreuz”-Trainer seinen Namen eingebracht hat. Moderne Crosstrainer sind mittlerweile technisch auf einem so hohen Niveau, dass die Ergonomie nahezu perfekt an den jeweiligen Benutzer angepasst werden kann und die Gelenke in keiner Weise negativ beeinträchtigt werden. Je nach Modell, kannst du die Intensität des Geräts, also den Widerstand beim Gehen in mehreren Stufen regeln und dein Training über Hand-Sensoren überwachen lassen. Die Preisspanne bei den Crosstrainern ist ziemlich groß. Von einfachen Geräten im Bereich zwischen 100 und 200 Euro bis hin zu Geräten, die mehrere Tausend Euro kosten, hat der Markt einiges im Angebot. Geräte, die den Preis von 1000 Euro übersteigen, sind eher in professionellen Fitnessstudios zu finden, werden aber auch für den privaten Gebrauch angeboten.

Bekannte Hersteller für Crosstrainer sind unter anderem die Folgenden: 

Tolle Produkte im Bereich der Crosstrainer, für die unterschiedlichsten Ansprüche, findest du in unserer aktuellen Kaufberatung.

  

Indoor Cycling

Neben den Crosstrainern sind für den Gebrauch in den eigenen vier Wänden besonders die Fahrrad-Ergometer sehr beliebt und gut geeignet. Mit einem Fahrrad-Ergometer kannst du als Fitnessprogramm Indoor-Cycling betreiben, also genau genommen Fahrrad auf der Stelle fahren, unabhängig von Wetter und Tageszeit. Beim Indoor-Cycling gibt es zwei verschiedene verschiedene Arten von Fahrrad-Ergometern, zum Einen die normalen Fahrräder und zum Anderen die Liege-Fahrräder, ähnlich wie es auch bei herkömmlichen Fahrrädern die spezielle Variante des Liegerades gibt. Die Fitness-Fahrräder unterscheiden sich im Wesentlichen nicht allzu sehr von den normalen Fahrrädern, nur dass sie sich eben nicht vom Fleck bewegen und im Haus genutzt werden können. Je nach Ausstattung können die Ergometer-Fahrräder mittels Computereinheit deine Fortschritte beim Kalorienverbrauch, die zurückgelegte Distanz, die Dauer deines Trainings und mit dem richtigen Zubehör auch deinen Puls aufzeichnen. Die Indoor-Fahrräder sind außerdem in ihrer Intensität des Widerstands in vielen Stufen regelbar. Die günstigen Modelle bei den Ergometern starten in etwa bei einem Preis von 300 Euro und die hochwertigen Geräte liegen so im Bereich zwischen 600 Euro und 1000 Euro.

Bei den bekannten Herstellern, finden sich auch die Namen wieder, die auch bei anderen Fitnessgeräten stark vertreten sind. Renommierte Hersteller für Ergometer sind unter anderem die Folgenden:

 

Stepper/Mini-Stepper

Ein Fitnessgerät, welches insbesondere bei Frauen sehr beliebt ist und bequem in jedem Haushalt Platz finden kann ist der Mini-Stepper. Im Gegensatz zu den meisten anderen Geräten im Ausdauerbereich, ist der Mini-Stepper relativ kompakt und kann nach dem Training einfach wieder im Schrank verstaut werden. Der Mini-Stepper ist eine Mischung aus Cardiogerät und Gerät für ein Krafttraining der Beinmuskulatur und der Gesäßmuskulatur. Während der Mini-Stepper lediglich aus zwei Stellbrettern für die Füße besteht, hat die größere Ausführung des Steppers noch zwei Armstangen, die die Arme bei der Bewegung mitnehmen und somit auch die Arme passiv trainiert. Bei einem Stepper wird der Bewegungsablauf des Treppensteigens simuliert und damit sowohl die Beinmuskulatur als auch die Gesäßmuskulatur besonders beansprucht. Auf den ersten Blick könnte man einen Stepper mit Armstangen leicht mit einem Crosstrainer verwechseln. Jedoch unterscheiden sich die beiden in ihrem Bewegungsablauf. Bei dem Crosstrainer führen die Fußbretter eine Rotationsbewegung aus und simulieren so die natürliche Laufbewegung, während die Bewegung bei einem Stepper lediglich eine Auf-und-Ab Bewegung ausführt und das Treppensteigen simuliert. Hierdurch entstehen zwei vollkommen unterschiedliche Trainingseffekte. Die Nutzung eines Steppers oder eines Mini-Steppers ist ein sehr effizientes Beintraining und kombiniert ein Ausdauertraining mit einem Krafttraining der unteren Muskelgruppen.

Beim Kauf solltest du unbedingt darauf achten, dass das Gerät gewisse ergonomische Grundvoraussetzungen erfüllt. Die Trittfläche sollte eine passende Größe für deinen Fuß aufweisen, damit es nicht zu ungewollten Bewegungen kommt. Eine falsche Bewegung kann bei regelmäßiger Nutzung zu falschen Belastungen des Kniegelenkes und infolgedessen zu Schmerzen kommen.

 

Laufbänder

Das Laufband ist eines der Ausdauer-Fitnessgeräte, welches zwar auch für den heimischen Gebrauch im Handel angeboten wird, sich aber dennoch eher in den Fitnesscentern wiederfindet. Ein Laufband hat in der Regel ein Band aus extrem belastbarem Kunststoff, welches durch einen elektrischen Motor betrieben durch das Gerät läuft und dich in einer konstanten Geschwindigkeit zum Laufen animiert. Die Geschwindigkeit lässt sich in der Regel stufenlos im Bereich zwischen 0 km/h und 20 km/h einstellen und ermöglicht dir so deine individuelle Wohlfühlgeschwindigkeit, die du während deines Trainings nach Belieben verändern kannst. Bei einigen Geräten kannst du zusätzlich zur Geschwindigkeit auch noch den Neigungswinkel des Laufbandes justieren und so eine Steigung simulieren. Die allermeisten Geräte auf dem Markt sind mit einer Computereinheit versehen, in welcher sich diverse vorprogrammierte Trainings aufrufen lassen und die aktuellen Einstellungen angezeigt werden. Hier wird dir außerdem in der Regel dein Fortschritt inform der absolvierte Trainingszeit, des Kalorienverbrauchs und der zurückgelegte Distanz angezeigt. Viele Geräte lassen sich auch drahtlos mit einem Pulsmessgerät verbinden und zeigen dir während des Trainings deinen Puls an.

 

Rudergeräte

Das Rudergerät findet sich nicht nur in professionellen Fitnessstudios, es ist auch für dich zu Hause ein gut geeignetes Trainingsgerät zur Förderung deiner Ausdauer. Das Rudergeräte - auch als Ruderergometer - bietet den großen Vorteil, dass beim Training alle wesentlichen Hauptmuskelgruppen angesprochen und trainiert werden. Die Trainingsgeräte simulieren den natürlichen Bewegungsablauf, der beim Rudern ausgeführt wird und fördert nicht nur die Beinmuskulatur und Armmuskulatur, sondern auch die Rücken-, Bauch, Schulter und Nackenmuskulatur. Eine so komplette Abdeckung aller Muskelgruppen kann im Ausdauerbereich nur der Ruderergometer bieten.

 

Arten von Rudergeräten

Die Rudergeräte unterscheiden sich in ihrer Bauweise und ihrem Wirkungsgrad stark. Die kostengünstigeren und simpleren Geräte arbeiten mit einem Hydraulikzylinder als Widerstand, gegen den du arbeiten musst. In der nächsten Preisklasse sind die Geräte statt mit einem Hydraulikzylinder in der Regel mit einer Schwungscheibe ausgestattet. Sehr vorteilhaft an diesen Geräten ist die Bremsautomatik, die einen besonders natürlichen Bewegungsablauf und einen guten Trainingseffekt erlaubt. In der gehobenen Preisklasse und vorrangig im professionellen Bereich zu finden, sind die Geräte, die mit Luftwiderstand und mit Wasserwiderstand arbeiten. Bei den hochwertigen Geräten ist ein Windrad verbaut, welches je nach Zugintensität einen Luftwiderstand unterschiedlicher Stärke erzeugt und so ein realistisches Trainingserlebnis simuliert. Die Ruderergometer mit Wasserwiderstand sind mit einem Wassertank ausgerüstet und lassen sich in ihrer Intensität regeln, indem du die Wassermenge im Tank erhöhst oder reduzierst. Innerhalb des Wassertanks arbeitet ein Flügelrad gegen das Wasser und sorgt bei deinem Training für den Widerstand. Die Rudergeräte mit Wasserwiderstand lassen sich ideal auch im hohen Wirkungsgrad verwenden und regeln. Sie werden im Profibereich besonders gern eingesetzt. Achte beim Kauf darauf, ob das Gerät über eine Computereinheit verfügt, die dir deinen Trainingsfortschritt und deine Vitalparameter anzeigt.

Krafttraining

Der andere große Bereich beim Fitnesstraining ist das Krafttraining. Krafttraining kann ebenso wie Ausdauertraining im Freien stattfinden, bei dir zu Hause oder aber in professionellen Fitnessstudios. Während im Fitnessstudio eine große Auswahl an Geräten besteht werden, die einzelne oder mehrere zusammengehörige Muskelgruppen gezielt trainieren, wird im privaten Bereich entweder nur mit dem eigenen Körpergewicht, mit Widerständen wie Dehnungsbändern oder mit Hanteln trainiert. Beim Krafttraining liegt das Augenmerk auf dem Aufbau von Muskelmasse und der Steigerung der Körperkraft. Es werden gezielt bestimmte Muskelgruppen angesprochen und somit deren Belastbarkeit und ihr Volumen gesteigert. Der Aufbau von Muskelmasse ist ein langsamer Prozess und ein gezieltes Muskeltraining sollte dementsprechend langfristig ausgerichtet sein.

 

Die Tatsache, dass wohl die wenigsten von uns sich ein Dutzend Trainingsgeräte für unterschiedliche Muskelgruppen in den Keller oder einen dafür vorgesehenen Trainingsraum stellen können und wollen, führte dazu, dass für den heimischen Bedarf andere Methoden und Geräte entwickel wurden. Sehr beliebt für zu Hause sind Kurzhanteln oder in Kombination mit einer Hantelbank auch Langhanteln. Eine weitere sehr beliebte Anschaffung für das Heimtraining sind sogenannte Kraftstationen. Eine Kraftstation ist ein multifunktionales Trainingsgerät, welches mittels Kabelzug und Gewichten ein Training aller, beziehungsweise fast aller, Muskelgruppen ermöglicht. Eine Kraftstation ist besonders interessant für dich, wenn du ein umfassendes Krafttraining für alle Muskelgruppen zu Hause absolvieren willst und dafür nicht extra eine Mitgliedschaft in einem Fitnesscenter erwerben möchtest.

Unsere Kategorien für das Krafttraining sind die Folgenden: 

 

Hanteln und Gewichte

Das Training mit Hanteln und Gewichten gehört zu den beliebtesten Methoden, um den eigenen Körper zu stählen. Die Nutzung von Hanteln ermöglicht mit wenigen gezielten Übungen ein sehr effektives Muskeltraining und das ohne große Gerätschaften. Jedoch ist es nicht unbedingt für jeden das Trainingsobjekt der Wahl, denn nur korrekt ausgeführte Übungen sind effektiv. Eine Hantel ist ein relativ simpel gestaltetes Trainingsgerät. Sie besteht lediglich aus einer Stange, an deren Enden jeweils ein oder mehrere Gewichte befestigt oder eingearbeitet sind. Kleinere Kurzhanteln haben häufig ein festes Gewicht und können nicht variiert werden, sie eignen sich für leichte Übungen oder können beim Laufen in der Hand gehalten werden. Diese kleinen Hanteln sind häufig mit Neopren überzogen, sie können allerdings auch aus Vollmetall sein. Einfache Modelle sind in der Regel mit Sand oder Wasser gefüllt, um das gewünschte Gewicht zu erhalten. Größere Kurzhanteln können im Gegensatz zu ihren kleinen Verwandten mit unterschiedlichen Gewichten bestückt werden und eignen sich daher ideal für diverse Übungen, die einhändig ausgeführt werden können, zum Beispiel einhändige Bizeps-Curls. Die Langhantel als Trainingsgerät unterscheidet sich vom Aufbau nicht wesentlich von den kleineren Kurzhanteln, allerdings sind die Gewichte schwerer und daher in der Regel aus Vollmetall, da sie sonst zu groß werden würden. Die Langhantel ist für beidhändige Kraftübungen wie Bankdrücken, Kreuzheben und diverse andere Trainingsübungen geeignet. Die Befestigung der Gewichte kann von Modell zu Modell unterschiedlich erfolgen. Einige verwenden zur Befestigung Federringe, andere verwenden Stellringe und bei anderen Modellen kommen Schraubverschlüsse zur Anwendung. Federringe lassen einen besonders schnellen und unkomplizierten Wechsel der Gewichte zu, was einen besonderen Vorteil darstellt, wenn du während deines Trainings gerne viel variierst. Der Schraubverschluss hingegen zeichnet sich durch ein Plus in puncto Sicherheit aus, da ein Abspringen der Sicherung und ein Abrutschen der Gewichte unmöglich ist. 

Das Angebot auf dem Markt ist sehr breit gefächert. Du kannst sowohl einzelne Hantelstangen erwerben, die du dann mit passenden Gewichten deiner Wahl ausstatten kannst. Du kannst allerdings auch direkt ein Hantelset erwerben, bei dem gleich mehrere Gewichte mit im Angebot enthalten sind.

 

Bauch- und Rückentrainer

Der menschliche Körper besitzt nicht nur in den Gliedmaßen reichlich Muskeln, auch in unserem Oberkörper sind diverse Muskelgruppen, die unserem Körper ein gutes Gleichgewicht und Stabilität verleihen. Die Rückenmuskulatur und ebenso die Bauchmuskulatur ist besonders wichtig für unsere gesamte Körperhaltung. In unserem Zeitalter, dem Zeitalter der Informationstechnologien und der immer weiter fortschreitenden Industrialisierung, gehen immer mehr Menschen einer sitzenden Tätigkeit nach. Das sorgt für eine unzureichende Bewegung im Alltag und schadet insbesondere unserer Haltung. Die Rückenmuskulatur ist bei vielen Menschen heutzutage nur noch unzureichend ausgebildet und Rückenleiden und Haltungsschäden treten immer häufiger auf. Mit Bauch- und Rückentrainern kannst du dieser Gefahr vorbeugen. Wenn du besonders ambitioniert bist, kannst du natürlich mit so einem Fitnessgerät auch deine Körperform straffen und an einem ausgeprägten Sixpack arbeiten.

Arten von Bauch- und Rückentrainern

  • Bauchtrainer-Wippe (Ab-Roller): 


    Eine Art der Bauchtrainer, die vermutlich jeder schon einmal irgendwo gesehen hat, ist eine Art Wippvorrichtung, in die du dich hineinlegst. Dein Kopf liegt dabei auf einem Polster und deine Arme unterstützen den Bewegungsablauf des Aufsitzens an der Wippvorrichtung. Der Großteil der Kraft sollte allerdings aus dem Oberkörper selbst kommen und nicht aus den Armen. Der Bewegungsablauf ist im Prinzip den
    Crunches beziehungsweise den Sit-Ups nachempfunden und sorgt für einen rückenschonenden Verlauf der Übung.

  • Bauchtrainer-Roller (Ab-Wheel):
    Wenn du deine Sit-Ups lieber eigenständig und ohne unterstützendes Gerät absolvieren möchtest und dennoch mehr für deinen Sixpack tun möchtest oder Sit-Ups nicht unbedingt zu deinen Lieblingsübungen gehören, dann ist ein Roller für dich vielleicht besser geeignet. Das Gerät besteht aus zwei oder mehreren Rollen und zwei Handgriffen und übt durch eine Spiralfeder einen Widerstand aus. Bei dieser Übung bist du auf allen Vieren, die Hände umfassen die beiden Handgriffe und dann fährst du mit dem Roller nach vorn und wieder zurück. Dabei streckt sich dein Oberkörper und deine Bauchmuskulatur komplett und arbeitet gegen den Widerstand der Spiralfeder.
  • Trainingsbank:
    Ein Fitnessgerät für den Heimbereich mit dem du sowohl den Rücken als auch die Bauchmuskulatur trainieren und stärken kannst, ist die Trainingsbank. Eine Trainingsbank ist eine gepolsterte Liege, die sich in ihrem Neigungswinkel verstellen lässt und dir somit die Ausführung verschiedener Übungen ermöglicht. 

 

Kraftstationen

Die Kraftstation ist im Heimbereich die Allzweckwaffe, wenn du dein Krafttraining außerhalb eines Fitnesscenters absolvieren möchtest und dein Training ganz nach deinen eigenen Vorstellungen zu Hause gestalten willst. Die Kraftstation ist ein multifunktionales Trainingsgerät, welches dir im Bereich des Muskelaufbaus nahezu jede Möglichkeit bietet. Du kannst die verschiedensten Muskelgruppen trainieren und ein Rundum-Krafttraining in den eigenen vier Wänden abhalten. Wieviele verschiedene Übungen du ausführen kannst und mit welchem Maximalgewicht, ist von Gerät zu Gerät sehr unterschiedlich. Der große Vorteil einer Kraftstation ist derjenige, dass du die meisten Muskelgruppen deines Körpers mit nur einem Gerät trainieren kannst und sowohl Platz als auch Geld sparen kannst. Mit der Anschaffung eines solchen Multifunktionsgeräts kannst du dir die Mitgliedschaft in einem Fitnesscenter sparen und zu Hause solange trainieren, wie du möchtest und das vollkommen ungestört.

 

Hantelbänke

Eine Hantelbank ist zur Unterstützung deines Hanteltrainings bei dir zu Hause konzipiert. Eine Hantelbank ist weich gepolstert und ermöglicht es dir Hantelübungen im Sitzen oder im Liegen zu absolvieren. Für Bizepscurls nimmst du zum Beispiel einfach auf der Bank platz und kannst dann bequem deine Arme trainieren. Eine Hantelbank eignet sich für die Nutzung von Kurzhanteln ebenso wie die Verwendung von Langhanteln. Im Liegen kannst du mit einer Langhantel Bankdrücken und weitere Liegeübungen durchführen. Viele Hantelbänke verfügen über Aufhängungen für deine Gewichte und ermöglichen so einen schnellen Zugriff auf deine Wechselgewichte.

Rehabilitationstraining

Ausdauertraining und Krafttraining sind die zwei verschiedenen Trainingsarten, die jedermann freiwillig zu unterschiedlichen Zwecken absolvieren kann. Je nach gewünschtem Trainingseffekt, kannst du so die Leistungsfähigkeit deines Körpers steigern, dein Gewicht reduzieren, deinen Körper straffen oder einfach einen Ausgleich für Körper und Seele zu deinem stressigen Arbeitsalltag schaffen. Das Rehabilitationstraining hingegen beschreibt das Training, welches nicht aus Freude am Sport und auf rein freiwilliger Basis geschieht, sondern einen medizinischen Hintergrund hat und dem Körper bei der Rehabilitation, also der Erholung und dem Wiederaufbau hilft. Diese medizinische verordnete Art des Trainings kann dabei sowohl Elemente aus dem Bereich des Ausdauertrainings als auch Elemente aus dem Bereich des Krafttrainings enthalten. Wenn nach einer Verletzung oder einem Unfall beispielsweise einzelne Muskelgruppen durch eine langfristige Fixierung oder alle Muskelgruppen durch Bettlägerigkeit geschwächt wurden, dann hilft ein Rehabilitationstraining beim schonenden Wiederaufbau der Muskulatur. Ein Rehabilitationstraining wird durch Fachpersonal durchgeführt, welches die Übungen betreut und darauf achtet, dass es nicht zur erneuten Verletzung kommt. Sicherlich kennst du Krankengymnastik als geläufigste Form des Rehabilitationstrainings. Da dein Rehabilitationstraining in der Regel vollständig betreut wird, brauchst du hierfür keine Trainingsgeräte anzuschaffen. Ein sehr bekanntes Fitnessgerät, welches du zu Hause auch außerhalb der Krankengymnastik verwenden kannst, ist der Gymnastikball, mit ihm lassen sich Übungen schonend und ergonomisch korrekt ausführen.

 

 

Bildquellen:

  • Bigstock/ olly2
  • Bigstock/ andres
  • Bigstock/ Ammentorp
  • Bigstock/ Yastremska
  • Bigstock/ Langstrup Photography
  • Bigstock/ luckybusiness
  • Bigstock/ dolgachov

 


Diesen Ratgeber für Fitnessgeräte hat Max für dich verfasst, damit du für dein Training in den eigenen Vier Wänden gut gerüstet bist.