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Ratgeber Fußball Artikel

Wissenswertes über Fußball
Fußball ist eine der am weitest verbreiteten Sportarten überhaupt. Weltweit üben über 250 Millionen Menschen diese Sportart aktiv aus. Prinzipiell spielen 2 Mannschaften mit je 11 Mann gegeneinander mit einem Ball und versuchen diesen regelkonform ohne Zuhilfenahme der Arme ins gegnerische Tor zu bringen.
Das Fußballfeld
Fußball wird offiziell auf einem reglementierten Spielfeld gespielt. Das rechteckige Feld hat 2 lange Seiten zwischen 90 Meter und 120 Meter. Die Spielfeldbreite muss mindestens 45 Meter betragen und darf 90 Meter nicht überschreiten. Die Feldlinien werden klassischerweise mit weißem Kalk gezogen. Weiterhin müssen der Mittelkreis, der Strafraum, der Torraum und die Mittelinie gekennzeichnet werden. An den kurzen Seiten steht jeweils mittig ein Tor, das 7,32 Meter breit und 2,44 Meter hoch ist. Die Spieler tragen meist Fußballschuhe, um einen besseren Halt auf dem Rasen zu haben.
Die Grundregeln beim Fußball
Die beiden gegnerischen Mannschaften spielen mit je 10 Feldspielern und einem Torwart. Der Ball darf, außer vom Torwart innerhalb des Strafraums, nicht mit der Hand oder dem Arm berührt werden. Ziel ist es den Ball ins gegnerische Tor zu schießen. Der Ball darf dabei das Spielfeld nicht verlassen. Das Spiel wird von einem Schiedsrichter geleitet. Regelverstöße wie beispielsweise Fouls, also unfaire Attacken gegen einen Spieler oder Handspiele, werden mit Freistößen für die dabei jeweils gefoulte Mannschaft geahndet. Je nach Schwere können auch Verwarnungen (gelbe Karte) und Platzverweise (rote Karte) gegen den jeweiligen Übeltäter ausgesprochen werden. Bei einem Foul innerhalb des Strafraums wird ein Strafstoß verhängt. Dabei wird direkt vom Elfmeterpunkt aufs Tor geschossen. Hierbei dürfen sich nur der Schütze und der gegnerische Torwart im Strafraum befinden. Ein Spiel dauert normalerweise 90 Minuten. Dabei werden nach 45 Minuten die Seiten gewechselt. Gewonnen hat, wer am Ende mehr Tore geschossen hat. Ein Unentschieden ist aber auch möglich.
Der Stellenwert des Fußballs
Durch die sehr weite Verbreitung dieser Sportart haben sich in diversen Ländern ganze Wirtschaftszweige gebildet. Das saisonale Ausspielen der nationalen Meisterschaften und der internationalen Wettbewerbe steht vor allem in Europa und Südamerika im Mittelpunkt des Interesses der Bevölkerung. Die Topvereine haben hohe Einnahmen durch Fernseh- und Sponsorengelder. Topstars wie Maradona, Pele, Beckenbauer, Netzer oder Zidane verdienten Millionengehälter und erhielten lukrative Werbeverträge. Durch die großen internationalen Wettbewerbe der FIFA (Fédération Internationale de Football Association) und der UEFA (Union des Associations Européennes de Football) erhoffen sich die Gastgeberländer immer auch einen Antrieb der Wirtschaft.
Dies funktioniert, weil der Fußball einen großen Rückhalt in der Bevölkerung hat. Er wird überall gespielt, sei es im Sportunterricht in der Schule, bei diversen kleinen Vereinen oder auf dem nachbarlichen Bolzplatz. Die einfachen Regeln und die wenige benötigte Ausrüstung machen es einfach, schnell noch eine Runde zu kicken.
Der Fußball in Deutschland
Deutschland, mit den höchsten durchschnittlichen Zuschauerzahlen in Europa, hat eine besondere Beziehung zum Fußball. Mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1954 gegen das übermächtige Ungarn wurde das Wunder von Bern erschaffen. Es wurde für viele in der kargen Nachkriegszeit als das Zeichen des Aufbruchs gewertet. Noch heute ist das Spiel des Deutschen liebstes Kind. Ein Versagen auf internationaler Ebene bedeutet meist tagelange deutschlandweite feurige Diskussionen über Spieler und Trainer. Fußball ist in jedem Falle immer eine deutsche Staatsangelegenheit.
Die geschichtliche Entwicklung
Seinen Ursprung hat der geregelte Fußball in England. Dessen Wurzeln liegen in seit dem 8. Jahrhundert ausgetragenen Wettkämpfen zwischen verschiedenen Ortschaften. Dabei wurde ein undefinierter Ball in das Stadttor einer der beiden Kontrahenten transportiert. Die Spielerzahl war nicht festgelegt, genauso auch nicht das Spielfeld oder wie der Ball gespielt werden durfte.
Aus diesen regelmäßigen Wettbewerben heraus entwickelten sich die Mannschaftssportarten Rugby und Fußball. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Fußball vor allem an englischen Schulen gespielt. Die verantwortlichen Pädagogen erkannten die positiven Wirkungen des Sports wie Teamgeist und Zusammenhalt, er wurde von nun an bewusst gefördert. Das bis dato weitgefasste Regelwerk verhinderte jedoch noch einen allgemeingültigen Spielstandard. 1863 löste sich der Fußball vom Rugby und es wurde in England der englische Fußballverband (FA) gegründet. Der moderne Fußball ward geboren. Bereits 1872 wurde der erste offizielle Fußballwettbewerb (FA Cup) ausgetragen. 16 Jahre später kam die erste Meisterschaftssaison. Von da an konnte der Aufstieg dieses faszinierenden Sports zu einer Weltsportart nicht mehr aufgehalten werden.

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