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Ratgeber Funkgeräte

Wissenswertes über Funkgeräte
Funkgeräte sind drahtlose Kommunikationsgeräte, die elektrisch betrieben werden. Dabei unterschieden sich mobile und stationäre Systeme voneinander, die im Gegensprechbetrieb agieren. Dabei fungieren die einzelnen Geräte sowohl als Sender und Empfänger, wobei diese Halbduplex arbeiten.

Geschichtlicher Hintergrund von Funkgeräten
Bis Mitte der 1930er Jahre waren Funkgeräte ausschließlich in Fahrzeugen, wie Kraftfahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen montiert. Das lag an dem Unstand, dass die Geräte inklusiv dem kompletten Zubehör sehr schwer waren und dementsprechend nicht als mobiles Gerät geeignet waren. Während des Rüstungswettlaufes sorgten Innovationen dafür, dass die Bauweise nach und nach immer kleiner werden konnte. Dies lag vor allem an der Entwicklung und Fertigung von Radioröhren. Ende der 1940er Anfang der 1950er Jahre revolutionierte dann noch einmal die Entwicklung des Transistors die Welt der Funkgeräte. Durch die daraufhin folgende Weiterentwicklung der Halbleitertechnik stiegen die Möglichkeiten der mobilen Funkgeräte, während die Größe der mobilen Geräte immer weiter abnahm. Heute ist die Technik soweit voran geschritten, dass mobile Funkgeräte die Abmessungen einer Zigarettenschachtel kaum überschreiten.

Handy oder mobiles Funkgerät?
Zwischen Handys und mobilen Funkgeräten muss man ganz klar unterscheiden, obwohl die grundlegende Kommunikation auf der gleichen Basis fußt. Funken haben den großen Vorteil, dass diese unabhängig von zugewiesenen Mobilfunkfrequenzen benutzt werden können. Jedoch gibt in Deutschland die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post einen festen Frequenzbereich vor, in dem Amateurfunk betrieben werden darf. Darüber hinaus benötigt reiner Funk keinerlei Infrastruktur, um eine Kommunikation zwischen zwei oder mehr Teilnehmern zu ermöglichen. Somit sind Funkgeräte für den Einsatz in abgelegenen Bereichen, in denen kein Mobilfunk möglich ist, prädestiniert.

Reichweite von Funkgeräten
Die Reichweite von Funksignalen ist aufgrund der verwendeten Technik eingeschränkt. Diese kann jedoch unter Verwendung von Relaisstationen, die meist auf höher liegenden Positionen platziert wurden, erhöht werden. Mittlerweile nutzen professionelle Funkgeräte nicht mehr nur den direkten Kontakt von einem zum anderen Geräte, sondern auch geostationäre Satelliten zur Verbindungsübertragung. Auf diese Weise kann eine weltumspannende Kommunikation realisiert werden.

Einsatzgebiete von Funkgeräten
Heute findet man in ganz vielen Bereichen Funktechnik. So nutzt beispielsweise WLAN genau diese Technik. Aber auch im Babyfon oder dem guten alten Walkie-Talkie werden freie Frequenz zur Funkübertragung genutzt. In manchen Bereichen ist eine spezielle Zulassung nötig, oder der Privatgebrauch vollständig untersagt. So kann im Amateurfunkbereich jeder mit einer gültigen Lizenz fröhlich drauf los funken. Im Flug- und Seefunk sowie im Frequenzband der deutschen Rettungsdienste ist das Funken nur mit speziellen Geräten möglich. So hat beispielsweise die deutsche Polizei damit begonnen, vom analogen Funkverkehr auf digitalen, verschlüsselten Funkverkehr umzustellen. Diese Umstellung soll im Jahr 2011 vollständig erfolgt sein.

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